Kirehen- und dogmengeschichtliche Quellenschriften.
Zweite Reihe.
E
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Sammlung ausgewählter kirchen- und dogmengeschichtlicher (uellenschriften als Grundlage für Seminarübungen herausgegeben unter Leitung von Professor D. @. Krüger.
Zweite Reihe. Erstes Heft.
DIE
APOSTOLISCHEN VATER
herausgegeben
von
PX Funk.
Tübingen und Leipzig Verlag von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) 1901.
ἔχοις
3 SE =” Bit. 1
Vorbemerkung.
Mit dem vorliegenden Bändchen wird eine neue Folge der „Sammlung“ eröffnet. Die kleinen Hefte sind inzwischen so bekannt geworden, dass ich es mir ersparen darf, mich noch einmal über ihren Zweck zu verbreiten. Nur darauf möchte ich wiederholt und dringend hinweisen, dass es dringend wünschens- wert ist, die Hefte nicht für Seminarbibliotheken anzuschaffen, sondern den einzelnen Studenten zur Anschaffung zu veranlassen. Es ist mir inzwischen oft genug auch von Studenten versichert worden, dass sie die Anregung, patristische und andere Quellen- schriften zu billigem Preise erwerben zu können, dankbar em- pfinden. Jedenfalls aber hängt die Fortführung des Unternehmens ganz wesentlich von der Erfüllung dieser Bitte ab.
Den Anlass zur Einverleibung einer Textausgabe der Apo- stolischen Väter in die Sammlung bot der Umstand, dass der neuen Bearbeitung der grösseren Ausgabe des Herm Prof. v. Funk (Patres apostolici 2 vol. Tubingae 1901) eine kleine Ausgabe zur Seite treten sollte. Der Druck dieser kleinen Aus- gabe war bereits vorgeschritten, als der Entschluss, sie in die Sammlung aufzunehmen, gefasst wurde. Daraus erklärt sich die Beibehaltung der lateinischen Sprache in den Ueberschriften über den Seiten und in den Zugaben hinter dem Text. Eine deutsch geschriebene Einleitung hat Herr Prof. v. Funk auf meine Bitte hinzugefügt.
Gieflsen, im Juni 1901.
G. Krüger.
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ὃ Inhaltsverzeichnis.
Vorbemerkung
Einleitung .
Allgemeines
Die Didache .
Der Barnabasbrief .
Der Klemensbrief .
Der sog. zweite Klemensbrief Die Ignatiusbriefe .
Der Polykarpbrief .
Das Martyrium Polykarps
Die Fragmente des Papias und Quadratus .
Der Diognetbrief Der Pastor Hermä .
Bert
Didache
Barnabasbrief
Klemensbrief .
Sog. zweiter Klemensbrief . Ignatiusbriefe
vi
ΧΥ XVII ΧΧ XXI ΧΧΥΠ ΧΧΙΧ ΧΧΧ ΧΧΧΙ XXXII
VII Inhaltsverzeichnis.
Polykarpbrief τς Ὁ 202 we 5 1 N ee Martyrium' Polykaps = - : „0.2020 2 aan Sr Fragmente des Papias '.. . τὸ u. ab „ER Fragment des Quadratus . » = m ar. 02 WU, Rn m Diognetbrief ; „- 2.5 8m sea we ve ee - Pastor Herma .. .- 4 et... ee 1 ΞΞ Ξ:
Verzeichnis der Schriftstellen... „ Zn
Berichtigung.
S. 245 Sp. 2 ist Z. 1 v. o. zu streichen.
EINLEITUNG.
ALLGEMEINES.
Mit dem Ausdruck Apostolische Väter bezeichnet man seit dem 17. Jahrhundert die christlichen Schriftsteller, die noch unmittelbare Schüler der Apostel waren, bezw. dafür galten. Den Grund zu ihm legte J. B. Cotelier, indem er seine Aus- gabe betitelte: SS. Patrum, qui temporibus apostolicis floruerunt, Barnabae, Clementis, Hermae, Ignatii, Polycarpi opera vera et suppositicia (Paris 1672). Des Ausdruckes selbst bediente sich Th. Ittig, indem er seiner Edition 1699 den Titel gab: Bib- liotheca Patrum apostolicorum. Ebenso gebrauchte ihn J. Cle- ricus, als er Coteliers Werk neu herausgab, sicher in der Edition v. J. 1724, vielleicht auch schon in der συ. J. 1698, zwar nicht im Titel, aber an anderen Orten, und fortan ist er gewöhnlich. Im Laufe der Zeit änderte sich zwar das Urteil über emige der in Betracht kommenden Schriften, indem man ihnen entweder allgemein oder doch grösstenteils einen späteren Ursprung zuerkannte. Man beliess sie aber in der Verbindung, in die sie auf Grund der früheren Anschauung gekommen waren. Andererseits kamen zu den anfänglichen Bestandteilen der Samm- lung einige weitere hinzu. Bereits A. Gallandi behandelte im ersten Band seiner Bibliotheca veterum patrum 1765 den Diog- netbrief und die Fragmente des Papias und Quadratus als
X | EINLEITUNG.
Schriften von Apostolischen Vätern, und später wurden dieselben auch in die eigentlichen Ausgaben der Patres apostolici aufge- nommen, das Quadratusfragment indessen erst in dieser Edition.
Die meisten Schriften wurden einzeln kurz vor der Mitte des 17. Jahrhunderts gedruckt. Die erste Gesamtausgabe ver- anstaltete unter dem angeführten Titel 1672 Cotelier, und bei dem Textesmaterial, das ihm zu Gebot stand, hatte es im wesent- lichen auf fast zwei Jahrhunderte sein Bewenden. Nach der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden aber zahlreiche handschrift- liche Funde gemacht, so dass für die Ausgaben eine neue Epoche beginnt. Dieselbe wird eröffnet durch die Edition von A. Dressel 1857 (2. A. 1863), und es folgten mit Benützung des ans Licht tretenden weiteren Materials nachstehende Ausgaben.
O. deGebhardt, A. Harnack, Th. Zahn, Patrum apostoli- corum opera, Leipzig 1875/77, in drei Fascikeln, von denen der erste in _ zwei Abteilungen 1876/77 neu erschien. Editio minor (mit blossem Text) 1877 (2. A. 1894; 3. A. 1900). — F. X. Funk, Opera patrum apostoli- corum, 2 vol., Tüb. 1878/81 (dem ersten Band wurde 1887 die Didache beigefügt); 2. Auflage 1901. — J. B. Lightfoot, The Apostolie Fa- thers, 5 vol., London 1885/90, enthaltend Klemens (1890), Ignatius und Polykarp (1885; 2. A. 1889; dieser Teil wird im Folgenden nach der ersten Ausgabe citiert); dazu eine von J. R. Harmer vollendete alle Schriften umfassende Textausgabe 1891 (2. A. 1893; 3. A. 1898). — Auch das Novum Testamentum extra canonem receptum von A. Hilgen- feld (4 Fascikel, Leipzig 1866; 2. A. 1876/84) kommt hier in Betracht, sofern es den grösseren Teil der Schriften der Apostolischen Väter ent- hält: die Briefe des Barnabas und Klemens und den Pastor Hermä, in der 2. Auflage auch die Didache.
Die bemerkenswertesten neueren Schriften über die Lehre sämt- licher Apostolischer Väter sind: A. Hilgenfeld, Die Apostolischen Väter, Halle 1853; J. Donaldson, The Apostolical Fathers, London 1864; 2. A. 1874; G. V. Lechler, Das apostolische und das nach- apostolische Zeitalter 3. A. Leipzig 1885.
Ueber die Zeit der Schriften handelt am ausführlichsten A. Har- nack, Geschichte der altchristlichen Litteratur bis Eusebius I, I (die Chronologie), Leipzig 1897.
Die vollständigste Bibliographie verfasste E. C. Richard- son, Bibliographical Synopsis, Buffalo 1887 (Ante-Nicene Fathers, Sup-
ALLGEMEINES — DIE DIDACHE. ΧΙ
plementum). Die neueste Litteratur findet sich bei A. Ehrhard, Die altchristliche Litteratur und ihre Erforschung von 1884—1900, Frei- burg 1900. Ausserdem sei verwiesen auf OÖ. Bardenhewer, Patro- logie, Freiburg 1894, 2. A. 1901; G. Krüger, Geschichte der altchristl. Litteratur in den ersten drei Jahrhunderten, Freiburg und Leipzig 1895 (Nachträge 1898); P. Batiffol, Anciennes litteratures chretiennes, la litterature grecque, Paris 1897; 2. A. 1899.
DIE DIDACHE.
Die Didache, die sich im allgemeinen als christliches Re- ligionshandbuch bezeichnen lässt, wurde im Altertum hochge- schätzt, zuerst als heilige Schrift verwertet, dann unter den neutestamentlichen Apokryphen aufgeführt, in anderen Schriften, namentlich im Barnabasbrief, in der Didaskalıa und den Kon- stitutionen der Apostel und in der Apostolischen Kirchenord- nung, mehr oder weniger ausgedehnt benützt. Die Apostolischen Konstitutionen bieten im 7. Buch die ganze Schrift überarbeitet, und die Umgestaltung, welche dieselbe hier erfuhr, zeigt, dass sie der Auffassung und den Bedürfnissen des 4. Jahrhunderts nicht mehr genügte. Noch mehr musste dies in der Folgezeit sich geltend machen. Im Jahr 1056 wurde sie zwar noch durch einen Notar Leo abgeschrieben. Im übrigen war sie damals schon ziemlich verschollen, wie die nächsten Aeusserungen über sie zeigen, und sie blieb unbeachtet, bis A. Krawutzcky in der Theologischen Quartalschrift 1882 S. 359—445 ihren ersten Teil, die Beschreibung der zwei Wege, aus ihren Ueberarbei- tungen wiederherzustellen versuchte und gegen Ende des J. 1883 der Metropolit Philotheos Bryennios von Nikomedien die ganze Schrift aus der erwähnten Hs. v. J. 1056 in Konstantinopel herausgab: Διδαχὴ τῶν δωδεχα anostoAwy ἐχ τοῦ ἱεροσολυμιτιχοῦ χειρογράφου vuv πρῶτον εχδεδομενη. Die Hs. befand sich da- mals in der Bibliothek des Patriarchalklosters von Jerusalem in Konstantinopel; inzwischen wurde sie in die Patriarchalbiblio-
Kıl EINLEITUNG.
thek von Jerusalem zurückgenommen. Der ersten Ausgabe folgten bald zahlreiche andere, in Deutschland, England, Frank- reich, Italien, Amerika u. 5. w. Erwähnt werden mögen wegen ihres ausführlichen Kommentars die von Harnack 1884 (Die Lehre der zwölf Apostel), Ph. Schaff 1885 (The Teaching of the Twelve Apostles; 3. A. 1889), P. Sabatier 1885 (La Di- dach& ou l’enseignement des douze Apötres), Funk 1887 (Doctrina duodecim apostolorum), E. Jacgier 1891 (La doctrine des douze Apötres), J. Minasi 1891 (La dottrina dei dodici Apostoli). Die Ausgabe von Rendel Harris 1887 (The Teaching of the Apostles) bietet die Blätter der Hs. in photographischem Abdruck, die Ausgabe von J. Schlecht 1900 (Doctrina XII apostolorum) von der alten lateinischen Uebersetzung, von der bisher nur ein kleines Bruchstück (1—2, 6) bekannt war, den ganzen ersten Teil oder die Lehre von den zwei Wegen.
Die Schrift berührt sich mit dem Barnabasbrief und dem Pastor Hermä in einer Weise, dass eine litterarische Verwandt- schaft anzunehmen ist. Der erste Herausgeber betrachtete sie als den abhängigen Teil und setzte sie auf die Jahre 120—160 an. Es handelt sich hier hauptsächlich um das grosse gemein- same Stück der Didache (1—5) und des Barnabasbriefes (18—20), die Lehre von den zwei Wegen. Das Urteil stellte sich aber in dieser Beziehung bald dahin fest, dass die Didache die ur- sprüngliche oder ursprünglichere Komposition biete, Barnabas eine sekundäre, und nicht anders verhält es sich mit dem zweiten und kleineren gemeinsamen Stück (Did. 16, 2: Barn. 4, 9). Har- nack meinte übrigens, bei diesem die Priorität für Barnabas ın Anspruch nehmen zu sollen, und lässt die Didache demgemäss in den Jahren 131—160 entstehen, bezw. ihre überlieferte Ge- stalt erhalten ?).
Da der erste Teil, die Beschreibung der zwei Wege, von dem Abschnitt 1, 3—2, 1 abgesehen, der bei mehreren Zeugen
1) Geschichte der altchristl. Litteratur II, I (1897), 428—438. Da- gegen Funk, Kirchengeschichtl. Abhandlungen II (1899), 108—124.
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DIE DIDACHE. XII
fehlt, wenig enthält, was auf einen christlichen Ursprung hin- weist, vermutete Taylor'), er sei im ersten Jahrhundert vor oder nach Christus von einem ‚Juden zur Unterweisung der Proselyten verfasst worden, und die Hypothese fand mehrfachen Beifall, aber auch noch weit grösseren Widerspruch. Harnack’?) suchte die jüdische Schrift auch wiederherzustellen und hält die Auffassung noch in der dritten Auflage der Realencyklopädie für protest. Theologie und Kirche I (1896) 711—730 auf- recht. Meines Erachtens enthält der Teil Elemente genug, um einen christlichen Ursprung anzunehmen. Ich finde auch keinen hinreichenden Grund, um die Abfassung des ersten Teiles einem anderen Christen zuzuschreiben als die des zweiten. Was man in dieser Beziehung aus der Ueberlieferungsgeschichte gel- tend machen kann, findet seine Erklärung darin, dass der erste Teil, weil allein für den Unterricht der Katechumenen und für sittliche Unterweisung geeignet, bisweilen auch von der Schrift abgetrennt wurde. Ermstlich fraglich ist, wie mir scheint, nur, ob der Abschnitt 1, 3—2, 1 ursprünglich oder ein Einschiebsel ist. Für letzteres spricht sein Fehlen bei Barnabas, in der Apostolischen Kirchenordnung, in der lateinischen Uebersetzung und in einigen anderen Schriften. Auf der anderen Seite kennen ihn Hermas, die Didaskalia und die Konstitutionen der Apostel. Sein Vorhandensein lässt sich also fast ebenso weit zurückver- folgen als sein Fehlen; er ist, da Barnabas bei der Umgestal- tung, die er an dem Teil sich erlaubte, in dieser Beziehung nicht zuverlässig ist, für die erste Zeit sogar sicherer bezeugt als das Gegenteil, und da, wenn die Annahme einer Interpolation auch das Nächstliegende ist, umgekehrt wohl denkbar ist, dass er als für den Katechumenenunterricht überflüssig und weniger geeignet gestrichen wurde, ist er schwerlich unbedingt für die Zuthat eines Dritten zu erklären.
1) The Teaching of the twelve Apostles with illustrations from the Talmud 1886. 2) Die Apostellehre und die jüdischen beiden Wege 1886.
ΧΙΥ EINLEITUNG.
Die lateinische Uebersetzung bietet im Anfang sowie an einigen anderen Stellen gegenüber dem überlieferten griechischen Text kleine Zusätze, und in der Erweiterung des ersten Verses (1, 1) trifft sie, indem sie die Wege des Lebens und des Todes zugleich als Wege des Lichtes und der Finsternis bezeichnet und von zwei Engeln redet, die denselben vorgesetzt seien, mit dem Barnabasbrief c. 18 zusammen. Ebenso berühren sich der Barnabasbrief und die Apostolische Kirchenordnung oder die Canones apostolorum ecclesiastici, wie ich sie in meiner Aus- gabe!) nannte, mehrfach in engster Weise. Man hat die Er- scheinung bisher durch die Annahme erklärt, dass die Stellen, die der Lateiner einerseits und die Apostolische Kirchenordnung andererseits mit dem Barnabasbrief gemein haben, auf diesen zurückgehen. E. Hennecke?) glaubte neuestens in dem Zu- sammentreffen der lateinischen Uebersetzung und des Barnabas- briefes die Grundschrift der Didache erblicken zu sollen, in dem Zusammentreffen des Barnabas und der Apostolischen Kirchen- ordnung eine Parallelrecension, die, weil bereits von Barnabas benutzt, noch in das erste Jahrhundert zurückreiche. Meines Erachtens sind die dafür vorgebrachten Gründe nicht zureichend und verdient die bisherige Auffassung entschieden den Vorzug.
Ist die Schrift älter als der Barnabasbrief, so entstand sie spätestens in den zwei ersten Jahrzehnten des 2. Jahrhunderts,
1) Doctrina duodeeim apostolorum 1887 p. 50—73. Das letzte Viertel der Schrift, näherhin der Abschnitt c. 18, 5° — c. 30, wurde in dem Palimpsestcodex der Kapitelsbibliothek von Verona, der auch Bruch- stücke einer lateinischen Uebersetzung der Didaskalia der Apostel und der sog. Aegyptischen Kirchenordnung enthält, jüngst lateinisch aufge- funden und der Text von E. Hauler, Didascaliae apostolorum fragmenta Veronensia latina 1900 p. 93—-101, ediert. Eine syrische Uebersetzung von 6. 3—14 veröffentlichte Lagarde in Reliquiae iuris ecel. ant. syr. 1856 Ῥ. 19—23, von dem Anfang und c. 15—30 A. Baumstark in dem Irow- ματιον ἀρχαιολογικον (Rom 1900) p. 15—31.
2) Zeitschrift für die neutestamentl. Wissenschaft und die Kunde des Urchristentums II (1901), 58—72,
DIE DIDACHE — DER BARNABASBRIEF. xV
je nach der Ansetzung jenes Briefes reicht sie mehr oder we- niger weit in das erste Jahrhundert zurück. Sabatier wies sie sogar der Mitte des ersten Jahrhunderts zu. Als Heimat gilt hauptsächlich Syrien und Palästina einerseits, Aegypten anderer- seits. Jene Auffassung dürfte den Vorzug verdienen.
Die Schrift wird fast allgemein in zwei Abschnitte einge- teilt; nur werden die Abschnitte verschieden bestimmt, indem der erste von den einen auf die Beschreibung der zwei Wege, der Wege des Lebens und des Todes (c. 1—6) beschränkt, von den anderen auch noch die sich anreihenden Anweisungen über Taufe (7), Fasten und Beten (8) und Eucharistie (9—10) zu ihm gezogen werden. Letztere Auffassung erscheint als die begrün- detere, da der Abschnitt über die zwei Wege als Anrede an die Täuflinge sich darstellt, die Anweisung über die Taufe sich enge an ihn anschliesst (7, 1) und mit diesem die folgenden Kapitel inhaltlich verwandt sind. Der erste Teil hat in diesem Umfang einen liturgischen, der zweite Teil (c. 11—15) mit seinen Vorschriften über die Behandlung der Apostel oder Wander- prediger, der Propheten und der von anderen Gemeinden kommen- den Christen, die Unterhaltung der Propheten und Lehrer, die Feier des Sonntags und die Bestellung von Episkopen und Dia- konen einen disciplinären oder kirchenrechtlichen Charakter. Der Schluss (16) enthält eine Mahnung zur Wachsamkeit mit Hinweis auf das bevorstehende. Ende.
DER BARNABASBRIEF.
Der Brief enthält selbst den Namen seines Autors nicht, wird aber in den Handschriften und in der altchristlichen Lit- teratur einem Barnabas, näherhin dem Apostel Barnabas zu- geschrieben. Das Altertum schätzte ihn ähnlich wie die Didache. Klemens von Alexandrien. sein erster Zeuge, stellte ihn unter oder nahe an die heiligen Schriften, Eusebius H. E. VI, 13, 6
xXVI EINLEITUNG.
unter die Antilegomenen; im Codex Sinaiticus erscheint er mit dem Pastor Hermae im Anhang.
Die Anschauung der Alten über die Autorschaft des Briefes wurde mehrfach auch in der Neuzeit geteilt, von der Mitte des 17. Jahrhunderts an, wo er durch den Druck verbreitet wurde, bis ins 19. Jahrhundert. Die meisten aber sprachen den Brief dem Apostel Barnabas ab, und in der That ist von demselben mit Grund abzusehen. Das Urteil des Briefes über den Alten Bund stimmt nicht zu einem Glied des Apostelkreises. Die Schrift fällt ferner allem nach über die Lebenszeit des Barnabas herab, indem sie nach 16, 4 nach der Zerstörung Jerusalems entstand, während Barnabas dieses Ereignis schwerlich erlebte. Im übrigen gehen die Anschauungen über den Ursprung des Briefes erheblich auseinander. Alloemein anerkannt wird nur, dass er, wie nach dem Jahre 70, so nicht nach dem zweiten jüdischen Krieg oder nach dem J. 137 entstand. Für eine nähere Zeitbestimmung werden zwei Stellen in Anspruch genommen.
Der Autor spricht 4, 4—5, mdem er Dan. 7, 7. ὃ. 24 an- führt, von zehn Königen und eimem ihnen folgenden (elften) kleinen König, der drei von seinen Vorgängern zumal beseitigen werde. bezw. beseitigt habe, und da er dabei auf Vorgänge in der römischen Geschichte sich bezieht, so fragt es sich, welches diese sind oder welcher Kaiser als der drei Vorgänger zumal beseitigende kleine König in Betracht kommen kann. Die Lö- sung des Problems fiel verschieden aus. Man dachte an Do- mitian, der in der römischen Kaiserliste genau die elfte Stelle einnimmt (Wieseler, Riggenbach); an Vespasian, auf den bei der kurzen Regierung seiner drei Vorgänger das andere Moment, die Beseitigung der drei Könige, besonders zutrifft (Weizsäcker), oder auch, indem man in dem kleinen König den Antichrist oder den wiederkehrenden Nero und in den drei zu demütigenden Kö- nigen Vespasian und seine beiden Söhne als Mitregenten er- blickte (Lightfoot, Ramsay); an Nerva, bei dem beides am leich- testen sich erklärt, da er als elfter König gelten konnte, sofern
DER BARNABASBRIEF. XVII
von einem der ersten Nachfolger Neros bei ihrer kurzen Re- gierung sich absehen liess und Vitellius in Aegypten, wo der Brief allem nach entstand, wie es scheint, nicht anerkannt wurde, und da auch das andere Moment auf ihn sich beziehen lässt, und zwar aus einem doppelten Grunde, sofern die drei früheren Kaiser Eine Dynastie bildeten und im letzten gewissermassen alle drei beseitigt wurden, oder sofern Domitian in der letzen Zeit seiner Regierung die beiden Söhne des Konsuls Titus Flavius Klemens zu Cäsaren ernannte (Hilgenfeld).
Die zweite Stelle ist 16, 4, wo von der Zerstörung des jü- dischen Tempels und im Anschluss daran von einem Wieder- aufbau die Rede ist. Indem man letzteres vom jüdischen Tem- pel verstand und Nachrichten vorhanden zu sein schienen, dass Hadrian im Anfang seiner Regierung den Wiederaufbau erlaubt habe, wies man den Brief den Jahren 117—120 zu (Volkmar, J. α. Müller). Die Auffassung erfreute sich eines ziemlich grossen Beifalls, wurde aber, da die fraglichen Nachrichten kei- nen festen Grund haben, allmählich wieder verlassen. Auf der anderen Seite schien die Stelle neuestens doch in die Zeit Ha- drians zu führen. Man verstand das Wort von dem Wieder- aufbau von dem Juppitertempel (Lipsius), und Harnack!) glaubte auf Grund dieser Deutung den Brief in die Jahre 130—131 versetzen zu sollen. Schlatter”) verwarf die Erklärung, u. m. E. mit Recht, da in dem neuen Tempel, wenn überhaupt ein ma- terieller, eher der jüdische zu erblicken ist und bei einem Ueber- gang von diesem zum heidnischen Tempel nicht leicht ein dar- auf bezüglicher Hinweis fehlen konnte, um, so weniger, als in diesem Fall für Barnabas ein bedeutsames Argument für seine Ausführung, die Nichtigkeit der Hoffnung, welche die Juden auf ihren Tempel setzten, sich ergab. Obwohl Schlatter in-
1) Geschichte der altchristl. Litteratur II, I, 410—427. Ebenso La- deuze, L’Epitre de Barnabe 1900, in Revue d’histoire eceles. 1 (1900), Nro. 1—2.
2) Die Tage Trajans und Hadrians 1897 p. 61—67.
Patrum apost. opera. b
XVI EINLEITUNG.
unter die Antilegomenen; im Codex Sinaiticus erscheint er mit dem Pastor Hermae im Anhang.
Die Anschauung der Alten über die Autorschaft des Briefes wurde mehrfach auch in der Neuzeit geteilt, von der Mitte des 17. Jahrhunderts an, wo er durch den Druck verbreitet wurde, bis ins 19. Jahrhundert. Die meisten aber sprachen den Brief dem Apostel Barnabas ab, und in der That ist von demselben mit Grund abzusehen. Das Urteil des Briefes über den Alten Bund stimmt nicht zu einem Glied des Apostelkreises. Die Schrift fällt ferner allem nach über die Lebenszeit des Barnabas herab, indem sie nach 16, 4 nach der Zerstörung Jerusalems entstand, während Barnabas dieses Ereignis schwerlich erlebte. Im übrigen gehen die Anschauungen über den Ursprung des Briefes erheblich auseinander. Allgemein anerkannt wird nur, dass er, wie nach dem Jahre 70, so nicht nach dem zweiten jüdischen Krieg oder nach dem J. 137 entstand. Für eine nähere Zeitbestimmung werden zwei Stellen in Anspruch genommen.
Der Autor spricht 4, 4—5, indem er Dan. 7, 7. 8.24 an- führt, von zehn Königen und einem ihnen folgenden (elften) kleinen König, der drei von seinen Vorgängern zumal beseitigen werde. bezw. beseitigt habe, und da er dabei auf Vorgänge in der römischen Geschichte sich bezieht, so fragt es sich, welches diese sind oder welcher Kaiser als der drei Vorgänger zumal beseitigende kleine König in Betracht kommen kann. Die Lö- sung des Problems fiel verschieden aus. Man dachte an Do- mitian, der in der römischen Kaiserliste genau die elfte Stelle einnimmt (Wieseler, Riggenbach); an Vespasian, auf den bei der kurzen Regierung seiner drei Vorgänger das andere Moment, die Beseitigung der drei Könige, besonders zutrifft (Weizsäcker), oder auch, indem man in dem kleinen König den Antichrist oder den wiederkehrenden Nero und in den drei zu demütigenden Kö- nigen Vespasian und seine beiden Söhne als Mitregenten er- blickte (Lightfoot, Ramsay); an Nerva, bei dem beides am leich- testen sich erklärt, da er als elfter König gelten konnte, sofern
DER BARNABASBRIEF. XVII
von einem der ersten Nachfolger Neros bei ihrer kurzen Re- gierung sich absehen liess und Vitellius in Aegypten, wo der Brief allem nach entstand, wie es scheint, nicht anerkannt wurde, und da auch das andere Moment auf ihn sich beziehen lässt, und zwar aus einem doppelten Grunde, sofern die drei früheren Kaiser Eine Dynastie bildeten und im letzten gewissermassen alle drei beseitigt wurden, oder sofern Domitian in der letzen Zeit seiner Regierung die beiden Söhne des Konsuls Titus Flavius Klemens zu Cäsaren ernannte (Hilgenfeld).
Die zweite Stelle ist 16, 4, wo von der Zerstörung des jü- dischen Tempels und im Anschluss daran von einem Wieder- aufbau die Rede ist. Indem man letzteres vom jüdischen Tem- pel verstand und Nachrichten vorhanden zu sein schienen, dass Hadrian im Anfang seiner Regierung den Wiederaufbau erlaubt habe, wies man den Brief den Jahren 117—120 zu (Volkmar, J. @. Müller). Die Auffassung erfreute sich eines ziemlich grossen Beifalls, wurde aber, da die fraglichen Nachrichten kei- nen festen Grund haben, allmählich wieder verlassen. Auf der anderen Seite schien die Stelle neuestens doch in die Zeit Ha- drians zu führen. Man verstand das Wort von dem Wieder- aufbau von dem Juppitertempel (Lipsius), und Harnack!) glaubte auf Grund dieser Deutung den Brief in die Jahre 130—131 versetzen zu sollen. Schlatter”) verwarf die Erklärung, u. m. E. mit Recht, da in dem neuen Tempel, wenn überhaupt ein ma- terieller, eher der jüdische zu erblicken ist und bei einem Ueber- gang von diesem zum heidnischen Tempel nicht leicht ein dar- auf bezüglicher Hinweis fehlen konnte, um so weniger, als in diesem Fall für Barnabas ein bedeutsames Argument für seine Ausführung, die Nichtigkeit der Hoffnung, welche die Juden auf ihren Tempel setzten, sich ergab. Obwohl Schlatter in-
1) Geschichte der altchristl. Litteratur II, I, 410—427. Ebenso La- deuze, L’Epitre de Barnabe 1900, in Revue d’histoire eceles. 1 (1900), Nro. 1—2.
2) Die Tage Trajans und Hadrians 1897 p. 61—67.
Patrum apost. opera, b
ΧΥΠΙ EINLEITUNG.
dessen die Grundlage der Chronologie Harnacks verwirft, hält er diese doch im allgemeinen aufrecht; nur versetzt er den Brief nicht in den Anfang der Feindseligkeiten Hadrians gegen die Juden, sondern in die vorausgehende Friedenszeit. Ein sicherer Beweis ist aber auch in seiner Ausführung nicht zu finden. M.E. ist nicht einmal die Voraussetzung der ganzen Auffassung sicher, dass der Tempelbau 16, 4 notwendig in materiellem, nicht in geistigem Sinn zu verstehen sei.
Der Zwiespalt der Ansichten zeigt, dass es in der That schwer ist, über die Grenzen 70—137 hinaus zu einer engeren Zeitbestimmung zu gelangen. Doch dürfte bei dem Verhältnis, das zwischen dem Brief und der Didache besteht, der Anfang jener Zeit oder die Zeit Vespasians ausgeschlossen sein.
Der Brief zerfällt ausser Einleitung und Schluss in zwei Teile, einen dogmatisch-polemischen und einen moralischen. Der erstere und längere Teil (2—17) enthält die Mahnung, nicht in die jüdischen Irrtümer zu fallen, und die Ausführung, dass die Juden die Offenbarung Gottes fleischlich statt geistig auffassten; der zweite (18—20) giebt die Beschreibung der zwei Wege, des Lichtes und der Finsternis.
DER KLEMENSBRIEF.
Gleich dem Barnabasbrief giebt auch diese Schrift den Na- men des Autors nicht an, sondern stellt sich einfach als Schrei- ben der römischen Gemeinde an die Kirche zu Korinth dar. Die Ueberlieferung bezeichnet aber einstimmig, von Dionysius von Korinth und Klemens von Alexandrien an, Klemens als Ver- fasser, und es liegt kein Grund vor, daran zu zweifeln. Irenäus Adv. haer. III, 3, 3 lässt den Brief entstehen, während Klemens den Episkopat der römischen Kirche verwaltete, und diese Be- merkung giebt die Zeit desselben näher an. Mehrfach, nament- lich in der früheren Zeit, wurde er zwar der Verfolgung Neros
a u Be ᾳψῳν νι
DER KLEMENSBRIEF. XIX
angereiht, indem man meinte, die Einleitung nehme auf diese Bezug und an einigen Stellen (6, 4; 40—41) werde der Tempel von Jerusalem noch als bestehend vorausgesetzt. Die Annahme ist aber nicht begründet; die Verfolgung, auf die der Brief im Anfang anspielt, ist ohne Zweifel die domitianische, nicht die neronische, von der c. 5—6 die Rede ist, und auch sonst weisen verschiedene Anzeichen auf eine etwas vorgerücktere Zeit hin. Der Brief wird daher mit Grund, und jetzt wohl allgemein, dem Ende der Regierung Domitians oder der nächsten Folgezeit zu- gewiesen.
Den Anlass zu seiner Abfassung gaben Wirren in Korinth, die dadurch entstanden, dass einige jüngere Mitglieder der Ge- meinde sich gegen die Presbyter erhoben, über deren tiefere Gründe die Ansichten aber geteilt sind, und es sollte die be- drohte Ordnung wiederhergestellt werden. Ausser Einleitung und Schluss lassen sich zwei Teile unterscheiden. Der erste Teil (ce. 4—36) ist allgemeiner Natur; er enthält Ausführungen über verschiedene Tugenden und Abmahnungen von verschiede- nen Sünden und behandelt emige Glaubenswahrheiten. Im zweiten Teil (ec. 37—61) tritt der Autor näher an seine Aufgabe heran, und indem er auf die Gliederung und Ordnung des Heeres und des menschlichen Leibes sowie der alttestamentlichen Hierarchie verweist, ermahnt er die Korinther, es solle jeder die ihm zu- kommende Stelle einnehmen und die Störefriede den Presbytern sich unterwerfen.
Die Schrift wurde in Korinth und auch anderwärts, nach Eusebius H. E. III, 16, 2 in den meisten Kirchen, beim Gottes- dienst vorgelesen. Infolge dieser Wertschätzung gelangte sie in den Anhang des Codex Alexandrinus, und an diesen Codex knüpft ihre neuere Geschichte an. Als derselbe, als Geschenk des Pa- triarchen Cyrillus Lukariıs von Konstantinopel an den König von England ins Abendland kam (1628), wurde der Brief alsbald Gemeingut der Wissenschaft, indem P. Young (Junius) ihn im J. 1633 drucken liess. Die Ausgabe war jedoch defekt: es
b*
X EINLEITUNG.
fehlten, da ein Blatt im Codex ausgefallen war, die Kapitel 58—63 mit dem letzten Vers des Kapitels 57, und die Lücke blieb auf mehr als zwei Jahrhunderte in allen folgenden Aus- gaben bestehen, bis Bryennfos aus dem bereits erwähnten Co- dex, dem wir die Didache verdanken, im J. 1875 den vollstän- digen Text in Konstantinopel veröffentlichte. Im folgenden Jahr fand sich im Nachlass von Julius Mohl in Paris (Ὁ 1876) eine syrische Uebersetzung, und Lightfoot teilte ihre Varianten so- fort 1877 mit, in der Appendix zu seiner ersten Ausgabe des Briefes: die Uebersetzung selbst wurde durch Bensly, bezw. nach seinem Tod durch Kennet im J. 1899 veröffentlicht. Der Bene- diktiner G. Morin entdeckte endlich in der Seminarsbibliothek von Namur eine alte lateinische Uebersetzung und veröffent- lichte sie im den Anecdota Maredsolana 1894. Die Publikation von Bryennios gab Gebhardt und Harnack in den Patres apo- stolici (1876), Hilgenfeld im Testamentum Novum extra cano- nem receptum I (1876) zu einer neuen Edition Anlass. Light- foot veröffentlichte in seiner zweiten Ausgabe, The Apostolie Fathers I, I 1890, die Blätter der Hs. von Jerusalem in photo- graphischer Abbildung. Ebenso zog er hier, wie auch ich schon in meiner ersten Ausgabe (1878) gethan, die syrische Ueber- setzung zur Textesrecension heran. "Die lateinische Uebersetzung verwendete R. Knopf zu einer neuen Ausgabe, die im J. 1899 in den Texten und Untersuchungen N. F. V, 1 erschien. Ich verwertete sie ebenfalls, vermochte ihr aber nicht eine so hohe Autorität zuzuerkennen, wie Knopf.
DER 506. ZWEITE KLEMENSBRIEF.
Der erste sichere Zeuge dieser Schrift ist Eusebius. Er erwähnt sie als zweiten Brief des Klemens, der jedoch weniger angesehen sei als der erste, weil er auch von den Alten nicht gebraucht worden sei (H. E. III, 38, 4), und sein Zeugnis und
DER SOG. ZWEITE KLEMENSBRIEF. AL
Urteil war für lange Zeit massgebend. Im Codex Alexandrinus erscheint die Schrift mit und nach dem ersten Brief im Anhang, erfreute sich also wenigstens in einem Teil der Kirche der Ehre der öffentlichen Vorlesung. In der im J. 1170 in einem Kloster zu Edessa entstandenen Handschrift, der wir die syrische Ueber- setzung verdanken, steht sie mit dem ersten Brief sogar in der Reihe der neutestamentlichen Schriften, zwischen den katholi- schen und den paulinischen Briefen.
Da die Schrift ebenso überliefert ist wıe der erste Brief, ausgenommen die lateinische Uebersetzung, die diesen allein bietet, so wurde sie fast immer mit diesem gedruckt. Auch die ersten Ausgaben enthalten sie, obwohl sie im Titel nur vom ersten Brief reden. Die Erscheinung erklärt sich daraus, dass der Codex Alexandrinus wie den Brief so auch sie defekt bietet und hier das fehlende Stück, das letzte Drittel, verhältnismässig noch viel grösser ist als dort. Unter diesen Umständen wurde das Schriftstück im den ersten Ausgaben dem ersten Brief als Anhang beigegeben. Vollständig trat die Schrift erst durch die Hs. von Konstantinopel-Jerusalem und die syrische Ueber- setzung ans Licht, und nun wurde auch völlig klar, was einige schon im 17. Jahrhundert erkannten, dass 516 kein Brief, son- dern eine Homilie ist.
So lange nur die zwei ersten Drittel (1--- 12, 5) bekannt waren und das Bruchstück den meisten als Teil eines Briefes erschien, galt vorwiegend Klemens als Verfasser. Doch fiel das Urteil im 19. Jahrhundert allmählich auch anders aus. Hilgen- feld glaubte in der ersten Ausgabe (1866) die Schrift dem Papst Soter zuschreiben zu sollen, und während er in der zweiten (1876) die Vermutung aussprach, die Homilie sei durch Klemens von Alexandrien in seiner Jugend zu Korinth gehalten und in- folge ihres Anschlusses an den Brief des römischen Klemens später diesem zugeschrieben worden, nahm Harnack jene These auf, zunächst in seiner ersten Ausgabe, dann etwas modificiert in der Geschichte der altchristl. Litteratur II, I, 436—450, in-
XXH EINLEITUNG.
dem er meint, die Homilie sei ungefähr in den Jahren 130—170 zu Rom entstanden und dann von der römischen Gemeinde als treffliche Erbauungsschrift unter dem Episkopat von Soter mit einigen einleitenden Worten der Gemeinde von Korinth über- sandt worden, sei es dass diese eine solche Schrift erbat oder nicht. Die These stützt sich auf das Schreiben des Dionysius von Korinth an die Römer, näherhin auf den Satz, den Eusebius H. E. IV, 23, 11 mitteilt: „Heute haben wir den heiligen Sonn- tag gefeiert und an ihm euren Brief vorgelesen, den wir auch fortan, ebenso wie jenen früheren von Klemens geschriebenen, lesend Erbauung haben werden‘. Die Korinther erklären hier, das vor kurzem erhaltene römische Schreiben ebenso wie das frühere von Klemens abgefasste, beim Gottesdienst vorlesen zu wollen; sie reihen jenes dem klementinischen bereits gleichsam als zweites an, und indem das Briefpaar von Korinth aus sich verbreitete als (διὰ Κλήμεντος) πρὸς Κορινϑίους α΄ πρὸς Κορινϑίους β΄.
mochte es, wie Harnack bemerkt, leicht geschehen, dass auch das zweite unter den Titel des Klemens geriet. Allein das zweite Schriftstück ist eben kein Brief, und wenn auch zuzugeben ist, dass es trotzdem von Dionysius als ἐπιστολὴ bezeichnet werden konnte, so ist doch nicht so leicht anzunehmen, dass die Römer den Korinthern eine einfache Homilie übersandten und dass, wenn dies je geschah, die begleitenden Worte, die doch schwer- lich ohne Bedeutung waren, bei der Verbreitung oder in der Ueberlieferung gänzlich in Wegfall kamen. Die Homilie be- weist überdies mit dem absoluten Gebrauch von χαταπλεῖν 7,1.3. dass sie nicht in Rom, sondern in Korinth entstand. Die Gründe, die Hamack dagegen geltend machte, sind schwerlich zureichend').
Bryennios, der die Homilie zuerst ganz veröffentlichte, glaubte sie Klemens von Rom zuschreiben zu sollen. Sie hat aber, wie
Ἢ Vgl. auch die Ausführung von H. v. Schubert in den Göttingischen gel. Anzeigen 1899 S. 569—574.
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DER SOG. ZW. KLEMENSBR. — DIE IGNATIUSBRIEFE. XXIII
sonst allgemein angenommen wird, einen anderen und späteren Ursprung. Doch entstand sie allem nach noch vor der Mitte des 2. Jahrhunderts. Eine spätere Zeit ist sowohl mit ihrem Inhalt als mit ihrem Ansehen schwer zu vereinbaren. Ihr Ur- sprung in Korinth erklärt auch zur Genüge, dass sie mit der Zeit dem römischen Klemens zugeschrieben wurde. Als eine für die Gemeinde von Korinth bestimmte Homilie mochte sie anfangs die Ueberschrift haben: Πρὸς Κορινθίους, und da sie öfters vorgelesen wurde, mochte sie mit dem Klemensbrief zu- sammen in emem Bande vereinigt worden sein. Unter diesen Umständen konnte der bei diesem stehende Autorname leicht auch auf das folgende Schriftstück bezogen und ihm ebenfalls vorgesetzt werden.
Die Homilie beginnt mit der Aufforderung, über Christus zu denken wie über Gott, wie über den Richter der Lebenden und der Toten, und nicht gering zu denken über unsere Er- lösung, und giebt eine lebhafte Ermahnung zum Bekenntnis Christi und zur Erfüllung seiner Gebote mit dem Hinweis auf die Auferstehung und die ewige Seligkeit, die den treuen Jüngern des Herrn als Lohn zu teil werde.
DIE IGNATIUSBRIEFE.
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Ignatius, der zweite Bischof von Antiochien, wurde unter Trajan (98—117) verurteilt, in Rom den Tod durch die wilden Tiere zu erleiden. Als er auf dem Wege dorthin nach Smyrna kam, wurde er durch Abgesandte von kleinasiatischen Christen- gemeinden begrüsst, und dies gab ihm Anlass, Schreiben an die Gemeinden von Ephesus, Magnesia und Tralles zu richten, um ihnen für jenen Liebeserweis zu danken, sie vor der Irrlehre judaistischer Doketen zu warnen und ihnen zu diesem Behufe engen Anschluss an den Bischof zu empfehlen. Auf der Weiter- reise schrieb er in ähnlicher Weise von Troas aus an die Ge-
XXIV EINLEITUNG.
meinden von Philadelphia und Smyrna sowie an Polykarp, den Bischof der letzteren. Ausserdem wandte er sich von Smyrna aus mit einem Schreiben nach Rom, um den dortigen Christen seine bevorstehende Ankunft anzukündigen und sie zu bitten, nicht etwa Schritte für seine Befreiung zu thun.
Die Briefe wurden einige Jahrhunderte später, nach mei- nem Urteil durch einen Apollinaristen um 400 1), nach Zahn ?) durch einen Semiarianer um 360, vermutlich durch Akacius von Cäsarea (Ὁ 365), mehr oder weniger überarbeitet und zugleich sechs weitere dieser neuen Sammlung, der sog. längeren Recen- sion, einverleibt, darunter einer als Emleitung von Maria von Kassobola an Ignatius gerichtet. Im Mittelalter kamen unter dem Namen von Ignatius noch einige Briefe in Umlauf, die nur latei- nisch bekannt sind, zwei an den Apostel Johannes und einer an Maria, die Mutter des Herrn, dazu die Antwort Marias. Die längere Recension wurde ihrerseits bald ins Lateinische übersetzt, und in dieser Gestalt wurden die Briefe zuerst, noch. gegen Ende des Mittelalters (1498), durch den Druck veröffentlicht. Als- bald erhob sich auch ein Streit über sie, und eine Beanstandung konnte um so weniger ausbleiben, als man es zunächst mit einem Produkt späterer Zeit zu thun hatte, das sich fälschlich für eine Arbeit des alten Ignatius ausgab, mit den Briefen der längeren Recension, denen in den Druckausgaben zudem bald auch die mittelalterlichen Briefe angeschlossen wurden. Nach eimiger Zeit traten aber neue Texte ans Licht, und mit diesen Funden begann das Urteil sich allmählich zu klären. Im J. 1557 er- schien zu Dillingen der griechische Text der längeren Recen-
1) Vgl. Funk, Patres apost. II p. X— XIII; Die Apostolischen Kon- stitutionen 1891 8. 281—315; Kirchengeschichtl. Abhandlungen und Unters. II (1899), 347—859.
2) Ignatius von Antiochien 1873 S. 116—167. Für einen Semiarianer erklärt Ps.-Ignatius auch A. Jülicher in den Göttingischen gel. An- zeigen 1901 S. 191—193; ebenso A. Amelungk, Untersuchungen über Pseudo-Ignatius 1899, lässt aber die Fälschung bereits 345—350 statt- finden. Vgl. dagegen Theolog. Quartalschrift 1901 S. 411426.
DIE IGNATIUSBRIEFE. ΧΧΥ
sion, und da hier die Briefe an Johannes und Maria fehlten, wurden diese in Bälde als unecht aufgegeben. Im 17. Jahrhundert fand man eine Sammlung, in der die sieben ursprünglichen Briefe in kürzerer Textgestalt stehen, der Römerbrief jedoch nicht für sich, sondern eingeschaltet in das Martyrium Colbertinum, und mit den Briefen verbunden sind, welche die längere Recension weiter enthält, abgesehen von dem Philipperbrief, der hier fehlt. J. Usher veröffentlichte sie in Oxford 1644 in einer lateinischen Uebersetzung, die allem nach im 12. Jahrhundert in England entstanden war, J. Voss 1646 griechisch; der Römerbrief, der hier fehlt, da die Florentiner Hs., die Voss zu Gebot stand und überhaupt die emzige alte Hs. für den griechischen Text ist, gegen Ende defekt ist, bezw. das den Brief enthaltende Marty- rıum, kam durch die Acta primorum martyrum sincera von Rui- nart 1689 aus einer Colbertschen Hs. hinzu; und die Publika- tionen führten zur Erkenntnis, dass die längere Recension un- echt, bezw. eine Umgestaltung der kürzeren sei. Während aber darüber ein einheitliches Urteil sich bildete, blieben die An- schauungen über die kürzere Recension selbst, wenigstens unter den protestantischen Theologen, geteilt, indem die einen sie Ignatius zuerkannten, die anderen für das Produkt einer spä- teren Zeit erklärten. Dazu kam ein weiterer Zwiespalt, als man von den Briefen an Polykarp, die Epheser und Römer m sy- rischer Sprache eine noch kürzere Textgestalt auffand, als die sog. kürzere Recension sie bietet, und Öureton jenen Text 1845 edierte, indem nun nicht wenige in ihm den echten Ignatius erblicken wollten. Die Auffassung wurde indessen nach einiger Zeit aufgegeben und allgemein anerkannt, was einige gleich anfangs sahen, dass die syrische Recension nichts als ein Aus- zug aus der kürzeren griechischen sei. Letztere hat in der jüngsten Zeit zwar eine grössere Anerkennung gefunden. Har- nack!), der sie früher zwar nicht für unecht erklärte, aber den
1) Die Zeit des Ignatius u. die Chronologie der antiochenischen Bischöfe 1878. Geschichte der altchristlichen Litteratur II, I (1897), 381 .-- 406.
XXVI EINLEITUNG.
Tod des Ignatius und die Abfassung der Briefe um ein paar Jahrzehnte später als die Ueberlieferung glaubte ansetzen zu sollen, hat inzwischen auch diese These zurückgenommen. Doch fehlte es den Briefen auch in der Gegenwart nicht an Gegnern, sei es der Gesamtheit, sei es emem Teil. W. Ὁ. Killen ἢ) sprach die Briefe dem Papst Kallıstus (217—22) zu. Renan ?) meinte hauptsächlich auf Grund der besonderen Ueberlieferung nur den hömerbrief, Bruston ?) umgekehrt nur die sechs an- deren Briefe als echt betrachten zu sollen. Völter *) erkannte bei letzteren zwar eine ursprüngliche Unverfälschtheit an, führte aber ihre Abfassung auf den durch Lucian von Samosata be- kannten Peregrinus Proteus zurück und erklärte den Römerbrief für ein später unterschobenes Machwerk. A. Stahl?) wies da- gegen den einheitlichen Ursprung der sieben Briefe wieder nach. In der That ist zwischen den Briefen nicht zu sondern, und nach dem Gang, den die Frage in der letzten Zeit nahm, lässt sich auch erwarten, dass der Widerspruch gegen ihre Echtheit noch weiter zurücktreten, wenn auch nicht so bald ganz ver- schwinden werde.
Ausser den bisher erwähnten Texten liegen die Briefe in einer armenischen Uebersetzung (Ausgabe von Petermann 1849), die erste Hälfte des Smyrnäerbriefes auch in einer jüngst von Lishtfoot (II, 862—864) edierten koptischen Version vor. Die armenische Sammlung bietet sie ähnlich wie die Florentiner Hs. und die anglolateinische Uebersetzung in Verbindung mit den neuen oder fingierten Briefen des Pseudo-Ignatius; nur giebt sie den Römerbrief für sich und von den falschen Stücken auch den Philipperbrief. Da sie aus dem Syrischen geflossen ist,
1) The Ignatian Epistles entirely spurious, Edinbourgh 1886.
2) Les Evangiles 1877 p. XV—XXVI.
3) Ignace d’Antioche, ses öpitres, sa vie, sa theologie. Montauban 1887.
4) Die Ignatianischen Briefe auf ihren Ursprung untersucht 1892.
5) Ignatianische Untersuchungen. 1, Die Authentie der sieben Igna- tiusbriefe. Greifswald 1889.
DIE IGNATIUSBRIEFE — DER POLYKARPBRIEF. XXVIf
setzt sie eine syrische Sammlung in dem gleichen Umfang vor- aus, und wir besitzen von dieser Version noch zahlreiche Frag- mente. Ausserdem bietet die alte christliche Litteratur eine grosse Anzahl von Citaten. Für die Textesrecension steht so ein umfangreiches und weitverzweigtes Material zu Gebot, und es ist das Verdienst von Zahn, in seiner Ausgabe (1876) das- selbe zuerst in der ganzen Ausdehnung verwertet zu haben. Die vollständigste Sammlung des Materials nebst einer Synopsis der verschiedenen Sammlungen der Briefe bietet die Ausgabe von Lightfoot (1885) I, 70—222.
DER POLYKARPBRIEF.
Dieser Brief entstand bald nach den Ignatiusbriefen, bezw. bald nach dem Tod des Ignatius, da Polykarp dessen Marty- rıum bereits als erfolgt annimmt (c. 9). nähere Nachrichten über dasselbe aber noch nicht erhalten hat (13, 2), und veran- lasst wurde er durch die Bitte der Gemeinde von Philippi, Polykarp möchte ihr Schreiben an die Gemeinde von Antiochien dorthin befördern (13, 1) und ihr die Briefe des Ignatius mit- teilen (13, 2), ihr auch einige Belehrung zu teil werden lassen (3, 1). Der Brief ist das erste Zeugnis für die Sammlung der Ignatiusbriefe, und aus diesem Grunde wurde er von den Geg- nern dieser Briefe ebenfalls für eme Fälschung oder wenigstens für interpoliert erklärt. Nach beiden Seiten hin trat aber mit der Zeit eine bedeutsame Wendung ein. Die Echtheit wurde zuletzt, so viel ich sehe, allgemein anerkannt; die vermeint- lichen Interpolationen wurden allmählich auf ein geringeres Mass beschränkt. Dass die Kapitel 3 und 9, die nebst einigen anderen A. Ritschl!) glaubte ausscheiden zu sollen, echt sind, erhellt zur Genüge aus dem Umstand, dass in ihnen ebenso wie
1) Die Entstehung der altkatholischen Kirche 2. A. 1857 8. 584—600.
XXVIH EINLEITUNG.
in den übrigen der Klemensbrief sich benützt zeigt, da doch nicht wohl anzunehmen ist, der Interpolator werde sich im der gleichen Weise an dasselbe Vorbild oder dieselbe Quelle ge- halten haben, wie der Autor. In richtiger Würdigung dieses Sachverhaltes beanstandete 1). Völter!) ausser den Worten [γε vario χαὶ 9, 1 nur mehr das 13. Kapitel. Der Grund aber, auf den er sich dafür stützt, ist offenbar nichtig. Dass m jenem Kapitel nicht ebenfalls der Klemiensbrief verwertet ist, erklärt sich hinreichend aus seinem Inhalt, indem dieser zu sehr durch die besondere Veranlassung des Briefes bedingt und gegeben war, als dass hier ein Anschluss an eine Schrift, die unter ganz anderen Verhältnissen entstanden war, zu erwarten wäre.
Der Brief kam griechisch nur unvollständig auf uns, in- dem er in allen Hss. so mit dem Barnabasbrief verbunden über- liefert wird, dass auf die Worte χαὶ δι᾽ ἡμᾶς ὑπὸ 9, 2 die Worte τὸν λαὸν τὸν χαινὸν des Barnabas 5, 7 folgen. Es fehlen also in den Hss. ausser den drei letzten Worten von ce. 9 die Kapitel 10—14. Jene Worte und das 13. Kapitel sind uns aber durch Eusebius H. E. II, 36. 14—15, das Uebrige durch eime alte, freilich ziemlich freie und teilweise sehr unzuverlässige latei- nische Uebersetzung erhalten. Die Hss. gehen allem nach sämt- lich auf den Codex Vaticanus 859 saec. XI zurück. Für einen Teil ist dieser Ursprung mit Sicherheit nachgewiesen; die an- deren sind zwar auf ihre Quelle noch nicht im einzelnen unter- sucht; die Wahrscheinlichkeit spricht aber unbedingt für das- selbe Verhältnis, und jedenfalls haben sie bei ihrer späteren Entstehung neben jenem alten Codex keinen besonderen Wert. Trotz seiner massgebenden Bedeutung wurde aber der Codex Vaticanus bisher nicht mit der gebührenden Sorgfalt verglichen. Der Vers 9, 1 erscheint in dieser Ausgabe zum erstenmal in seiner richtigen Ueberlieferung.
1) Die Ienatianischen Briefe 1892 8. 81-- 88.
DAS MARTYRIUM POLYKARPS. ATX
DAS MARTYRIUM POLYKARPS.
Diese Schrift stellt sich als Schreiben der Gemeinde von Smyrna an die Gemeinde von Philomelium in Phrygien dar und entstand bald nach dem Tode Polykarps, der deutlich in ihr als erst vor kurzem erfolgt erschemt. Den Tod setzt Eusebius in die Zeit Mark Aurels, und seine Angabe fand bis in die neueste Zeit fast allgemeinen Glauben, um so mehr, als Masson an der Hand der keden des Rhetors Aristides, in der Ausgabe von Jebb 1722, das Proconsulat des c. 21 erwähnten Statius Quadratus mit Sicherheit auf das Jahr 165—166 (Mai) zu be- rechnen schien. Pearson nahm auf Grund einer anderen Ueber- lieferung die Zeit des Antoninus Pius an, näherhin das Jahr 147, weil der erwähnte Statius Quadratus im J. 142 Consul war und das Intervall zwischen Consulat und Proconsulat ihm fünf Jahre zu betragen schien, und seine Ansicht wurde jüngst we- nigstens bezüglich der Kaiserzeit, wenn auch nicht hinsichtlich des Jahres als richtig erwiesen. Waddington!) erkannte, dass das fragliche Intervall im 2. Jahrhundert erheblich grösser war; er glaubte, ebenfalls gestützt auf die Aristidesreden das Pro- consulat von Quadratus auf das Jahr 154—155 nachweisen zu können, und setzte das Martyrium demgemäss auf den 23. Fe- bruar 155 an. Die Berechnung fand fast allgemeine Zustimmung; nur meinten einige, für das Proconsulat auch noch das Jahr 155—156, für das Martyrium dementsprechend das Jahr 156 offen halten zu sollen, wogegen aber der Umstand spricht, dass der Todestag nach dem Martyrium 8,1; 21 ein Sabbath war und der 23. Februar wohl 155, nicht aber 156 auf einen Sams- tag fiel. Nach Waddington wurde die Frage am eingehendsten und mit dem gleichen Resultate durch Lightfoot I, 627—702 untersucht. ‘W. Schmid hat inzwischen im Rheinischen Museum
1) Vie du rheteur Aelius Aristide, in den M&moires de l'Institut imp. de France; Acad. des inscr. et belles-lettres 1867 XXVI, 203—268. Fastes des provinces asiatiques 1872 I, 219 sq.
XXX EINLEITUNG.
für Philologie 1893 S. 53—83 die Waddingtonsche Aristides- chronologie erschüttert. Das Jahr 155 als die Zeit des Todes Polykarps wird aber durch seine Untersuchung nicht in Frage gestellt. Das Proconsulat des Statius Quadratus fällt nach dem Stand unserer jetzigen Kenntnisse sicher in das sechste Jahr- zehnt des 2. Jahrhunderts, und dass es näherhin auf 154—155 fällt, zeigt der in dem Amtsjahr erfolgende Tod Polykarps an einem Samstag und am 23. Februar, ein Zusammentreffen, das in dem näherhin in Betracht kommenden Zeitraum nur im Jahr 155 nachweisbar ist. Turner trat in den Studia biblica II (1890), 115—155 mit neuen Gründen für das Jahr 156 ein. Indessen nimmt er für dasselbe nur eine grössere Wahrschein- lichkeit in Anspruch, und wie mir scheint, unterliegt seine Be- weisführung nicht geringen Bedenken.
Das Martyrium kam mit mehreren fremden Zusätzen auf uns. Die Bemerkung über die Zeit des Todes c. 21 dürfte aber nach der Beweisführung von Lightfoot noch ursprünglich sein. Die Zuthaten beschränken sich demgemäss auf c. 22. Die Mos- kauer Hs. bietet sie, näherhin 22, 2—3, während sie, wie auch die lateinische Uebersetzung, 22, 1 auslässt, in erweiterter Ge- stalt, und ihr Text ist im Anhang besonders abgedruckt.
Für die vorliegende Ausgabe ist zum erstenmal die Hs. von Jerusalem (S. Sepuleri 1 saec. X) verwertet, die zwar einer Familie angehört, von der schon bisher drei Hss. bekannt waren, gleichwohl aber für die Textesrecension nicht ganz ohne Be- deutung ist.
DIE FRAGMENTE DES PAPIAS UND QUADRATUN.
Papias, Schüler des Apostels Johannes, Zeitgenosse Poly- karps und Bischof von Hierapolis in Phrygien, schrieb um 130 Λογίων χυριαχκῶν ἐξηγήσεως συγγράμματα oder βιβλία πέντε. Das Werk ging bis auf wenige Fragmente verloren, und die Bruch- stücke wurden in der Neuzeit, als man der altchristlichen Litte-
DIE FRAGMENTE DES PAPIAS UND QUADRATUS. XXXI
ratur eine grössere Sorgfalt zuwandte, wiederholt gesammelt herausgegeben, zuerst durch E. Grabe '), zuletzt durch E. Preu- schen ἢ. Wegen der Beziehung, die einige von ihnen zur Evan- gelienfrage haben, entstand über Papias auch eine umfangreiche weitere Litteratur. Zuletzt handelte Th. Zahn im sechsten Band seiner Forschungen zur Geschichte des neutestamentlichen Ka- nons und der altkirchlichen Litteratur 1900 eingehend über ihn, und es dürfte hier genügen, auf diese Schrift zu verweisen. Zu bemerken ist nur noch, dass in die vorstehende Ausgabe bloss die Stücke aufgenommen wurden, die irgendwie Aussagen von Papias enthalten, nicht aber auch die blossen Aussagen der Alten über ihn. Auf der anderen Seite wurde den Fragmenten des Papias auch dasjenige angereiht, das von der Apologie er- halten blieb, die Quadratus an Hadrian richtete, allem nach im J. 123 oder im J. 129, als der Kaiser die Provinz Asien be- suchte, die als der Aufenthaltsort des Autors zu betrachten ist. Die Aufnahme jenes Fragmentes erfolgte aus einem dop- pelten Grund, einmal weil Quadratus m. E. zu dem Kreis der Apostelschüler zählt, sodann wegen der Verwandtschaft des Bruchstückes seiner Apologie mit dem neu aufgefundenen Pa- piasfragment Nr. ΧΙ.
DER DIOGNETBRIEF.
Diese Schrift kam unter dem Namen Justins auf die Nach- welt, gehört aber demselben nicht an, wie bereits Tillemont sah und jetzt allgemein anerkannt ist. Ueber ihre Zeit wurden die verschiedensten Ansichten ausgesprochen. F. Overbeck ἢ er- klärte sie für eine nachkonstantinische Fiktion, einige andere geradezu für ein Produkt des 15. oder 16. Jahrhunderts. Man
1) Spicilegium SS. Patrum II (1700), 26—35.
2) Antilegomena. Die Reste der ausserkanonischen Evangelien und urchristl. Ueberlieferungen hg. u. übersetzt 1901.
3) Ueber den pseudojustinischen Brief an Diognet 1872. Studien zur Geschichte der alten Kirche 1875 I, 1—2.
XXX EINLEITUNG.
konnte sie insofern so spät ansetzen, als sie in der Litteratur des Altertums und Mittelalters nirgends erwähnt wird. Dass sie aber wirklich älter ist, zeigt die Hs., der wir sie verdanken, indem diese aus dem 13. Jahrhundert stammt. Gegenwärtig wird sie, wie es scheint, von wenigen Ausnahmen allenfalls ab- gesehen, allgemein der Zeit zugewiesen, für die ihr Inhalt spricht, der Periode der Christenverfolgung im römischen Reich; nur wird das erste Jahrhundert ausgenommen, in das Tillemont den Brief glaubte setzen zu sollen. Weiter aber kam man nicht zu einer Verständigung. Die Ansätze gehen vom Anfang des 2. Jahrhunderts bis zum Ende jener Zeit. Und die Differenz, die darüber besteht, zeigt zugleich zur Genüge, dass die Thesen, die über eine bestimmte Person als Autor des Briefes aufge- stellt wurden, nicht hinlänglich begründet sein können.
Die Schrift giebt eine Widerlegung des Heidentums (c. 2) und Judentums (3—4), schildert das Leben der Christen (5—6), erkennt der christlichen Religion göttlichen Ursprung zu (7”—8, 6), erklärt ihr spätes Kommen (8, 7—9, 6), beschreibt die aus dem Glauben erwachsenden Güter (10), und mit dieser Darlegung 150 das in der Einleitung (1) angedeutete Programm erschöpft. Es folgen zwar, nach einer kleinen Lücke in der Hs., noch zwei Kapitel. Dieselben geben sich aber durch ihren homiletischen Charakter als ein dem Brief fremdartiges Stück zu erkennen und sind mit ihm ohne Zweifel nur durch ein Missgeschick in Verbindung gekommen.
Die den Brief überliefernde Hs. befand sich im 16. Jahr- hundert im Besitz Reuchlins, kam später in die Bibliothek der Stadt Strassburg und ging bei dem Brand derselben im J. 1870 zu Grunde. Durch wiederholte Collationen sind wir aber genau über sie unterrichtet. Wir besitzen auch noch die Abschriften, die H. Stephanus für seine Ausgabe vom J. 1592, die editio prin- ceps, und B. Haus im J. 1580 veranstalteten, jene in der Bib- liothek von Leyden, diese in Tübingen, während eine dritte Abschrift, die von J. J. Beurer, verloren gegangen zu sein scheint.
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DER DIOGNETBRIEF — DER PASTOR HERMAE. XXXIJI
Das Tübinger Apographon, früher unbeachtet, wurde zum ersten- mal für diese Ausgabe benützt.
DER PASTOR HERMAE.
Der Autor dieser Schritt nennt sich wiederholt (Vis. I, 1. 4: 2,2; 4, 3 etc.) Hermas, und Origenes, der von der Schrift häu- figen Gebrauch machte, vermutete, er sei identisch mit dem Her- mas, den Paulus höm. 16, 14 grüsst. Die Auffassung wurde im Orient die herrschende, und auch in der Neuzeit schrieben die meisten die Schrift zunächst dem apostolischen Hermas zu. In der alten abendländischen Litteratur wird der Verfasser als Bruder des Papstes Pius (140—154) bezeichnet. Die Angabe findet sich in dem Läberianischen Papstkatalog oder dem Chronographen v. «1. 354, der sie allem nach der Chronik Hippolyts entnahm, im Liber pontificalis und im Muratorischen Fragment, und nach- dem dieses Schriftstück ım J. 1740 bekannt geworden war, schenkte man ıhr bald in den weitesten Kreisen Glauben. wäh- rend der apostolische Hermas allmählich aufgegeben wurde. Auf der anderen Seite erblickten neuestens E. Gaäb (1866) und Th. Zahn (1868) in ihren Schriften über den Hirten d. H. auf Grund des vermeintlichen Selbstzeugnisses in Vis. II, 4, 3 in dem Ver- fasser einen Zeitgenossen des Papstes Klemens, und die Auf- fassung erfreute sich mehrfacher Zustimmung. Die Schrift würde hiernach in runder Zahl auf das Jahr 100 fallen. Meines Er- achtens hat das Zeugnis des Muratorischen Fragments und Hip- polyts, bezw. des Chronographen v. J. 354 entschieden den Vorzug.
Die Schrift stand im Altertum in ähnlichem Ansehen wie die Didache und der Barnabasbrief; sie fand mit diesem auch in den Codex Sinaiticus Aufnahme. Im Abendland wurde sie zweimal ins Lateinische übersetzt, und wie die zahlreichen Hand- schriften einer der Uebersetzungen zeigen, wurde sie hier länger und mehr gelesen als im Orient. Sie stellt sich als Apokalypse dar und mahnt in eindringlichen Worten zur Busse und zu christ-
Patrum apost. opera. C
ΧΧΧΙ͂Ν EINLEITUNG.
lichem Wandel, besonders zu werkthätiger Liebe gegen den Nächsten. Die Ermahnungen und Belehrungen werden zuerst durch die in Gestalt einer Frau erscheinende Kirche gegeben. In Visio V tritt an deren Stelle der Bussengel und beginnt seine Unterweisung in Mand. I. Die Schrift zerfällt insofern in zwei Teile, Vis. I-IV und Vis. V — Sım. IX, und dazu kommt Si- militudo X als Schluss. Da aber der Bussengel seiner Aufgabe sich entledigt, imdem er ebensowohl Gebote als Gleichnisse mit- teilt, erscheint die Schrift in der Ueberlieferung in drei Teilen: Visiones, Mandata, Sımilitudines. Ihr Titel rührt daher, dass der Bussengel in Gestalt eines Hirten auftritt.
Die Abfassung mag nicht auf einmal erfolgt sein, insbe- sondere zwischen Vis. I—-IV und dem folgenden zweiten Teil ein gewisser Zwischenraum liegen. Doch ist schwerlich anzu- nehmen, dass die Teile ursprünglich separat erschienen und erst durch Veremigung in einem Band zu einem Buch wurden, wie P. Baumgärtner 1) meinte, noch weniger, dass der erste Teil successive in drei Stadien. und zwar zuerst Vis. II, entstanden sei, wie Harnack ?) glaubte nachweisen zu können. Bei dem ausserordentlichen Charakter der Schrift ist indessen ihre Ge- nesis des näheren schwer zu bestimmen, und so wird es darüber an einem verschiedenen Urteil wohl niemals fehlen. Dagegen liest kein Grund vor, an der Einheit des Autors zu zweifeln und in der Schrift mit Hilgenfeld 5) eine dreifache christliche Hand oder mit Spitta*) eine jüdische und eine christliche Hand zu unterscheiden.
1) Die Einheit des Hermas-Buchs 1889,
2) Geschichte der altchristl. Litteratur II, I (1897), 257 — 267.
3) Hermae Pastor ed. Π 1881 p. XXI—XAIX.
4) Zur Geschichte und Litteratur des Urchristentums 1896. Aehn- lich D. Völter, Die Visionen des Hermas, die Sibylle und Klemens von Rom 1900; H. A. van Bakel, De Compositie van den Pastor Hermae 1900. Dagegen Funk in der Theolog. Quartalschrift 1899 S. 321—360; Reville, La valeur du t&emoignage hist. du Pasteur d’Hermas 1900; Revue de l’nistoire des religions 1897 p. 117—122; G. Krüger in der Theolog. Litteraturzeitung 1900 S. 533—536.
DER PASTOR HERMAE. XXXV
Gedruckt wurde zuerst im Jahre 1513 die lateinische Ueber- setzung, die man als Versio vulgata zu bezeichnen pflegt, und die Kenntnis von der Schrift beschränkte sich Jahrhunderte lang auf jenen Text sowie die Bruchstücke, die in griechischen Schriften, besonders in den Praecepta ad Antiochum von Ps.- Athanasius und in den Homilien des Antiochus Monachus, vor- liegen und in grösserem Mass die Mandata betreffen. In einer griechischen Hs. wurde die Schrift erst um die Mitte des 19. Jahr- hunderts auf dem Berg Athos aufgefunden, und zwar fast ganz, indem in der Hs. nur das letzte Gleichnis (Sim. X) und. ein Stück des vorletzten (Sim. IX, 30, 3—33) fehlen. Durch Kon- stantin Simonides kamen drei von den neun Blättern, aus denen die dem 14. Jahrhundert angehörige Hs. bestand, nebst einer Abschrift von den übrigen an die Leipziger Universitätsbiblio- thek, und R. Anger veröffentlichte den griechischen Text im Jahr 1856. In derselben und nächstfolgenden Zeit wurden wei- tere Funde gemacht. A. Dressel edierte in semen Patres apo- stoliei 1857 eine zweite lateinische Uebersetzung, nach der sie überhefernden Hs. Versio Palatina genannt. In dem Codex Sinaiticus erhielt man für das erste Drittel des griechischen Textes (Vis. I — Mand. IV, 3,5) einen neuen und besseren Zeugen. Anton d’Abbadie veröffentlichte in dem zweiten Bande der Ab- handlungen für die Kunde des Morgenlandes 1860 eine äthio- pische Version nebst einer lateinischen Uebersetzung des Textes. Durch Sp. P. Lambros wurden im Jahr 1880 im Gregorius- kloster auf dem Berg Athos die sechs Blätter entdeckt, die man bisher nur in der von Simonides veranstalteten Abschrift kannte, und im Jahr 1888 ihr Text durch J. A. Robinson!) in der Form einer Collation mit dem Text der Gebhardtschen Ausgabe ver- öffentlich. Ein von dem Berliner Museum erworbenes und durch U. Wilcken?) ediertes Papyrusblatt lieferte endlich ein
1) A Collation of the Athos Codex of the Shepherd of Hermas 1888. 2) Tafeln zur griechischen Paläographie 1891, Taf. III. Der Text wurde wiederholt und erläutert durch Diels und Harnack in den SB.
XXXVI EINLEITUNG.
paar kleine Bruchstücke von Sim. II und IV. Wir besitzen so. für die Textesrecension ein reiches Material. Die griechische Ueberlieferung ist indessen nicht vollständig. Für ungefähr zwei Drittel steht nur die Athos-Hs. mit den zerstreuten Fragmen- ten in der griechischen latteratur zu Gebot, und da hier einige Sätze fehlen, sind wir für sie auf Herstellung des griechischen Textes auf Grund der alten Uebersetzungen angewiesen. Die bezüglichen Stellen sind in der Ausgabe in | | gestellt; eben- so die einzelnen Worte oder Buchstaben, die m der Hs. aus- gefallen oder unlesbar geworden sind. Die empfindlichste Lücke befindet sich am Schluss. K. Simonides hat zwar das in der bekannten Athos-Hs. fehlende Stück im Anhang zu der unter dem Titel ᾿Ορϑοδόξων Ἑλλήνων Yeodoyızal γραφαὶ τέσσαρες 1859 in London herausgegebenen Sammelschrift, angeblich aus Hss., veröffentlicht, und J. Dräseke, der in der Zeitschrift für wissen- schaftliche Theologie 1887 5. 172—194 die Aufmerksamkeit auf die bis dahin unbeachtet gebliebene Publikation lenkte und das Stück zugleich wieder zum Abdruck brachte, schenkte der Versicherung, man habe es mit einem überlieferten Text zu thun, Glauben. Ebenso Hilgenfeld, der durch den Fund sofort sich auch bestimmen liess, den Pastor neu und zum erstenmal im vollständigen griechischen Text herauszugeben '). Die frag- liche Publikation zählt aber ohne Zweifel, wie sonst allgemein angenommen wurde, zu den verschiedenen Fälschungen, die sich Simonides zu Schulden kommen liess. Der angeblich Handschriften entnommene Text wurde von Simonides selbst hergestellt, und er ruht auf der Versio latina vulgata?). Unter diesen Umständen
ist von ihm abzusehen, und es empfiehlt sich hier, den Schluss
der Schrift einfach in jener Uebersetzung selbst zu geben. der Berliner Akademie der Wiss. 1891 S. 427—431; durch A. Ehrhard in der Theolog. Quartalschrift 1892 S. 294— 303. 1) Hermae Pastor graece integrum ambitu primum edidit A. H. 1887. 2) Vgl. Theolog. Litteraturzeitung 1887 Nro. 7. Theolog. Quartal- schrift 1888 S. 51-71. Robinson, A Collation 1888 p. 25—29.
AIAAXH ΤῸΝ AQAEKA ΑΠΟΣΤΌΛΩΝ,
Διδαχὴ κυρίου διὰ τῶν δώδεχα ἀποστόλων τοὶς ἔϑνεσιν. I. Ὁδοὶ δύο εἰσί, μία τῆς ζωῆς χαὶ μίχ τοῦ ϑανάτου, δια- φορὰ δὲ πολλὴ μεταξὺ τῶν δύο ὁδῶν.
2. Ἢ μὲν οὖν ὁδὸς τῆς ζωῆς ἐστιν αὕτη" πρῶτον ἀγαπήσεις :
τὸν ϑεὸν τὸν ποιήσαντά σε, δεύτερον τὸν πλησίον σου ὡς σε-
[4 αὶ ᾿ >. dd I. , N FR Br A ) x αὐτόν. πάντα δὲ ὅσα ἐὰν ϑελήσῃς μὴ γίνεσϑαί σοι, καὶ σὺ ἄλλῳ μὴ ποίει.
3. Τούτων δὲ τῶν λόγων ἡ διδαχή ἐστιν αὕτη" εὐλογεῖτε τοὺς καταρωμένους ὑμῖν χαὶ προσεύχεσϑε ὑπὲρ τῶν ἐχϑρῶν ὑμῶν, γηστεύετε δὲ ὑπὲρ τῶν διωκόντων ὑμᾶς" ποία γὰρ χάρις, ἐὰν ἀγαπᾶτε τοὺς ἀγαπῶντας ὑμᾶς; οὐχὶ καὶ τὰ ἔϑνη τὸ αὐτὸ ποιοῦσιν; ὑμεῖς δὲ ἀγαπᾶτε τοὺς μισοῦντας ὑμᾶς, Kal οὐχ ἕξετε ἐχϑρόν. 4. ἀπέχου τῶν σαρκικῶν χαὶ σωματιχῶν ἐπιϑυ- μιῶν. ἐάν τίς σοι δῷ ῥάπισμα εἰς τὴν δεξιὰν σιαγόνα, στρέψον αὐτῷ καὶ τὴν ἄλλην, χαὶ ἔσῃ τέλειος ἐὰν ἀγγαρεύσῃ σέ τις μίλιον ἕν, ὕπαγε μετ᾽ αὐτοῦ δύο" ἐὰν ἄρῃ τις τὸ ἱμάτιόν σου, δὸς αὐτῷ καὶ τὸν χιτῶνα" ἀπαίτει" οὐδὲ γὰρ δύνασαι. 5. παντὶ τῷ αἰτοῦντί σε δίδου καὶ μὴ ἀπαίτει" πᾶσι γὰρ ϑέλει δίδοσϑιαι ὃ πατὴρ ἐκ τῶν ἰδίων χα- ρισμάτων. μαχάριος 6 διδοὺς κατὰ τὴν ἐντολῆν᾽ ἀϑῶος γάρ ἐστιν. οὐαὶ τῷ λαμβάνοντι" εἰ μὲν γὰρ χρείαν ἔχων λαμβάνει τις, ἀϑῶος
ὰν λάβῃ τις ἀπὸ σοῦ τὸ σόν, μὴ
9 Matth. 22, 37—39; Marc. 12, 30—31; Sir. 7, 30; cf. Deut. 6, 5; πον 19, 18. — 7 Matth. 7, 12; Luc. 6, 31. — 9 Matth. 5, 4. 46. 47; Luc. Ὁ, 32—33. — 14 I Petr. 2, 11 ef. Tit. 2,12. — 15 Matth. 5, 39. 48. — 16 Matth. 5, 41. 40. — 18 Luce. 6, 30. — 19 Luc. 6, 30.
Patrum apost. opera. Fase. 1. 1
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DOCTRINA APOSTOLORUM 1, 5—I1, 8.
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ἔσται᾽ 6 δὲ μὴ χρείαν ἔχων δώσει δίχην, ἱνατί ἔλαβε καὶ εἰς τί" ἐν συνοχῇ δὲ γενόμενος ἐξετασϑήσεται περὶ ὧν ἔπραξε, χαὶ οὐκ ἐξελεύσεται ἐχεῖϑεν, μέχρις οὗ ἀποδῷ τὸν ἔσχατον κοδράντην. 6. ἀλλὰ χαὶ περὶ τούτου δὲ εἴρηται. δρωσάτω ἣ ἐλεημοσύνη σου εἰς τὰς χεῖράς σου, μέχρις ἂν γνῷς, τίνι δῷς.
II. Δευτέρα δὲ ἐντολὴ τῆς διδαχῆς. 2. οὐ φονεύσεις, μοιχεύσεις, οὐ παιδοφϑορήσεις, οὐ πορνεύσεις, οὐ κλέψεις, οὗ μαγεύσεις, οὐ φαρμαχεύσεις, οὐ φονεύσεις τέχνον ἐν φϑορᾷ οὐδὲ γεννηθὲν ἀποχτενεῖς, οὐκ ἐπιϑυμήσεις τὰ τοῦ πλησίον. 8. οὐκ ἐπιορκήσεις, οὐ ψευδομαρτυρήσεις, οὐ καχολογήσεις, οὐ μνησι- χαχῆσεις. 4. 00% ἔσῃ διγνώμων οὐδὲ δίγλωσσος" παγὶς γὰρ ϑα- γάτου ἣ διγλωσσία. ὅ. οὖκ ἔσται ὃ λόγος σου ψευδής, οὐ χενός, ἀλλὰ μεμεστωμένος πράξει. 6. οὐκ ἔσῃ πλεονέχτης οὐδὲ ἅρπαξ οὐδὲ ὑποχριτὴς οὐδὲ χαχοήϑηης οὐδὲ ὑπερήφανος. οὐ λήψῃ βου- λὴν πονηρὰν χατὰ τοῦ πλησίον σου 7. οὗ μισήσεις πάντα ἄν- ϑρωπον, ἀλλὰ οὃς μὲν ἐλέγξεις, [οὺς δὲ ἐλεήσεις], περὶ δὲ ὧν προσεύξῃ, οὺς δὲ ἀγαπήσεις ὑπὲρ τὴν ψυχήν σου.
III. Τέχνον μου, φεῦγε ἀπὸ παντὸς πονηροῦ xal ἀπὸ παντὸς ὁμοίου αὐτοῦ. 2. μὴ γίνου ὀργίλος, ὀδηγεῖ γὰρ ἡ ὀργὴ πρὸς τὸν φόνον, μηδὲ ζηλωτὴς μηδὲ ἐριστικὸς μηδὲ ϑυμικός - Er γὰρ τού- τῶν ἁπάντων φόνοι γεννῶνται. 8. τέχνον μου, μὴ γίνου ἐπιϑυμητής, ὁδηγεῖ γὰρ ἣ ἐπιϑυμία πρὸς τὴν πορνείαν, μηδὲ αἰσχρολόγος μηδὲ ὀψηλόφϑαλμος: ἐκ γὰρ τούτων ἁπάντων μοιχεῖαι γεννῶνται. 4. τέχνον μου, μὴ γίνου οἰωνοσχόπος, ἐπειδὴ ὁδηγεῖ εἰς τὴν εἰδω- λολατρίαν, μηδὲ ἐπαοιδὸς μηδὲ μαϑηματικὸς μηδὲ περικαϑαίρων, μηδὲ ϑέλε αὐτὰ βλέπειν μηδὲ ἀχούειν- ἐκ γὰρ τούτων ἁπάντων εἰδωλολατρία γεννᾶται. 5. τέχνον μου, μὴ γίνου ψεύστης, ἐπειδὴ ὁδηγεῖ τὸ ψεῦσμα εἰς τὴν χλοπήν, μηδὲ φιλάργυρος μηδὲ χενόδοξος. χ γὰρ τούτων ἁπάντων χλοπαὶ γεννῶνται. 6. τέχνον μου, μὴ γίνου γόγγυσος, ἐπειδὴ ὁδηγεῖ εἰς τὴν βλασφημίαν, μηδὲ αὐϑάδης
πονηρόφρων " ἔχ γὰρ τούτων ἁπάντων βλασφημίαι γεννῶνται. 7. ἴσϑι δὲ πραύς, ἐπεὶ οἱ πραεῖς δυο τὴν γῆν. 8. γίνου
3 Matth. 5, 26. — 4 ὁ — 6 Matth. 19, 18. — 9 Exod. 20, 17. —
9 Matth. 5, 33519, 18..—32 Matth, 8; 5; Ps! 36, IE
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DOCTRINA APOSTOLORUM ΠῚ, 8—IV, 14. 3
μαχρόϑυμος χαὶ ἐλεήμων χαὶ ἄχαχος χαὶ ἡσύχιος al ἀγαϑὸς καὶ τρέμων τοὺς λόγους διὰ παντός, οὖς ἤἥχουσας. 9. οὐχ ὑψώσεις σεαυτὸν οὐδὲ δώσεις τῇ ψυχῇ σου ϑράσος. οὐ χολληϑήσεται ἡ Ψυχή σου μέτὰ ὑψηλῶν, ἀλλὰ μετὰ δικαίων xal ταπεινῶν dva- στραφήσῃ. 10. τὰ συμβαίνοντά σοι ἐνεργήματα ὡς ἀγαθὰ προσ- δέξῃ, εἰδώς, ὅτι ἄτερ ϑεοῦ οὐδὲν γίνεται.
IV. Texvov μου, τοῦ λαλοῦντός σοι τὸν λόγον τοῦ ϑεοῦ μνησϑήσῃ νυχτὸς χαὶ ἡμέρας, τιμήσεις δὲ αὐτὸν ὡς χύριον᾽ ὅϑεν γὰρ ἡ κυριότης λαλεῖται; ἐχεῖ χύριός ἐστιν. 2. ἐχζητήσεις δὲ
χαϑ' ἡμέραν τὰ πρόσωπα τῶν ἁγίων, ἵνα ἐπαναπαῇς τοῖς λόγοις αὐτῶν. 8. οὐ πο San ς une εἰρηνεύσεις δὲ μαχομένους κρινεῖς δικαίως, od λήψῃ πρόσωπον ἐλέγξαι ἐπὶ παραπτώμασιν. 4. οὐ ς; ὙΦ 5 διψυχήσεις, πότερον ἔσται ἢ οὔ. 5. Μὴ γίνου πρὸς μὲν τὸ λαβεῖν ἐχτείνων τὰς χεῖρας, πρὸς δὲ τὸ δοῦναι συσπῶν. 6. ἐὰν ἔχῃς
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λύτρωσιν ἁμαρτιῶν σου. 7. οὐ a δοῦναι οὐδὲ διδοὺς γογγύ- σεις γνώσῃ 3 τίς ἐστιν ὁ τοῦ μισϑοῦ χαλὸς ἀνταποδότης. 8. οὐκ ἀποστραφήσῃ τὸν ἐνδεόμενον, συγχοινωνήσεις δὲ πάντα τῷ ἀδελφῷ σου χαὶ οὐκ ἐρεῖς ἴδια εἶναι" εἰ γὰρ ἐν τῷ ἀϑανάτῳ χοι- νωνοΐί ἐστε, πόσῳ μᾶλλον ἐν τοῖς ϑνητοῖς ;
9. Οὐχ ἀρεῖς τὴν χεῖρά σου ἀπὸ τοῦ υἱοῦ σου ἣ ἀπὸ τῆς ϑυγατρός σου, ἀλλὰ ἀπὸ νεότητος διδάξεις τὸν φόβον τοῦ ϑεοῦ. 10. οὐκ ἐπιτάξεις δούλῳ σου ἢ παιδίσχῃ, τοῖς ἐπὶ τὸν αὐτὸν ϑεὸν ἐλπίζουσιν, ἐν πικρίᾳ σου, μήποτε οὐ μὴ φοβηϑήσονται τὸν ἐπ
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ἀμφοτέροις ϑεόν- οὐ γὰρ ἔρχεται χατὰ πρόσωπον χαλέσαι, ἀλλ᾽
ἐφ᾽ οὗς τὸ πνεῦμα ἡτοίμασεν. 11. ὑμεῖς δὲ οἱ δοῦλοι ὑποταγή σεσϑε τοῖς χυρίοις ὑμῶν ὡς τύπῳ ϑεοῦ ἐν αἰσχύνῃ καὶ φόβῳ.
12. Μισήσεις πᾶσαν ὑπόχρισιν χαὶ πᾶν ὃ μὴ ἀρεστὸν τῷ χυ- ρίῳ. 13. οὐ μὴ ἐγχαταλίπῃς ἐντολὰς κυρίου, φυλά ἄξεις δὲ ἃ παρ- έλαβες, μήτε προστιϑεὶς μήτε ἀφαιρῶν. 14. ἐν ἐκχλησίᾳ a ἔξομο- λογήσῃ τὰ παραπτώματά σου, χαὶ οὐ προσελεύσῃ ἐπὶ προσευχήν
.
σοὺ ἐν συνειδήσει πονηρᾷ. αὕτη ἐστὶν ἣ ὁδὸς τῆς ζωῆς.
11 Deut. 1, 16; Prov. 31, 9 cf. Joann. 7,24. — 29 Deut. 4, 2; 12, 82. 1*
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V. Ἢ δὲ τοῦ ϑανάτου ὁδός ἐστιν αὕτη" πρῶτον πάντων πο- νηρᾶ ἐστι χαὶ χατάρας μεστή φόνοι, μοιχεῖαι, ἐπιϑυμίαι, πορνεῖαι, κλοπαί, εἰδωλολατρίαι, μαγεῖαι, φαρμαχίαι, ἁρπαγαί, ψευδομαρτυ- oiaı, ὑποχρίσεις, διπλοχαρδία, δόλος, ὑπερηφανία, καξία, αὐϑάδεια, πλεονεξία, BEER ζηλοτυπία, ϑρασύτης, ὕψος, ἀλαζονεία, ἀφοβία" 2. διῶχται ἀγαϑῶν, μισοῦντες ἀλήϑειαν, ἀγαπῶντες ψεῦδος; οὗ γινώσχοντες μισϑὸν δικαιοσύνης, od κολλώμενοι ἀγαϑῷ οὐδὲ χρίσει δικαίᾳ, ἀγρυπνοῦντες οὐχ εἰς τὸ ἀγαϑὸν, ἀλλ᾽ εἰς τὸ πο- νηρόν" ὧν μαχρὰν πραὕὔτης χαὶ ὑπομονή, μάταια ἀγαπῶντες, διώ- χκοντες ἀνταπόδομα, οὐχ ἐλεοῦντες πτωχόν, οὐ πονοῦντες ἐπὶ χαταπονουμένῳ, οὐ γινώσχοντες τὸν ποιήσαντα αὐτούς, φονεῖς τέχνων, φϑορεῖς πλάσματος ϑεοῦ, ἀποστρεφόμενοι τὸν ἐνδεόμενον, χαταπονοῦντες τὸν ϑλιβόμενον, πλουσίων παράχλητοι, πενήτων ἄνο- μοι χριταί, πανϑαμάρτητοι᾽ ῥυσϑείητε, τέχνα, ἀπὸ τούτων ἁπάντων.
VI. Ὅρα, μή τίς σε πλανήσῃ ἀπὸ ταύτης τῆς ὁδοῦ τῆς δι- δαχῆς, ἐπεὶ παρεχτὸς ϑεοῦ σε διδάσχει. 2. εἰ μὲν γὰρ δύνασαι ἱ δ᾽ οὐ δύνασαι, ρώσεως, ὃ δύνασαι βάστασον-" ἀπὸ δὲ τοῦ εἰδωλοθϑύτου λίαν πρόσεχε" λατρεία γάρ ἐστι ϑεῶν νεχρῶν.
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VII. Περὶ δὲ τοῦ βαπτίσματος, οὕτω βαπτίσατε- ταῦτα πάντα προειπόντες, βαπτίσατε εἰς τὸ ὄνομα τοῦ πατρὸς καὶ τοῦ υἱοῦ καὶ τοῦ ἁγίου πνεύματος ἐν ὕδατι ζῶντι. 2. ἐὰν δὲ μὴ ἔχῃς ὕδωρ ζῶν, εἰς ἄλλο ὕδωρ βάπτισον εἰ δ᾽ οὐ δύνασαι ἐν Ψυχρῷ, ἐν ϑερμῷ. 3. ἐὰν δὲ ἀμφότερα μὴ ἔχῃς; ἔχχ τρὶς ὕδωρ εἰς ὄνομα πατρὸς καὶ υἱοῦ καὶ ἁγίου πνεύματος. 4. πρὸ δὲ τοῦ βαπτίσματος προνηστευσάτω ὃ βαπτίζων χαὶ 6 βαπ- πε αι χαὶ εἴ τινες ἄλλοι δύνανται χελεύεις δὲ νηστεῦσαι τὸν ὄμενον πρὸ μιᾶς 7) δύο. VII. 4 δὲ νηδτεῖαι ὑμῶν μὴ ἔστωσαν μετὰ τῶν ὑποκριτῶν" νηστ τεύο οὐσι γὰρ δευτέρᾳ σαββάτων χαὶ πέμπτῃ ὑμεῖς δὲ νηστεύ-
2 "Matth. 15,19. — 4 Rom. 1, 99 ---80. — 7 Rom. 12,9. — IPs. 4, 3. — 9 Ies. 1, 23. — 11 Sap. 12, 7. — 15 Matth. 24,4. — 22 Matth. 28, 19. — 26 Matth. 28, 19. — 30 Matth. 6, 16.
εον εἰς τὴν χεφαλὴν
DOCTRINA APOSTOLORUM VII, 2—X, 4. 5
σατε τετράδα nal παρασχευήν. 2. μηδὲ προσεύχεσϑε ὡς οἱ ὑπο- κριταί, ἀλλ᾽ ὡς ἐχέλευσεν 6 χύριος ἐν τῷ εὐαγγελίῳ αὐτοῦ, οὕτω
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προσεύχεσϑε' Πάτερ ἡμῶν ὃ ἐν τῷ οὐρανῷ, ἁγιασϑήτω τὸ ὄνομά σου, ἐλϑέτω ἣ βασιλεία σου, γενηϑήτω τὸ ϑέλημά σου ὡς ἐν οὐρανῷ καὶ ἐπὶ γῆς" τὸν ἄρτον ἡμῶν τὸν ἐπιούσιον δὸς ἡμῖν σήμερον, καὶ ἄφες ἡμῖν τὴν ὀφειλὴν ἡμῶν, ὡς καὶ ἡμεῖς ἀφίεμεν τοῖς ὀφειλέταις ἡμῶν, καὶ μὴ εἰσενέγκῃς ἡμᾶς εἰς πειρασμόν, ἀλλὰ ῥῦσαι ἡμᾶς ἀπὸ τοῦ πονηροῦ" ὅτι σοῦ ἐστιν ἢ δύναμις καὶ ἣ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας. 8. τρὶς τῆς ἡμέρας οὕτω προσεύχεσϑε.
IX. Dept δὲ τῆς εὐχαριστίας, οὕτως εὐχαριστήσατε: 2. πρῶ- τον περὶ τοῦ ποτηρίου: Εὐχαριστοῦμέν σοι, πάτερ ἡμῶν, ὑπὲρ τῆς ἁγίας ἀμπέλου Δαυὶδ τοῦ παιδός σου, ἧς ἐγνώρισας ἡμῖν διὰ ῦ τοῦ παιδός σου- σοὶ ἣ δόξα μὴ en αἰῶνας. 8. περὶ δὲ τ χλάσματος Εὐχαριστοῦμέν σοι, πάτερ ἡμῶν, ὑπὲρ τῆς ζωῆς χα γνώσεως, ἧς ἐγνώρισας ἡμῖν διὰ Ἰησοῦ τοῦ παιδός σου" σοὶ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας. 4. ὥσπερ ἦν τοῦτο τὸ χλάσμα διεσχορ- πισμένον ἐπάνω τῶν ὀρέων χαὶ συναχϑὲν ἐγένετο ἕν, οὕτω συν- αχϑήτω σου ἣ ἐχχλησία ἀπὸ τῶν περάτων τῆς γῆς εἰς τὴν σὴν βασιλείαν - ὅτι σοῦ ἐστιν ἣ δόξα χαὶ ἡ δύναμις διὰ Ἰησοῦ Χριστο is τοὺς αἰῶνας. 5. μηδεὶς δὲ φαγέτω μηδὲ πιέτω ἀπὸ τῆς εὐ- χαριστίας ὑμῶν, ἀλλ᾽ οἱ βαπτισϑέντες εἰς ὄνομα χυρίου - χαὶ γὰρ περὶ τούτου εἴρηχεν ὃ χύριος: Μὴ δῶτε τὸ ἅγιον τοῖς κυσί.
X. Μετὰ δὲ τὸ ἐμπλησϑῆναι οὕτως εὐχαριστήσατε. 2. Εἰὐ-
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χαριστοῦμέν σοι, πάτερ ἅγιε, ὑπὲρ τοῦ ἁγίου ὀνόματός σου, οὗ :
χατεσχήνωσας ἐν ταῖς καρδίαις ἡμῶν, καὶ ὑπὲρ τῆς γνώσεως xal πίστεως χαὶ ἀϑανασίας, ἧς ἐγνώρισας ἡμῖν διὰ Ἰησοῦ τοῦ παιδός σοῦ" σοὶ ἣ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας. 3. σύ, δέσποτα ἐν τ ἢ τορ, ἔχτισας τὰ πάντα ἕνεχεν τοῦ ὀνόματός σου, τροφήν TE χαὶ ποτὸν ἔδωχας τοῖς ἀνθρώποις εἰς ἀπόλαυσιν, ἵνα σοι εὐχαριστήσωσιν, ἡμῖν δὲ ἐχαρίσω πνευματικὴν τροφὴν καὶ ποτὸν χαὶ ζωὴν αἰώνιον διὰ τοῦ παιδός σου. 4. πρὸ πάντων εὐχαριστοῦμέν σοι, ὅτι δυνατὸς εἶ" 7 Matth. 6, 5. — 3 Matth. 6, 9-13. — 28 Matth. 7, 6. — 29 Sap. 1, 14; Sirach 18, 1; 24, 8; Apoc. 4, 11; cf. Eph. 3, 9; Hebr. 3, 4.
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6 DOCTRINA APOSTOLORUM X, 5—XIJ, 12.
σοὶ ἣ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας. 5. μνήσϑητι, χύριε, τῆς ἐχχλησίας σου τοῦ ῥύσασϑαι αὐτὴν ἀπὸ παντὸς πονηροῦ χαὶ τελειῶσαι αὐτὴν ἐν τῇ ἀγάπῃ σου, καὶ σύναξον αὐτὴν ἀπὸ τῶν τεσσάρων ἀνέμων, τὴν ἁγιασϑεῖσαν, εἰς τὴν σὴν βασιλείαν, ἣν ἡτοίμασας αὐτῇ" ὅτι σοῦ ἐστιν ἣ δύναμις καὶ N) δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας. 6. ἐλϑέτω χάρις
χαὶ παρελϑέτω ὃ θπς οὗτος. ὡσαννὰ τῷ ϑεῷ Δαυίδ. εἴ τις ἅγιός ἐστιν, ἐρχέσϑω " εἴ τις 00% ἔστι, μετανοείτω: μαρὰν ἀϑά" ἀμνῆν. τοῖς δὲ προς φήταις ἐπιτρέπετε εὐχαριστεῖν, ὅσα ϑέλουσιν.
ς ταῦτα πάντα τὰ προειρης-
ΧΙ. Ὃς ἂν οὖν ἐλϑὼν δι μένα, δέξασϑε αὐτόν" 2. ἐὰν δὲ αὐτὸς ὃ διδάσχων στραφεὶς διδάσχῃ
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ἄλλην διδαχὴν εἰς τὸ καταλῦσαι, μὴ αὐτοῦ ἀχούσητε" εἰς δὲ τὸ
προσϑεῖναι δικαιοσύνην χαὶ γνῶσιν χυρίου, δέξασϑε αὐτὸν ὡς χύριον.
8. Περὶ δὲ τῶν ἀποστόλων χαὶ προφητῶν, χατὰ τὸ δόγμα τοῦ
εὐαγγελίου οὕτω ποιήσατε. 4. πᾶς δὲ ἀπόστολος ἐρχόμενος πρὸς ϊ
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ὑμᾶς δεχϑήτω ὡς χύριος: 5. οὐ μενεῖ δὲ εἰ μὴ ἡμέραν μίαν " ἐὰν δὲ ἢ χρεία, καὶ τὴν ἄλλην " τρεῖς δὲ ἐὰν μείνῃ, ψευδοπροφήτης
ἐστίν. 6. ἐξερχόμενος δὲ 6 ἀπόστολος μηδὲν λαμβανέτω εἰ μὴ ἄρτον, ἕως οὗ αὐλισϑῇ ἐὰν δὲ ἀργύριον αἰτῇ, ψευδοπροφήτης ἐστί.
7. Καὶ πάντα προφήτην λαλοῦντα. ἐν πνεύματι οὐ πειράσετε οὐδὲ διαχρινεῖτε: πᾶσα γὰρ ἁμαρτία ἀφεθήσεται, αὕτη δὲ ἣ ἁμαρτία οὐκ ἀφεϑήσεται: 8. ob πᾶς δὲ 6 λαλῶν ἐν πνεύματι προφήτης ἐστίν, ἀλλ᾽ ἐὰν ἔχῃ τοὺς τρόπους χυρίου. ἀπὸ οὖν τῶν τρόπων γνωσϑήσεται ὃ ψευδοπροφήτης χαὶ ὃ προφήτης. 9. καὶ πᾶς προφήτης δρίζων τράπεζαν ἐν πνεύματι, οὐ φάγεται ἀπ᾽ αὐτῆς,
sei δὲ μήγε ψευδοπροφήτης ἐστί. 10. πᾶς δὲ προφήτης 'διδάσχων δι
φ δάσχει οὐ ποιεῖ, ψευδοπροφήτης ἐστί. 11. πᾶς οφήτης δεδοχιμασμένος, ἀληϑινός, ποιῶν εἰς μυστήριον χοσμι- χχλησίας, μὴ διδάσκων δὲ ποιεῖν, ὅσα αὐτὸς ποιεῖ, οὗ χριϑή- σεται ἐφ᾽ ὑμῶν" μετὰ ϑεοῦ γὰρ ἔχει τὴν χρίσιν: ὡσαύτως γὰρ ἐποίησαν χαὶ οἱ ἀρχαῖοι προφῆται. 12. ὃς δ᾽ ἂν εἴπῃ ἐν πνεύ- ματι δός μοι ἀργύρια ἣ ἕτερά τινα, οὐκ ἀχούσεσϑε αὐτοῦ" ἐὰν δὲ περὶ ἄλλων ὑστερούντων εἴπῃ δοῦναι, μηδεὶς αὐτὸν κχρινέτω.
3 Matth. 24, 31. — 8 Matth. 21, 9. 15. — ΤΙ Cor. 16, 92. — 20 Matth. 12, 31.
DOCTRINA APOSTOLORUM XI—XV, 1. n
ΧΙ. Πᾶς δὲ ὃ ἐρχόμενος ἐν ὀνόματι κυρίου δεχϑήτω - ἔπειτα δὲ δοχιμάσαντες αὐτὸν γνώσεσϑε, σύνεσιν γὰρ ἕξετε δεξιὰν χαὶ ἀριστεράν. 2. εἰ μὲν παρόδιός ἐστιν ὁ ἐρχόμενος, βοηϑεῖτε
δὲ πρὸς ὑμᾶς εἰ μὴ δύο ἣ τρεῖς
αὐτῷ, ὅσον δύνασϑε" οὐ μεν ἡμέρας, ἐὰν ἧ dvayın. 8. εἰ vis ὥν, ἐργαζέσϑω χαὶ φαγέτω. 4. εἰ δὲ οὐκ ἔχει τέχνην, κατὰ τὴν σύνεσιν. ὑμῶν προνοῆσατε, πῶς μὴ ἀργὸς ned” ὑμῶν ζήσεται Χριστιανός. 5. εἰ δ᾽ οὐ ϑέλει οὕτω ποιεῖν, χριστέμπορός ἐστι" προσέχετε ἀπὸ τῶν τοιούτων.
ΧΠΙ. Πᾶς δὲ προφήτης ἀληϑινός, ϑέλων χαϑῆσϑαι πρὸς ὑμᾶς, ἄξιός ἐστι τῆς τροφῆς αὐτοῦ. ἃ. ὡσαύτως διδάσχαλος ἀληϑινός ἐστιν ἄξιος χαὶ αὐτὸς ὥσπερ ὃ ἐργάτης τῆς τροφῆς αὐτοῦ" 3. πᾶσαν οὖν ἀπαρχὴν γεννημάτων ληνοῦ καὶ ἅλωνος, βοῶν τε χα προβάτων λαβὼν δώσεις τὴν ἀπαρχὴν τοῖς προφήτ BA αὐτοὶ γάρ εἰσιν οἱ ἀρχιερεῖς ὑμῶν. 4. ἐὰν δὲ μὴ ἔχητε προφήτην, δότε τοῖς πτωχοῖς. 5. ἐὰν σιτίαν ποιῇς, τὴν ἀπαρχὴν λαβὼν δὸς “κατὰ τὴν ἐντολήν. 6. ὡσαύτως ἐς λον τς οἴνου ἣ ἐλαίου ἀνοίξας, τὴν ἀπαρχὴν λαβὼν δὸς τοῖς προφήταις “ 7. ἀργυρίου δὲ χαὶ ἱματισμοῦ καὶ παντὸς χτήματος λαβὼν τὴν ἀπαρχὴν ὡς ἄν σοι δόξῃ, δὸς χατὰ τὴν ἐν- τολήν.
XIV. Κατὰ χυριαχὴν δὲ χυρίου συναχϑέντες κλάσατε ἄρτον χαὶ εὐχαριστήσατε, προεξομολογησάμενοι τὰ παραπτώματα. ὑμῶν, ὅπως χαϑαρὰ ἣ ϑυσία ὑμῶν 7. 2. πᾶς δὲ ἔχων τὴν ἀμφιβολίαν μετὰ τοῦ ἑταίρου αὐτοῦ μὴ συνελϑέτω ὑμῖν, ἕως οὗ διαλλαγῶσιν, ἵνα μὴ κοινωϑῇ. ἣ ϑυσία ὑμῶν. 8. αὕτη γάρ ἐστιν ἣ ῥηϑεῖσα ὑπὸ yuplou' ’Ev παντὶ τόπῳ Aal χρόνῳ προσφέρειν μοι ϑυσίαν κα- ϑαράν" ὅτι βασιλεὺς μέγας εἰμί, λέγει κύριος, καὶ τὸ ὄνομά uov ϑαυμαστὸν ἐν τοῖς ἔϑνεσι.
XV. Χειροτονήσατε οὖν ἑαυτοῖς ἐπισχόπους χαὶ διαχόνους
ἘΞ
ἀξίους τοῦ χυρίου, ἄνδρας πραεῖς χαὶ ἃ φιλὰρ γύρους χαὶ ἃληϑεῖς χαὶ
δεδοχιμασμένους - ὑμῖν γὰρ λειτουργοῦσι χαὶ αὐτοὶ τὴν λειτουργίαν
1 Matth. 21, 9; Ps. 117,26, cf. Ioann. 5, 43. — 11 Matth. 10, 10 ef. Eue. 10,7: I Cor. 9, 13:14; I Tim. 5, 17.18. — 23/25 cf: Matth. 5, 23. 24: 15, 11—20. — 26 Malach. 1, 11. 14.
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8 DOCTRINA APOSTOLORUM XV, 2-XVJ, 8.
τῶν προφητῶν χαὶ διδασχάλων. 2. μὴ οὖν Be αὐτούς αὐτοὶ γάρ εἶσιν οἱ τετιμημένοι ὑμῶν μετὰ τῶν προφητῶν χαὶ διδασκάλων.
3. ᾿Ελέγχετε δὲ ἀλλήλους μὴ ἐν ὀργῇ, ἀλλ᾽ ἐν εἰρήνῃ, ὡς ἔχετε ἐν τῷ εὐαγγελίῳ χαὶ παντὶ ἀστοχοῦντι κατὰ τοῦ ἑτέρου μηδεὶς λαλείτω μηδὲ παρ᾽ ὑμῶν ἀχουέτω, ἕως οὗ μετανοήσῃ. 4. τὰς δὲ εὐχὰς ὑμῶν χαὲὶ τὰς ἐλεημοσύνας καὶ πάσας τὰς πράξεις οὕτω ποιήσατε, ὡς ἔχετε ἐν τῷ εὐαγγελίῳ τοῦ χυρίου ἡμῶν.
XVI Ionyogeite ὑπὲρ τῆς ζωῆς ὑμῶν: οἱ λύχνοι ὑμῶν μὴ σβεσϑήτωσαν, καὶ αἱ ὀσφύες ὑμῶν μὴ ἐχλυέσϑωσαν, ἀλλὰ γίνεσϑε ἕτοιμοι" οὐ γὰρ οἴδατε τὴν ὥραν, ἐν ἣ ὃ κύριος ἡμῶν ἔρχεται. 2. πυχνῶς δὲ συναχϑήσεσϑε ζητοῦντες τὰ ἀνήχοντα ταῖς Ψυχαῖς ὑμῶν: οὐ γὰρ ὠφελήσει ὑμᾶς ὃ πᾶς χρόνος τῆς πίστεως ὑμῶν, ἐὰν μὴ ἐν τῷ ἐσχάτῳ χαιρῷ τελειωϑῆτε. 8. ἐν γὰρ ταῖς ἐσχά- ταις ἡμέραις πληϑυνϑήσονται οἱ ψευδοπροφῆται χαὶ οἱ φϑορεῖς, χαὶ στραφήσονται τὰ πρόβατα εἰς λύχους, χαὶ ἣ ἀγάπη στραφήσεται εἰς μῖσος: 4. αὐξανούσης. γὰρ τῆς ἀνομίας μισήσουσιν ἀλλήλους
ιώξουσι Aal παραδώσουσι, χαὶ τότε φανήσεται ὃ χοσμοπλανὴς ὡς υἱὸς ϑεοῦ καὶ ποιήσει σημεῖα καὶ τέρατα, καὶ ἣ γῆ παραδοϑή- σεται εἰς χεῖρας αὐτοῦ, χαὶ ποιήσει ἀϑέμιτα, ἃ οὐδέποτε γέγονεν ἐξ αἰῶνος. 5. τότε ἥξει N χτίσις τῶν ἀνθρώπων εἰς τὴν πύρωσιν τῆς δοχιμασίας, καὶ σχανδαλισϑήσονται πολλοὶ χαὶ ἀπολοῦνται, οἱ δὲ ὑπομείναντες ἐν τῇ πίστει αὐτῶν σωϑήσονται ὑπ᾽ αὐτοῦ τοῦ χαταϑέματος. 6. καὶ τότε φανήσεται τὰ σημεῖα τῆς ἀλης- ϑείας - πρῶτον σημεῖον ἐχπετάσεως ἐν οὐρανῷ, εἶτα σημεῖον φωνῆς σάλπιγγος, χαὶ τὸ τρίτον ἀνάστασις νεχρῶν. 17. οὐ πάντων “δέ, ἀλλ᾽ ὡς ἐρρέϑη: Ἥξει ὃ κύριος καὶ πάντες οἱ ἅγιοι μετ᾽ αὖ- τοῦ. 8. τότε ὄψεται ὃ χόσμος τὸν χύριον ἐρχόμενον ἐπάνω τῶν νεφελῶν τοῦ οὐρανοῦ.
4 Matth. 5, 22—26; 18, 15—35. --- 7 Matth. 6--. — 8 Matth. 24, 42; Luc. 12, 35. — 9 Matth. 24, 4. — 10 Matth. 25, 13. —.18 Maith. 24, 24, cf. II Thess. 2,9; Apoc. 13, 2. 13. — 21 Matth. 24, 10. — 22 Matth. 10, 22; 24, 13. — 23 Matth. 24, 30. — 24 Matth. 24, 31, cf. I Cor. 15, 52; I Thess. 4, 16. — 26 Zach. 14, 5. — .27 Matth. 24, 30; 26, 64.
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BAPNABA ΕΠΗΠΣΤΟΛΗ.
I. Χαίρετε, υἱοὶ καὶ ϑυγατέρες, ἐν ὀνόματι χυρίου To πήσαντος ἡμᾶς, ἐν εἰρήνῃ.
2. Μεγάλων μὲν ὄντων χαὶ πλουσίων τῶν τοῦ ϑεοῦ διχαιω- μάτων εἰς ὑμᾶς, ὑπέρ τι χαὶ za” ὑπερβολὴν ὑπερευφραίνομαι ἐπὶ τοῖς μαχαρίοις χαὶ ἐνδόξοις ὑμῶν πνεύμασιν οὕτως ἔμφυτον τῆς δωρεᾶς πνευματικῆς χάριν εἰλήφατε. 3. διὸ καὶ μᾶλλον συγ- χαίῤω ἐμαυτῷ ἐλπίζων σωϑῆναι, ὅτι ἀληϑῶς βλέπω ἐν ὅμθι ἔχχε- χυμένον ἀπὸ τοῦ πλουσίου τῆς πηγῆς κυρίου πνεῦμα ἐφ᾽ ὑμᾶς. οὕτω με βδνπληξεν ἐπὶ ὑμῶν ἡ ἐμοὶ ἐπιποϑήτη ὄψις ὑμῶν. 4. πε- πεισμένος οὖν τοῦτο χαὶ συνειδὼς ἐμαυτῷ, ὅτι ἐν ὑμῖν an πολλὰ ἐπίσταμαι, ὅτι ἐμοὶ δυνεῖδεν σεν ἐν ὁδῷ δικαιοσύνης χύριος,
ἀγα-
χαὶ πάντως ἀναγχάζομαι χἀγὼ εἰς τοῦτο, ἀγαπᾶν ὑμᾶς ὑπὲρ τὴν Ψυχήν μου, ὅτι μεγάλη πίστις καὶ ἀγά Ken ἐγχατοιχεῖ ἐν ὑμῖν a ἐλπίδι ζωῆς αὐτοῦ. 5. λογισάμενος οὖν τοῦτο, ὅτι ἐὰν μελήσῃ μοι περὶ ὑμῶν τοῦ μέρος τι μεταδοῦνα! ἀφ᾽ οὗ ἔλαβον, ὅτι a μοι τοιούτοις πνεύμασιν ὑπηρετήσαντι εἰς μισϑόν, ἐσπούδασα χατὸ μικρὸν ὑμῖν πέμπειν, ἵνα μετὰ τῆς πίστεως ὑμῶν τελείαν ἔχητε τὴν γνῶσιν. 6. τρία οὖν δόγματά ἐστιν χυρίου - ζωῆς ἐλπὶς ἃ ἌΡΕΙ χαὶ τέλος πίστεως ἡμῶν, καὶ δικαιοσύνη χρίσεως ἀρχὴ al τέλος, 2 ἀγάπη εὐφροσύνης χαὶ ἀγαλλιάσεως ἔργων δικαιοσύνης μαρτυρία. 7. ἐγνώρισεν γὰρ ἡμῖν ὃ δεσπότης διὰ τῶν προφητῶν τὰ παρε- ληλυϑότα χαὶ τὰ ἐνεστῶτα, χαὶ τῶν μελλόντων δοὺς ἀπαρχὰς ἡμῖν γεύσεως. ὧν τὰ χαϑ' ἕχαστα βλέποντες ἐνεργούμενα, καϑὼς
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10 BARNABAE EPISTULA I, 7—II, 10.
ἐλάλησεν, ὀφείλομεν πλουσιώτερον χαὶ ὑψηλότερον προσάγειν τῷ γὼ δὲ οὐχ ὡς διδάσκαλος, ἀλλ᾽ ὡς εἷς ἐξ ὑμῶν ι ὧν ἐν τοῖς παροῦσιν εὐφρανϑήσεσϑε.
II. Ἡμερῶν οὖν οὐσῶν πογηρῶν χαὶ αὐτοῦ τοῦ TORE οντος τὴν ἐξουσίαν, ΠΡ ἑαυτοῖς προσέχοντες ἐχζητεῖν τὰ ικαιώματα χυρίου. 2. τῆς οὖν πίστεως ἡμῶν εἰσὶν βοηϑοὲ φόβος χαὶ ὑπομονή, τὰ δὲ συμμαχοῦντα ἡμῖν μαχροϑυμία καὶ ἐγχράτεια " 9. τούτων οὖν μενόντων τὰ πρὸς χύριον ἁγνῶς, συνευφραίνονται αὐτοῖς σοφία, σύνεσις, ἐπιστήμη; γνῶσις. 4. πεφανέρωχεν γὰρ ἡμῖν διὰ πάντων τῶν προφητῶν, ὅτι οὔτε ϑυσιῶν οὔτε δὁλοχαυτω- μάτων οὔτε προσφορῶν χρύήζει, λέγων ὅτὲ μέν: 5. Τί vor πλῆ- dos τῶν ϑυσιῶν ὑμῶν; λέγει κύριος. πλήρης εἰμὶ δλοκαυτωμά- τῶν, καὶ στέαρ ἀρνῶν καὶ αἵμα ταύρων καὶ τράγων οὐ βού- λομαι, οὐδ᾽ ἂν ἔρχησϑε ὀφϑῆναί μοι. τίς γὰρ ἐξεζήτησεν ταῦτα ἔκ τῶν χειρῶν ὑμῶν; πατεῖν μου τὴν αὐλὴν οὐ προσ- ϑήσεσϑε. ἐὰν φέρητε σεμίδαλιν, μάταιον" ϑυμίαμα βδέλυγμά μοί ἐστιν᾽ τὰς νεομηνίας ὑμῶν καὶ τὰ σάββατα οὐκ ἀνέχομαι. 6. ταῦτα οὖν χατήργησεν, ἵνα 6 χαινὸς νόμος τοῦ χυρίου ἡμῶν Ἰησοῦ Χριστοῦ, ἄνευ ζυγοῦ ἀνάγχης ὦν, μὴ ἀνθρωποποίητον ἔχῃ τὴν προσφοράν. 7. λέγει δὲ πάλιν πρὸς αὐτούς- Mn ἐγὼ Eve- τειλάμην τοῖς πατράσιν ὑμῶν ἐκπορευομένοις ἐκ γῆς Αἰγύπτου, προσενέγκαι μοι δλοκαυτώματα καὶ ϑυσίας; 8. ἀλλ᾽ ἢ τοῦτο ἐνετειλάμην αὐτοῖς" ἕχαστος ὑμῶν χατὰ τοῦ πλησίον ἐν τῇ καρδίᾳ ἑαυτοῦ κακίαν μὴ μνησικακείτω, καὶ ὅρκον ψευδῆ μὴ ἀγαπᾶτε. 9. αἰσϑάνεσθαι οὖν ὀφείλομεν, μὴ ὄντες ἀσύνετοι; τὴν γνώμην τῆς ἀγαθιρούγης τοῦ πατρὸς ἡμῶν, ὅτι ἡμῖν λέγει, ϑέλων du
4.
ἡμᾶς μὴ ὁμοίως pr ἐχείνοις ζητεῖν, πῶς προσάγωμεν αὐτῷ. 10. ἡμῖν οὖν οὕτως λέγει: Θυσία τῷ κυρίῳ καρδία συντετριμμένη, ὀσμὴ εὐωδίας τῷ κυρίῳ καρδία δοξάζουσα τὸν πεπλακότα αὐτήν. ἀχριβεύεσϑαι οὖν ὀφείλομεν, ἀδελφοί, περὶ τῆς σωτηρίας ἡμῶν, ἵνα μὴ 6 πονηρὸς παρείσδυσιν πλάνης ποιήσας ἐν ἡμῖν ἐχσφενδονήσῃ ἡμᾶς ἀπὸ τῆς ζωῆς ἡμῶν.
11 Ies. 1, 11—13. — 20 ler. 7, 22.23. — 23 Zach. 8, 17. — 28 Ps. 50, 19.
BARNABAE EPISTULA II-—IV, 8. 11
IH. Λέγει οὖν πάλιν περὶ τούτων πρὸς αὐτούς " “Ivari μοι vnotedere, λέγει κύριος, ὡς σήμερον ὠκουσϑῆναι ἐν κραυγῇ τὴν φωνὴν ὑμῶν; οὐ ταύτην τὴν νηστείαν ἐγὼ ἐξελεξάμην, λέγει χύριος, οὐκ ἄνϑρωπον ταπεινοῦντα τὴν φυχὴν αὐτοῦ, 2. οὐδ᾽ ἂν κάμιψψητε ὡς κρίκον τὸν τράχηλον ὑμῶν καὶ σάκκον ἐνδύσησϑε καὶ σποδὸν ὑποστρώσητε, οὐδ᾽ οὕτως καλέσετε νη- στείαν δεκτήν. 3. πρὸς ἡμᾶς δὲ λέγει. ᾿Ιδοὺ αὕτη N) νηστεία, ἣν ἐγὼ ἐξελεξάμην, λέγει κύριος" λύε πάντα σύνδεσμον ἀδι- κίας, διάλυε στραγγαλιὰς βιαίων συναλλαγμάτων, ἀπόστελλε τεϑραυσμένους ἐν ἀφέσει καὶ πᾶσαν ἄδικον συγγραφὴν διάσπα. διάϑρυπτε πεινῶσιν τὸν ἄρτον σου, καὶ γυμνὸν ἐὰν ἴδῃς περίβαλε᾽ ἀστέγους εἴσαγε εἰς τὸν οἶχον σου, καὶ ἐὰν ἴδῃς ταπεινόν, οὐχ ὑπερόψῃ αὐτόν, οὐδὲ ἀπὸ τῶν οἰκείων τοῦ σπέρματός σου. 4. τότε δαγήσεται πρώϊμον τὸ φῶς σου, καὶ τὰ ἱμάτιά σου ταχέως ἀνατελεῖ, καὶ προπορεύσεται ξιπροσϑέν σου ἣ δικαιοσύνη, καὶ ἣ δόξα τοῦ ϑεοῦ περιστελεῖ σε. 5. τότε βοήσεις, καὶ ὃ ϑεὸς ἐπακούσεταί σου, ἔτι λαλοῦντός σου ἐρεῖ" ᾿Ιδοὺ πάρειμι: ἐὰν ἀφέλῃς ἀπὸ σοῦ σύνδεσμον καὶ χειροτονίαν καὶ δῆμα γογγυσμοῦ, καὶ δῷς πεινῶντι τὸν ἄρτον 00V ἔχ ψυχῆς σου καὶ ψυχὴν τεταπεινωμένην ἐλεήσῃς. 6. εἰς τοῦτο οὖν, ἀδελφοί, ὃ μαχρόϑυμος προβλέψας, ὡς ἐν ἀχεραιοσύνῃ πιστεύσει ὃ λαός, ὃν ἡτοίμασεν ἐν τῷ ἠγαπημένῳ αὐτοῦ, προεφανέρωσεν ἡμῖν περὶ πάντων, ἵνα μὴ προσρησσώμεϑα ὡς ἐπήλυτοι τῷ ἐχείνων νόμῳ.
IV. Δεῖ οὖν ἡμᾶς περὶ τῶν ἐνεστώτων ἐπιπολὺ ἐρευνῶντας :
ἐχζητεῖν τὰ δυνάμενα ἡμᾶς σώζειν. φύγωμεν οὖν τελείως ἀπὸ πάντων τῶν ἔργων τῆς ἀνομίας, μήποτε χαταλάβῃ ἡμᾶς τὰ ἔργα τῆς ἀνομίας: χαὶ μισήσωμεν τὴν πλάνην τοῦ νῦν χαιροῦ, ἵνα εἰς τὸν μέλλοντα ἀγαπηϑῶμεν. 2. μὴ δῶμεν τῇ ἑαυτῶν ψυχῇ ἄνεσιν, ὥστε ἔχειν αὐτὴν ἐξουσίαν μετὰ ἁμαρτωλῶν χαὶ πονηρῶν συντρέ- χειν, μήποτε ὁμοιωϑῶμεν αὐτοῖς. 8. τὸ τέλειον σχάνδαλον ἤγγι- χεν, περὶ οὗ γέγραπται, ὡς Ἑνὼχ λέγει. εἰς τοῦτο γὰρ ὃ δεσπό-
1 Ies. 58,4.5. — 7 Ies. 58, 6—10. — 32. Henoch 89, 61—64; 90, 17.
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19 BARNABAE EPISTULA IV, 3
τῆς συντέτμηχεν τοὺς χαιροὺς χαὶ τὰς ἡμέρας, ἵνα ταχύνῃ ὃ ἠγαπημένος αὐτοῦ χαὶ ἐπὶ τὴν χληρονομίαν Tem. 4. λέγει δὲ οὕτως χαὶ ὃ προφήτης: Βασιλεῖαι δέκα ἐπὶ τῆς γῆς βασιλεύσου- σιν, καὶ ἐξαναστήσεται ὄπισϑεν μιχρὸς βασιλεύς, ὃς ταπεινώσει τρεῖς ὑφ᾽ ἕν τῶν βασιλέων. 5. ὁμοίως περὲ τοῦ αὐτοῦ λέγει Δανιήλ: Kai εἶδον τὸ τέταρτον ϑηρίον τὸ πονηρὸν καὶ ἰσ- χυρὸν καὶ χαλεπώτερον παρὰ πάντα τὰ ϑηρία τῆς ϑαλάσσης, καὶ ὡς ἐξ αὐτοῦ ἀνέτειλεν δέκα κέρατα, καὶ ἐξ αὐτῶν μικρὸν κέρας παραφυάδιον, καὶ ὡς ἐταπείνωσεν ὑφ᾽ Ev τρία τῶν με- γάλων κεράτων. 6. συνιέναι οὖν ὀφείλετε. ἔτι δὲ καὶ τοῦτο
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ἐρωτῶ ὑμᾶς ὡς εἷς ἐξ ὑμῶν ὥν, ἰδίως δὲ χαὶ πάντας ἀγαπῶν ὑπὲρ τὴν ψυχήν μου, προσέχειν νῦν ἑαυτοῖς χαὶ μὴ ὁμοιοῦσϑαί τισιν ἐπισωρεύοντας ταῖς ἁμαρτίαις ὑμῶν λέγοντας, ὅτι ἣ διαϑύήρη ἐχεί- νων χαὶ ἡμῶν. 7. ἡμῶν μέν ἀλλ᾽ ἐχεῖνοι οὕτως εἰς τέλος ἀπώ- λεσαν αὐτὴν λαβόντος ἤδη τοῦ Μωύσέως. λέγει γὰρ ἣ γραφῇ" Καὶ ἣν Μωῦσῆς ἐν τῷ ὄρει νηστεύων ἡμέρας τεσσαράκοντα καὶ νύχτας τεσσαράκοντα καὶ ἔλαβεν τὴν διαϑήκην ἀπὸ τοῦ κυρίου, πλάκας λιϑίνας γεγραμμένας τῷ δακτύλῳ τῆς χειρὸς τοῦ κυρίου. 8. ἀλλὰ ἐπιστραφέντες. Eni τὰ εἴδωλα ἀπώλεσαν αὐτήν. λέγει γὰρ οὕτως χύριος. Μωῦσῆ Μωῦσῆ, κατάβηϑι τὸ τάχος, ὅτι ἠνόμησεν ὃ λαός σου, oög ἐξήγαγες ἐκ γῆς Ai- γύπτου. Mal συνῆκεν Μωῦσῆς χαὶ ἔριψεν τὰς δύο πλάκας Ex τῶν χειρῶν αὐτοῦ: χαὶ συνετρίβη αὐτῶν 7) διαϑήχκη, ἵνα ἣ τοῦ
ἠγαπημένου ᾿Ιησοῦ ἐγχατασφραγισϑῇ εἰς τὴν χαρδίαν ἡμῶν ἐν
ἐλπίδι τῆς πίστεως αὐτοῦ. 9. πολλὰ δὲ ϑέλων γράφειν, οὐχ ὡς διδάσχαλος, ἀλλ᾽ ὡς πρέπει ἀγαπῶντι ἀφ᾽ ὧν ἔχομεν μὴ ἐλλείπειν, γράφειν ἐσπούδασα, περίψημα ὑμῶν. διὸ προσέχωμεν ἐν ταῖ τ ᾽ l \
Ü Ἷ äs ὁ πᾶς χρόνος τῆς μῶν, ἐὰν μὴ νῦν ἐν τῷ ἀνόμῳ χαιρῷ χαὶ
.υ N N. εὶ 8 u en ἼςΣ @ Ss) RS u Q 07 @ . — Q- το Θ -S [0] — Be ΟῚ Oo [0] > mn ἘΞ
\oLs, ὡς πρέπει υἱοῖς ϑεοῦ, ἀντιστῶμεν. 10. ἵνα οὖν μὴ σχῇ παρείσδυσιν 6 μέλας, φύγωμεν ἀπὸ πάσης ματαιό- τητος, μισήσωμεν τελείως τὰ ἔργα τῆς πονηρᾶς ὁδοῦ. μὴ Ra”
3 Dan. 7, 24. — 6 Dan. 7, 7. 8. - 16 Exod. 31, 18; 34, 28. — 20 Exod. 32, 7; Deut. 9, 12.
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BARNABAE EPISTULA IV, 10—V, 5. 13 ἑαυτοὺς Evöbvovres μονάζετε ὡς ἤδη δεδιχαιωμένοι, ἀλλ᾽ ἐπὶ τὸ αὐτὸ > συνζητεῖτε περὲ τοῦ χοινῇ συμφέροντος.
κέ ,: Οὐαὶ οἵ συνετοὶ ἑαυτοῖς καὶ ἐνώπιον
11. λέγει γὰρ ἣ γραφή Ὁ ἑαυτῶν een γενώμεϑα πνευματιχοί, γενώμεϑα ναὸς TE- ra τῷ ϑεῷ. ἐφ᾽ ὅσον ἐστὶν ἐν ἡμῖν, μελετῶμεν τὸν φόβον 2 ᾿άσσειν ἀγωνιζώμεϑα τὰς ἐντολὰς αὐτοῦ. ἵνα ἐν D ϑεοῦ χαὶ φυλάσσειν ἀγωνιζώμεϑα "ντολὰς αὐτοῦ, ἵνα £&ı Fi δικαιώμασιν αὐτοῦ εὐφρανθῶμεν. 12. ὁ χύριος ἀπροσωπο- ἥβπτῶς κρινεῖ τὸν χόσμον. ἕχαστος χαϑὼς ἐποίησεν χομιεῖται.
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ἐὰν ἢ ἀγαϑός, 7) δικαιοσύνη ᾿α αὐτοῦ προηγήσεται αὐτοῦ" ἐὰν ἦ πονηρός, ὃ μισϑὸς τῆς πονηρίας ἔμπροσϑεν αὐτοῦ: 18. ἵνα μή- ποτε ἐπαναπαυόμενοι ὡς χλητοὶ ἐπιχαϑυπνώσωμεν ταῖς ἁμαρτίαις ἡμῶν, καὶ ὃ πονηρὸς ἄρχων λαβὼν τὴν za ἡμῶν ἐξουσίαν ἀπώ- σηται ἡμᾶς ἀπὸ τῆς βασιλείας τοῦ χυρίουι 14. ἔτι δὲ χἀκεῖνο, ἀδελφοί μου; νοεῖτε: ὅταν βλέπετε μετὰ τηλικαῦτα σημεῖα χαὶ τέρατα γεγονότα ἐν τῷ ᾿Ισραήλ, χαὶ οὕτως ἐγχαταλελεῖφϑαι ad- τούς προσέχωμεν, μήποτε, ὡς γέγραπται, πολλοὶ κλητοί, ὀλίγοι δὲ ἐκλεκτοὶ εὑρεθῶμεν. V. Εἰς τοῦτο γὰρ ὑπέμεινεν ὃ χύριος παραδοῦναι τὴν σάρχα is χαταφρϑοράν, ἵνα τῇ ἀφέσει τῶν ἁμαρτιῶν ἁγνισϑῶμεν, ὅ ἐν τῷ ῥαντίσματι αὐτοῦ τοῦ αἵματος. 2. γέγραπται γὰρ περὶ αὐτοῦ ἃ μὲν πρὸς τὸν Ἰσραήλ, ἃ δὲ “πρὸς ἡμᾶς. λέγει δὲ οὕτως" ᾿Ετραυματίσϑη διὰ τὰς ἀνομίας ἡμῶν καὶ μεμαλάκισται διὰ τὰς ἁμαρτίας ἡμῶν: τῷ μώλωπι αὐτοῦ ἡμεῖς ἰάϑημεν" ὡς πρόβατον ἐπὶ σφαγὴν ἤχϑη καὶ ὡς ἀμνὸς ἄφωνος ἐναντίον
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τοῦ κείραντος αὐτόν. 3. οὐχοῦν ὑπερευχαριστεῖν ὀφείλομεν τῷ :
χυρίῳ, ὅτι χαὶ τὰ παρεληλυϑότα ἡμῖν ἐγνώρισεν χαὶ ἐν τοῖς ἐνε- στῶσιν ἡμᾶς ἐσόφισεν, χαὶ εἰς τὰ μέλλοντα οὐὖχ ἐσμὲν «ἀσύνετοι. 4. λέγε: δὲ ἣ γραφή: Οὐκ ἀδίκως ἐχτείνεται δίκτυα πτερωτοῖς. τοῦτο λέγει, ὅτι διχαίως ἀπολεῖται ἄνϑρωπος, ὃς ἔχων ὁδοῦ δι-
χαιοσύνης γνῶσιν ἑαυτὸν εἰς ὁδὸν σκότους ἀποσυνέχει. 5. ἔτι δὲ :
χαὶ τοῦτο, ἀδελφοί μου" εἰ ὃ χύριος ὑπέμεινεν παϑεῖν περὶ
Ψυχῆς ἡμῶν, ὧν παντὸς τοῦ χόσμου χύριος, ᾧ εἶπεν ὃ ϑεὸς ἀπὸ
Bules. 5, 21. — 5 les: 33,18. — 7 I Petr: 1, 17. cf. Rom. 2, 11; 68]. 2616 Math. 20, 16; 22, 14. — 92. 168. 53, 5. 7. — 28 Prorv. 1, 17.
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14 BARNABAE EPISTULA V, 5—V], 2.
χαταβολῆς. χόσμου- Ποιήσωμεν ἄνθρωπον κατ᾽ εἰκόνα καὶ καϑ' ὁμοίωσιν ἡμετέραν" πῶς οὖν προς ὑπὸ χειρὸς ἀνϑρώ- πων παϑεῖν; μάϑετε. 6. οἱ προφῆται, ἀπ᾽ αὐτοῦ ἔχοντες, τὴν χάριν, εἰς αὐτὸν ἐπροφήτευσαν : αὐτὸς δέ, ἵνα χαταργήσῃ τὸν ϑά- γατον χαὶ τὴν ἐκ νεχρῶν ἀνάστασιν δείξῃ, ὅτι ἐν σαρκὶ ἔδει αὐτὸν φανερωϑῆναι, ὑπέμεινεν, 7. ἵνα τοῖς πατράσιν τὴν ἐπαγγελίαν ἀποδῷ nal αὐτὸς ἑαυτῷ τὸν λαὸν τὸν χαινὸν ἑτοιμάζων ἐπιδείξῃ ἐπὶ τῆς γῆς ὦν, ὅτι τὴν ἀνάστασιν αὐτὸς ποιήσας χρινεῖ. 8. πέρας γέ τοι διδάσκων τὸν Ἰσραὴλ χαὶ τηλικαῦτα τέρατα χαὶ σημεῖα ποιῶν ἐχήρυσσεν, χαὶ ὑπερηγάπησεν αὐτόν. 9. ὅτε δὲ τοὺς ἰδίους ἀποστόλους τοὺς μέλλοντας χηρύσσειν τὸ εὐαγγέλιον αὐτοῦ ἐξ- ελέξατο, ὄντας ὑπὲρ πᾶσαν ἁμαρτίαν ἀνομωτέρους, ἵνα δείξῃ, ὅτι οὐκ ἦλθεν καλέσαι δικαίους, ἀλλὰ ἁμαρτωλούς, τότε ἐφανέ- Pwoev ἑαυτὸν εἶναι υἱὸν ϑεοῦ. 10. εἰ γὰρ μὴ ἦλϑεν Ev σαρχί,
an > RR >] r ς 4 Ω [4 ke) r er | [4 πῶς ἂν ἐσώϑησαν οἱ ἄνθρωποι βλέποντες αὐτόν, ὅτε τὸν μέλλοντα
pi) εἶναι ἥλιον, ἔργον τῶν χειρῶν αὐτοῦ ὑπάρχοντα, ἐμβλέποντες οὖχκ ἰσχύουσιν εἰς τὰς ἀχτῖνας αὐτοῦ ἀντοφϑαλμῆσαι. 11. οὐχοῦν 6 υἱὸς τοῦ ϑεοῦ εἰς τοῦτο ἦλϑεν ἐν σαρχί, ἵνα τὸ τέλειον τῶν ἁμαρτιῶν ἀναχεφαλαιώσῃ τοῖς διώξασιν ἐν ϑανάτῳ τοὺς προφήτας αὐτοῦ. 12. οὐχοῦν εἰς τοῦτο ὑπέμεινεν. λέγει γὰρ ὃ ϑεὸς τὴν πληγὴν τῆς σαρχὸς αὐτοῦ ὅτι ἐξ αὐτῶν: “Ὅταν πατάξωσιν τὸν ποιμένα ἑαυτῶν, τότε ἀπολεῖται τὰ πρόβατα τῆς ποίμνης. 13. αὖ- τὸς δὲ ἠθέλησεν οὕτω παϑεῖν ἔδει γάρ, ἵνα ἐπὶ ξύλου nam. λέγει γὰρ ὃ προφητεύων En’ αὐτῷ: Φεῖσαί μου τῆς ψυχῆς ἀπὸ δομφαίας, χαί: Καϑήλωσόν μου τὰς σάρκας, ὅτι πονηρευο- μένων συναγωγαὶ ἐπανέστησάν μοι. 14. χαὶ πάλιν λέγει" ᾿Ιδού, τέϑεικά μου τὸν νῶτον εἰς μάστιγας, τὰς δὲ σιαγόνας εἰς ῥαπίσματα τὸ δὲ πρόσωπόν μου ἔϑηκα ὡς στερεὰν πέτραν.
VI. Ὅτε οὖν ἐποίησεν τὴν ἐντολήν, τί λέγει; Τίς ὃ x01Ww0- μενός μοι; ἀντιστήτω μοι" ἢ τίς ὃ δικαιούμενός μοι; ἐγγισά-
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τω τῷ παιδὲ κυρίου. 2. οὐαὶ ὑμῖν, ὅτι ὑμεῖς πάντες ὡς ἱμά-
1 den, 26. — 13 Matth. 9, 13. — 21 Zach. 13, 6, 7 cf. Matth. 26, 31. — 24 Ps. 21, 21. — 25 Ps. 118, 120; 21, 17. — 27.168. 50, 6. 7. — 29 les. 50, 8. 9.
BARNABAE EPISTULA VI, 2—11. 15
τιον παλαιωϑήσεσϑε, καὶ σὴς καταφάγεται ὑμᾶς. Aal πάλι" ) {5 ἑ λέγει ὃ προφήτης, ἐπεὶ ὡς λίϑος ἰσχυρὸς ἐτέϑη εἰς συντριβήν " ᾿Ιδού, ἐμβαλῶ εἰς τὰ ϑεμέλια Σιὼν λίϑον πολυτελῆ, ἐκλεκτόν, ἀκρογωνιαῖον, ἔντιμον. 8. εἶτα τί λέγει: Καὶ ὃ πιστεύων εἰς αὐτὸν ζήσεται εἰς τὸν αἰῶνα. ἐπὶ λίϑον οὖν ἡμῶν ἡ ἐλπίς; μή γένοιτο ἀλλ᾽ ἐπεὶ ἐν ἰσχύϊ τέϑεικεν τὴν σάρχα αὐτοῦ ὃ χύριος. λέγει γάρ: Καὶ ἔϑηκέ μὲ ὡς στερεὰν πέτραν. 4. λέγει δὲ [ S S
πάλιν ὃ προφήτης: Aldor ὃν ἀπεδοκίμασαν οἱ οἰκοδομοῦντες, οὗτος ἐγενήϑη εἰς κεφαλὴν γωνίας. nal πάλιν λέγει. Αὕτη ἐστὶν ἣ ἡμέρα ἣ μεγάλη καὶ ϑαυμαστή, ἣν ἐποίησεν ὃ κύριος. 5. ἁπλούστερον ὑμῖν γράφω, ἵνα συνιῆτε: ἐγὼ περίψημα τῆς ἀγάπης ὑμῶν. 6. τί οὖν λέγει πάλιν ὁ προφήτης; Περιέσχεν μὲ συναγωγὴ πονηρευομένων, ἐκύχλωσάν μὲ ὡσεὶ μέλισσαι κης- οίον, χαί" ᾿Επὶ τὸν ἱματισμόν μου ἔβαλον κλῆρον. 7. ἐν σαρχὶ οὖν αὐτοῦ μέλλοντος φανεροῦσϑαι χαὶ πάσχειν, προεφανε- r 3 [4 Ε x ς r 3 Y > 3 , > \ ρώϑη τὸ πάϑος. λέγει γὰρ ὃ προφήτης ἐπὶ τὸν ᾿Ισραῆλ: Οὐαὶ τῇ ψυχῇ αὐτῶν, ὅτι βεβούλευνται βουλὴν πονηρὰν καϑ' Eav- τῶν, εἰπόντες: Δήσωμεν τὸν δίκαιον, ὅτι δύσχρηστος ἡμῖν ἐστίν. 8. τί λέγει ὃ ἄλλος προφήτης Μωῦσῆς αὐτοῖς ; ᾿Ιδού, τάδε λέγει κύριος ὃ ϑεός" Εἰσέλθατε εἰς τὴν γῆν τὴν ἀγαθήν, ἣν ἰ ͵ il
ὥμοσεν κύριος τῷ ᾿Αβραὰμ καὶ ᾿Ισαὰκ καὶ ᾿Ιακώβ, καὶ κατα- κληρονομήσατε αὐτήν, γῆν δέουσαν γάλα καὶ μέλι. 9. τί δὲ λέγει γνῶσις, μάϑετε. ἐλπίσατε, φησίν, ἐπὶ τὸν ἐν σαρχὶ μέλ-
ἢ δ 0 ΜΡ Ὁ Ὁ λοντα φανεροῦσϑαι ὑμῖν Ἰησοῦν. ἄνϑρωπος γὰρ γῆ ἐστὶν πάσ- l τ 1
χουσα" ἀπὸ προσώπου γὰρ τῆς γῆς ἡ πλάσις τοῦ ᾿Αδὰμ ἐγένετο. 10. τί οὖν λέγει" Eis τὴν γῆν τὴν ἀγαϑήν, γῆν ῥέουσαν γάλα καὶ μέλι; εὐλογητὸς ὃ χύριος ἡμῶν, ἀδελφοί, 6 σοφίαν χαὶ νοῦν ϑέμενος ἐν ἡμῖν τῶν χρυφίων αὐτοῦ. λέγει γὰρ ὃ προφήτης παρα- βολὴν χυρίου " τίς νοήσει, εἰ μὴ σοφὸς al ἐπιστήμων χαὲὶ ἀγαπῶν τὸν χύριον αὐτοῦ ; 11. ἐπεὶ οὖν ἀναχαινίσας ἡμᾶς ἐν τῇ ἀφέσει
3 165. 28, 16 οἵ Rom. 9, 33; I Petr. 2, 6. — 4 les. 28, 16. — 7 les. 50, 7. — 8 Ps. 117, 22. 24. — 12 Ps. 21, 17; 117, 12. — 14 Ps. 21, 19. — 16 165. 3, 9. 10 cf. Sap. 2, 12. — 19 Exod. 33, 1. 3; Lev. 20, 24. — 26 Exod. 33, 1. 3. .
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16 BARNABAR EPISTULA VI, 11—19.
τῶν ἁμαρτιῶν, ἐποίησεν ἡμᾶς ἄλλον τύπον, ὡς παιδίων ἔχειν τὴν ψυχήν, ὡς ἂν δὴ ἀναπλάσσοντος αὐτοῦ ἡμᾶς. 12. λέγει γὰρ ἢ γραφὴ περὶ ἡμῶν, ὡς λέγει τῷ υἱῷ - Ποιήσωμεν κατ᾽ εἰκόνα καὶ καϑ' ὁμοίωσιν ἡμῶν τὸν ἄνϑρωπον, καὶ ἀρχέτωσαν τῶν ϑη- ρίων τῆς γῆς καὶ τῶν πετεινῶν τοῦ οὐρανοῦ χαὶ τῶν ἰχϑύων τῆς ϑαλάσσης. χαὶ εἶπεν χύριος, ἰδὼν τὸ χαλὸν πλάσμα ἡμῶν" Αὐξάνεσϑε καὶ πληϑύνεσθϑε καὶ πληρώσατε τὴν γῆν. ταῦτα τρὸς τὸν υἱόν. 18, πάλιν σοι ἐπιδείξω, πῶς πρὸς ἡμᾶς λέγει. δευτέραν πλάσιν En? ἐσχάτων ἐποίησεν. λέγει δὲ χύριος- ᾿Ιδού, ποιῶ τὰ ἔσχατα ὡς τὰ πρῶτα. εἰς τοῦτο οὖν ἐχήρυξεν 6 προ- φήτης: Εἰσέλϑατε eig τυ δέουσαν γάλα καὶ μέλι καὶ κατα- κυριεύσατε αὐτῆς. 14. ἴδε οὖν, ἡμεῖς ἀναπεπλάσμεϑα, χαϑὼς πάλιν ἐν ἑτέρῳ προφήτῃ ch ᾿Ιδού, λέγει κύριος, ἐξελῶ τού- των, τουτέστιν ὧν προέβλεπεν τὸ πνεῦμα χυρίου, τὰς λιϑίψας ἡεν οι καὶ ἐμβαλῶ σαρκίνας᾽ ὅτι αὐτὸς ἐν σαρχὶ ἔμελλεν φα- νεροῦσϑαι χαὶ ἐν ἡμῖν χατοικεῖν. 15. ναὸς γὰρ ἅγιος, ἀδελφοί μου, τῷ χυρίῳ τὸ χατοιχητήριον ἡμῶν τῆς καρδίας. 16. λέγει γὰρ χύριος πάλιν: Καὶ ἐν τίνι ὀφθήσομαι τῷ κυρίῳ τῷ ϑεῷ μου καὶ δοξασϑήσομαι; λέγει: ᾿Εξομολογήσομαί σοι ἐν ἐκκλη- σίᾳ ἀδελφῶν μου, καὶ ψαλῶ σοι ἀναμέσον ἐκκλησίας ἁγίων. οὐχοῦν ἡμεῖς ἐσμέν, οὃς εἰσήγαγεν εἰς τὴν γῆν τὴν ἀγαϑήν. 17. τί οὖν τὸ γάλα χαὶ τὸ μέλι; ὅτι πρῶτον τὸ παιδίον μέλιτι, εἶτα γάλαχτι ζωοποιεῖται - οὕτως οὖν χαὶ ἡμεῖς τῇ πίστει τῆς ἐπαγγε- λίας nal τῷ λόγῳ ζωοποιούμενοι ζήσομεν χαταχυριεύοντες τῆς γῆς. 18. προείρηχε δὲ ἐπάνω Kai αὐξανέσϑωσαν καὶ πληϑυνέσθω-
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σαν καὶ ἀρχέτωσαν τῶν ἰχϑύων. τίς οὖν ὃ δυνάμενος νῦν dp-
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χειν ϑηρίων ἣ ἰχϑύων ἣ πετεινῶν τοῦ οὐρανοῦ; αἰσϑάνεσθαι γὰρ ὀφείλομεν,. ὅτι τὸ ἄρχειν ἐξουσίας ἐστίν, ἵνα τις ἐπιτάξας χὺυ- ριεύσῃ. 19. εἰ οὖν οὐ γίνεται τοῦτο νῦν, ἄρα ἡμῖν εἴρηκεν, πότε" ὅταν χαὶ αὐτοὶ τελειωϑιῶμεν χληρονόμοι τῆς διαϑήχης χυρίου γε- νέσϑαι.
9. Gen. 1, 26. — 7 Gen. 1, 298, — 9 Matth. 19: 80: δ Ὁ πὰ
Exod. 33,3. --- 13 Ezech. 11, 19; 36, 96..--ὄ 18 Ps: 41,8, 10. ὉἘῈἘΠῚῚ τ EZ 25 Gen. 1, 26. 28. “
BARNABAE EPISTULA VII, 1—9. 17
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VI. Οὐχοῦν νοεῖτε, τέχνα εὐφροσύνη; ὅτι πάντα ὃ ar χύριος προεφανέρωσεν ἡμῖν, ἵνα γνῶμεν, ᾧ καπὰ πάντα εὖχαρ στοῦντες ὀφείλομεν αἰνεῖν. 2. εἰ οὖν ὁ υἱὸς τοῦ ϑεοῦ, ὧν ae χαὶ μέλλων κρίνειν ζῶντας καὶ νεχρούς, an ἵνα ἣ πληγὴ
αὐτοῦ ζωοποιήσῃ ἡμᾶς" πιστεύσωμεν, ὅτι ὃ υἱὸς τοῦ ϑεοῦ οὐχ 5
ἠδύνατο παϑεῖν εἰ μὴ δι᾿ ἡμᾶς. 8. ἀλλὰ χαὶ σταυρωϑεὶς ἐποτί- ζετο ὄξει καὶ χολῇ. ἀχούσατε, πῶς περὶ τούτου πεφανέρωχαν ol ἱερεῖς τοῦ ναοῦ. γεγραμμένης ἐντολῆς: Ὃς ἂν μὴ νηστεύσῃ τὴν νηστείαν, ϑανάτῳ ἐξολεϑρευϑήσεται, ἐνετείλατο χύριος, ἐπεὶ χαὶ αὐτὸς ὑπὲρ τῶν ἡμετέρων ἁμαρτιῶν ἔμελλεν τὸ σχεῦος τοῦ πνεύματος προσφέρειν ϑυσίαν, ἵνα χαὶ ὃ τύπος ὃ γενόμενος ἐπὶ ᾿Ισαὰχ τοῦ προσενεχϑέντος ἐπὶ τὸ ϑυσιαστήριον τελεσϑῇ. 4. τί οὖν λέγει ἐν τῷ προφήτῃ; Καὶ φαγέτωσαν ἐκ τοῦ τράγου τοῦ προσφερομένου τῇ νηστείᾳ ὑπὲρ πασῶν τῶν ἁμαρτιῶν. προσ- έχετε ἀχριβῶς: Καὶ φαγέτωσαν oi ἱερεῖς μόνοι πάντες τὸ ἔν- τερον ἄπλυτον μετὰ ὄξους. ὅ. πρὸς τί; Ἐπειδὴ ἐμὲ ὑπὲρ ἅμαρ- τιῶν μέλλοντα τοῦ λαοῦ μου τοῦ χαινοῦ προσφέρειν τὴν σάρκα μου μέλλετε ποτίζειν χολὴν μετὰ ὄξους, φάγετε ὑμεῖς μόνοι, τοῦ λαοῦ νηστεύοντος χαὶ χοπτομένου ἐπὶ σάχχου χαὶ σποδοῦ, ἵνα
or er - , ν - ἊΝ > ke) - a» [4 δείξῃ. ὅτι δεῖ αὐτὸν παϑεῖν ὕπ᾽ αὐτῶν. 6. ἃ ἐνετείλατο. προσέχετε᾽ 9 ᾿} ’
Λάβετε δύο τράγους καλοὺς καὶ δμοίους καὶ προσενέγκατε, καὶ λαβέτω ὃ ἱερεὺς τὸν ἕνα εἰς ὁλοκαύτωμα ὑπὲρ ἁμαρτιῶν. 7. τὸν δὲ ἕνα τί ποιήσουσιν ; ᾿Επικατάρατος, φησίν, 6 εἷς. προσέχετε, πῶς ὃ τύπος τοῦ Ἰησοῦ φανεροῦται" 8. Καὶ ἐμπτύσατε πάντες
καὶ καταχεντήσατε καὶ περίϑετε τὸ ἔριον τὸ κόχκινον 7τξρι τὴν ΡῈ
χεραλὴν αὐτοῦ, καὶ οὕτως εἰς ἔρημον βληϑήτω. Aal ὅταν γέ- νηται οὕτως, ἄγει ὃ βαστάζων τὸν a % τὴν ἔρημον χαὶ ἀφαιρεῖ τὸ ἔριον χαὶ ἐπιτίϑησιν αὐτὸ Eni φρύγανον τὸ λεγόμενον Pax), οὗ χαὶ τοὺς βλαστοὺς εἰώ ΠΝ τρώγειν ἐν τῇ χώρᾳ εὗ- ρίσχοντες : οὕτω θῖν τῆς ῥαχ ἧς ol καρποὶ γλυχεῖς εἰσίν. 9. τί οὖν τοῦτό ἐστιν; προσέχετε: Τὸν μὲν ἕνα ἐπὶ τὸ ϑυσιαστήριον,
4 II Tim. 4, 1 (I Petr. 4, 5). 6 Matth. 27, 34. 48. — 8 Lev. 23, 29. — 13? — 15 ? — 18 Matth. 27, 34. 48. — 21 Lev. 16,7.9. — 23 Lev. 16, 8. 10. — 24 ? — 31 Lev. 16, ὃ.
Patrum apost. opera. Fasc. 1. 2:
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18 BARNABAE EPISTULA VIL, 9—VII, 6.
τὸν δὲ Eva ἐπικατάρατον, Aal ὅτι τὸν ἐπιχατάρατον ἐστεφανω- μένον; ἐπειδὴ ὄψονται αὐτὸν τότε τῇ ἡμέρᾳ τὸν ποδήρη ἔχοντα τὸν χόχχινον περὶ τὴν σάρχα χαὶ ἐροῦσιν: Οὐχ οὗτός ἔστιν, ὅν ποτε ἡμεῖς ἐσταυρώσαμεν ἐξουϑενήσαντες χαὶ καταχεντήσαντες χαὶ ἐμπτύ- σαντες: ἀληϑῶς οὗτος ἦν, 6 τότε λέγων, ἑαυτὸν υἱὸν ϑεοῦ εἶναι. 10. πῶς γὰρ ὅμοιος Exelvw; εἰς τοῦτο ὁμοίους τοὺς τράγους, καλούς, ἴσους, ἵνα, ὅταν ἴδωσιν αὐτὸν τότε ἐρχόμενον, ἐχπλαγῶσιν ἐπὶ τῇ ὁμοιότητι τοῦ τράγου. οὐχοῦν ἴδε τὸν τύπον τοῦ μέλλον- τος πάσχειν Ἰησοῦ. 11. τί δέ, ὅτι τὸ ἔριον εἰς μέσον τῶν ἀχαν- ϑῶν τιϑέασιν; τύπος ἐστὶν τοῦ ᾿Ιησοῦ τῇ ἐχχλησίᾳ χείμενος, ὅτι ὃς ἐὰν ϑέλῃ τὸ ἔριον ἄραι τὸ χόχχινον, δεῖ αὐτὸν πολλὰ παϑεῖν
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διὰ τὸ εἶναι φοβερὰν τὴν ἄχανϑαν, al ϑλιβέντα χυριεῦσαι αὐτοῦ. οὕτω, φησίν, οἱ ϑέλοντές με ἰδεῖν καὶ ἅψασϑαί μου τῆς βασιλείας, ὀφείλουσιν ϑλιβέντες καὶ παϑόντες λαβεῖν με.
VIII Τίνα δὲ δοκεῖτε τύπον εἶναι, ὅτι ἐντέταλται τῷ ᾿Ισραὴλ προσφέρειν δάμαλιν τοὺς ἄνδρας, ἐν οἷς εἰσὶν ἁμαρτίαι τέλειαι; χαὶ σφάξαντας χαταχαίειν, χαὶ αἴρειν τότε τὴν σποδὸν παιδία καὶ βάλλειν εἰς ἄγγη nal περιτιϑέναι τὸ ἔριον τὸ χόχχινον ἐπὶ ξύλον (ἴδε πάλιν 6 τύπος ὁ τοῦ σταυροῦ χαὶ τὸ ἔριον τὸ κόχχινον) χαὶ τὸ ὕσσωπον, al οὕτως ῥαντίζειν τὰ παιδία nad” ἕνα τὸν λαόν, ἵνα ἁγνίζωνται ἀπὸ τῶν ἁμαρτιῶν; 2. νοεῖτε, πῶς ἐν ἁπλότητι λέγει ὑμῖν. ὃ μόσχος ὃ ᾿Ιησοῦς ἐστίν, οἱ προσφέροντες ἄνδρες ἁμαρτωλοὶ οἱ προσενέγχαντες αὐτὸν ἐπὶ τὴν σφαγήν. εἶτα οὐχέτι
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ἄνδρες, οὐχέτι ἁμαρτωλῶν 7) δόξα. 3. ol ῥαντίζοντες παῖδες οἵ
5 εὐαγγελισάμενοι ἡμῖν τὴν ἄφεσιν τῶν ἁμαρτιῶν χαὶ τὸν ἁγνισμὸν
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τῆς χαρδίας, οἷς ἔδωχεν τοῦ εὐαγγελίου τὴν ἐξουσίαν, οὖσιν ÖE- χαδύο εἰς μαρτύριον τῶν φυλῶν (ὅτι. δεκαδύο φυλαὲ τοῦ ᾿Ισραΐλ), εἰς τὸ χηρύσσειν. 4. διὰ τί δὲ τρεῖς παῖδες ol ῥαντίζοντες; εἰς μαρτύριον ᾿Αβραάμ, ᾿Ισαάχ, ᾿Ιαχώβ, ὅτι οὗτοι μεγάλοι τῷ ϑεῷ. 5. ὅτι δὲ τὸ ἔριον ἐπὶ τὸ ξύλον ; ὅτι ἡ βασιλεία ᾿Ιησοῦ ἐπὶ ξύλῳ, nal ὅτι οἱ ἐλπίζοντες ἐπ᾽ αὐτὸν ζήσονται εἰς τὸν αἰῶνα. 6. διὰ
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τί δὲ ἅμα τὸ ἔριον χαὶ τὸ ὕσσωπον; ὅτι ἐν τῇ βασιλείᾳ αὐτοῦ
δ,» ὑόν. 10... — 15. Ν᾽
BARNABAE EPISTULA VIII, 6—IX, 8. 19
ἡμέραι ἔσονται πονηραὶ χαὶ ῥυπαραί, ἐν als ἡμεῖς σωϑησόμεϑα" ὅτι χαὶ ὃ ἀλγῶν σάρχα διὰ τοῦ ῥύπου τοῦ ὑσσώπου ἰᾶται. 7. χαὶ r διὰ τοῦτο οὕτως γενόμενα ἡμῖν μέν ἐστιν φανερά. ἐχείνοις δὲ 1 T σχοτεινά, ὅτι οὐκ ἤχουσαν φωνῆς κυρίου.
IX. Λέγει γὰρ πάλιν περὶ τῶν ὠτίων, πῶς περιέτεμεν ἡμῶν τὴν χαρδίωαν. λέγει χύριος ἐν τῷ προφήτῃ Eis ἀκοὴν ὠτίου ὑπήκουσάν μου. Aal πάλιν λέγει" ᾿Ακοῇ ἀκούσονται οἵ πόρρω- ϑεν, ἃ ἐποίησα γνώσονται. καί" Περιτμήϑητε, λέγει κύριος, τὰς καρδίας ὑμῶν. 2. χαὶ πάλιν λέγει" "ἄκουε ᾿]Ισραήλ, ὅτι τάδε λέγει κύριος ὃ ϑεός σου. Hal πάλιν τὸ πνεῦμα χυρίου προ-
r ’ " ‚a - 5 x m 3., -" “ φητεύει᾽ Τίς ἐστιν ὃ ϑέλων ζῆσαι εἰς τὸν αἰῶνα; ᾿Ακοῇ ἀκου- σάτω τῆς φωνῆς τοῦ παιδός μου. 3. χαὶ πάλιν λέγει" Ἄκουε οὐρανέ, καὶ ἐνωτίζου γῆ, ὅτι κύριος ἐλάλησεν ταῦτα εἰς μαρ- τύριον. Aal πάλιν λέγει. ᾿Αχκούσατε λόγον κυρίου, ἄρχοντες τοῦ λαοῦ τούτου. χαὶ πάλιν λέγει: ᾿Ακούσατε, τέκνα, φωνῆς βοῶντος ἐν τῇ ἐρήμῳ. οὐχοῦν περιέτεμεν ἡμῶν τὰς ἀχοάς, ἵνα ἀχούσαντες λόγον πιστεύσωμεν ἡμεῖς. 4. ἀλλὰ χαὶ ἣ περιτομή, ἐφ᾽ ἣ πεποίϑασιν, χατήργηται. περιτομὴν γὰρ εἴρηκεν οὐ σαρχὸς γενηϑῆναι᾽" ἀλλὰ παρέβησαν, ὅτι ἄγγελος πονηρὸς ἐσόφιζεν αὐτούς.
5. λέγει πρὸς αὐτούς: Τάδε λέγει κύριος ὃ ϑεὸς ὑμῶν (ὧδε εὗ- :
ρίσχω ἐντολήν)" Mi σπείρητε En’ ἀκάνϑαις, περιτμήϑητε τῷ κυρίῳ ὑμῶν. καὶ τί λέγει: Περιτμήϑητε τὴν σκληροκαρδίαν ὑμῶν, καὶ τὸν τράχηλον ὑμῶν οὐ σκχληρυνεῖτε. λάβε πάλιν" ᾿Ιδού, λέγει κύριος, πάντα τὰ ἔϑνη ἀπερίτμητα ἀκροβυστίᾳ, ὃ
δὲ λαὸς οὗτος ἀπερίτμητος καρδίᾳ. 6. ἀλλ᾽ ἐρεῖς Καὶ μὴν :
περιτέτμηται ὃ λαὸς εἰς σφραγῖδα. ἀλλὰ καὶ πᾶς Σύρος χαὶ ΓΑραψ χαὶ πάντες οἱ ἱερεῖς τῶν εἰδώλων. ἄρα οὖν χἀχεῖνοι Ex τῆς δια- ϑήχης αὐτῶν εἰσίν. ἀλλὰ χαὶ οἵ Αἰγύπτιοι ἐν περιτομῇ εἰσίν. 7. μάϑετε οὖν, τέχνα ἀγάπης, περὶ πάντων πλουσίως, ὅτι ᾿Αβραάμ, πρῶτος περιτομὴν δούς; ἐν πνεύματι προβλέψας εἰς τὸν Ἰησοῦν
περιέτεμεν, λαβὼν τριῶν γραμμάτων δόγματα. 8. λέγει γάρ: Καὶ
6 Ps. 17, 45. — 7 Ies. 33, 18. — 8 ler. 4, 4. --- 9 ler. 7, 2. 8. --
11 Ps. 33, 13; Exod. 15, 26. — 12 Ies. 1,2. — 14 Ies. 1, 10. — 15 165. 40, 3. —
20 Ier. 4, 3.4. — 22 Deut. 10, 16. — 24 Ier. 9, 25. 26. — 31 Gen. 17, 23. 27; 14, 14. 9%*
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20 BARNABAE EPISTULA IX, 8X, 5.
περιέτεμεν ᾿Αβραὰμ ἐκ τοῦ οἴχου αὐτοῦ ἄνδρας δεκαοχτὼ καὶ
τριακοσίους. τίς οὖν ἢ δοϑεῖσα αὐτῷ γνῶσις; μάϑετε, ὅτι τοὺς
δεχαοχτὼ πρώτους, Aal Ba ποιῆσας λέγει τριαχοσίους. τὸ
δεχαοχτὼ ἰῶτα δέχα, ἦτα ὀχτώ" ἔχεις Ἰησοῦν. ὅτι δὲ 6 σταυρὸς ν;
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ἐν τῷ ταῦ ἤμελλεν ἔχειν τὴν χάριν, λέγει καὶ τοὺς τριακοσίους. δηλοῖ οὖν τὸν μὲν Ἰησοῦν ἐν τοῖς δυσὶν γράμμασιν, χαὶ ἐν τῷ Evi τὸν σταυρόν. 9. οἶδεν. ὃ τὴν ἔμφυτον δωρεὰν τῆς "SDR αὐτοῦ ϑέμενος ἐν ἡμῖν. οὐδεὶς γνησιώτερον ἔμαϑεν ἀπ᾿ ἐμοῦ λόγον᾽ ἀλλὰ οἶδα, ὅτι ἄξιοί ἐστε ὑμεῖς
X. Ὅτι δὲ Μωῦσῆς einev Οὐ φάγεσϑε χοῖρον οὔτε ἀετὸν οὔτε ὀξύπτερον οὔτε κόρακα οὔτε πάντα ἰχϑύν, ὃς οὐκ ἔχει λεπίδα ἐν ἑαυτῷ, τρία ἔλαβεν ἐν τῇ συνέσει δόγματα. 2. πέρας & τοι λέγει αὐτοῖς ἐν τῷ Δευτερονομίῳ- Kai διαϑήσομαι πρὸς τὸν ai τοῦτον τὰ δικαιώματά μου. ἄρα οὖν οὐχ ἔστιν ἐν- τολὴ ϑεοῦ τὸ μὴ τρώγειν, Μωῦσῆς δὲ ἐν πνεύματι ἐλάλησεν. 8. τὸ οὖν χοιρίον πρὸς τοῦτο εἶπεν: οὐ χολ ληϑήσῃ; φησίν, ἀνϑρώποις
7
τοιούτοις, οἵτινές εἰσιν ὅμοιοι χοίροις" τουτέστιν ὅτον σπαταλῶσιν, ὅταν δὲ ὑστεροῦνται, ἐπιγινώσχουσιν ς, ὅταν τρώγει, τὸν χύριον οὖχκ οἶδεν, πεινᾷ, χραυγάζει χαὶ λαβὼν πάλιν σιωπᾷ. 4. Οὐδὲ φάγῃ
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τὸν ἀετὸν οὐδὲ τὸν ὀξύπτερον οὐδὲ τὸν ἰχτεῖνα οὐδὲ τὸν χό- ρακα᾿ od μή, φησίν, χολληϑήσῃ οὐδὲ δὁμοιωϑήσῃ ἀνθρώποις τοι- οὗτοις, οἵτινες οὐχ οἴδασιν διὰ κόπου χαὶ ἱδρῶτος πορίζειν ἑαυτοῖς τὴν τροφὴν, ἀλλὰ ἁρπάζουσιν τὰ ἀλλότρια ἐν ἀνομίᾳ αὐτῶν χαὶ ἐπιτηροῦσιν ὡς ἐν ἀχεραιϊιοσύνῃ περιπατοῦντες χαὶ περιβλέπονται, τίνα ἐχδύσωσιν διὰ τὴν“ πλεονεξίαν, ὡς χαὶ τὰ ὄρνεα ταῦτα μόνα ἑαυτοῖς οὐ πορίζει τὴν τροφήν, -ἀλλὰ ἀργὰ χαϑήμενα ἐχζητεῖ, πῶς ἀλλοτρίας σάρχας χαταφάγῃ, ὄντα λοιμὰ τῇ πονηρίᾳ αὐτῶν. ὅ. Καὶ οὐ φάγῃ, φησίν, σμύραιναν οὐδὲ πολύποδα οὐδὲ σηπίαν" od μή, φησίν, ὁμοιωϑήσῃ πολλὴ ὦμενος ἀνθρώποις τοιούτοις, οἵτινες εἰς τέλος εἰσὶν ἀσεβεῖς καὶ χεχριμένοι ἤδη τῷ ϑανάτῳ, ὡς χαὶ
ταῦτα τὰ ἰχϑύδια μόνα ἐπικατάρατα ἐν τῷ. βυϑῷ νήχεται, μὴ
10 Lev. 11; Deut. 14. — 13 Deut. 4, 1. 5. — 20 Lev. 11, 15—16. — 29 Lev. 11, 10.
BARNABAE EPISTULA X, 5—12. ΟἽ χολυμβῶντα ὡς τὰ λοιπά, ἀλλ᾽ ἐν τῇ γῇ κάτω τοῦ βυϑοῦ χατοι- ne. 6. ἀλλὰ χαὶ τὸν δασύποδα οὐ φάγῃ. πρὸς τί; οὐ μὴ γένῃ, naiv, παιδοφϑόρος οὐδὲ ὁμοιωϑήσῃ τοῖς τοιούτοις, ὅτι ὃ
- be) "
λαγωὸς nat’ ἐνιαυτὸν πλεονεχτεῖ τὴν ἀφόδευσιν ὅσα γὰρ ἔτη τῇ; τοσαύτας ἔχει τρύπας. 7. ἀλλὰ οὐδὲ τὴν ὕαιναν φάγῃ od μή, φησίν, γένῃ μοιχὸς οὐδὲ φϑδρεδετο οὐδὲ ὁμοιωϑήσῃ τοῖς τοιούτοις. πρὸς τί; ὅτι τὸ ζῶον τοῦτο παρ᾽ ἐνιαυτὸν ἀλλάσσει τὴν φύσιν καὶ ποτὲ μὲν ἄρρεν, ποτὲ δὲ ϑῆλυ γίνεται. 8. ἀλλὰ χαὶ τὴν γαλῆν ἐμίσησεν χαλῶς. οὗ μή, φησίν, γενηϑῆς τοιοῦτος, οἵους ἀκούομεν
| s 1, φησίν; IS ᾿ ἀνομίαν ποιοῦντας ἐν τῷ στόματι δι᾽ ae: οὐδὲ χολληϑήσῃ ταῖς ἀχαϑάρτοις ταῖς τὴν ἀνομίαν ποιούσαις ἐν τῷ στόματι. τὸ Ὁ ζῶον τοῦτο τῷ στόματι χύει. 9. περὶ μὲν τῶν βρωμάτων λαβὼν Μωῦσῆς τρία δόγματα οὕτως ἐν πνεύματι ἐλάλησεν " οἱ δὲ
ns I > Ι
2.2 ee emea Bohaene SSEn, λ KAT ἐπιϑυμίαν τῆς σαρχὸς ὡς περὶ βρώσεως προσεδέξαντο. 10. λαμ- βάνει δὲ τῶν αὐτῶν τριῶν δογμάτων γνῶσιν Δαυὶδ χαὶ λέγει ὁμοίως. Μακάριος ἀνήρ, ὃς οὐκ ἐπορεύϑη ἐν βουλῇ ἀσεβῶν, χαϑὼς χαὶ ol ἰχϑύες πορεύονται ἐν σχότει εἰς τὰ βάϑη καὶ ἐν 669 ἁμαρτωλῶν οὐκ ἔστη, χαϑὼς ol δοχοῦντες φοβεῖσϑαι τὸν
χύριον ἁμαρτάνουσιν ὡς ὃ χοῖρος, καὶ ἐπὶ καϑέδραν λοιμῶν οὐκ
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ἐκάϑισεν, χαϑὼς τὰ πετεινὰ χαϑήμενα εἰς ἁρπαγήν. ἔχετε τε- ’
λείως χαὶ περὶ τῆς βρώσεως. 11. πάλιν λέγει Μωῦσῆς᾽ Φάγεσϑε πᾶν διχηλοῦν καὶ μαρυκώμενον. τί λέγει; ὅτι τὴν τροφὴν λαμ- βάνων οἶδεν τὸν τρέφοντα αὐτὸν χαὶ En’ αὐτῷ ἀναπαυόμενος εὖ- φραίνεσϑαι δοχεῖ. χαλῶς εἶπεν βλέπων τὴν ἐντολήν. τί οὖν λέγει;
χολλᾶσϑε μετὰ τῶν φοβουμένων τὸν χύριον, μετὰ τῶν μελετών- :
τῶν ὃ ἔλαβον διάσταλμα ῥήματος ἐν τῇ χαρδίᾳ, μετὰ τῶν λαλούν- τῶν τὰ δικαιώματα χυρίου καὶ τηρούντων, μετὰ τῶν εἰδότων, ὅτι ἣ μελέτη ἐστὶν ἔργον εὐφροσύνης, χαὶ ἀναμαρυχωμένων τὸν λόγον χυρίου. τί δὲ τὸ διχηλοῦν ; ὅτι ὁ δίκαιος χαὶ ἐν τούτῳ τῷ χόσμῳ περιπατεῖ χαὶ τὸν ἅγιον αἰῶνα ἐχδέχεται. βλέπετε, πῶς ἐνομο- ϑέτησεν Μωῦσῆς χαλῶς. 12. ἀλλὰ ἀϑῆεν ἐχείνοις ταῦτα νοῆσαι
-
ἢ συνιέναι: ἡμεῖς δὲ δικαίως νοήσαντες τὰς ἐντολὰς λαλοῦμεν, ὡς 2 Lev. 11, ὅ. — 5? — ὃ [μον. 11, 29. — 16 Ps. 1, 1. --- 21 Lev.
11, 3; Deut. 14, 6.
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τῷ ot
30
10
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99 BARNABAE EPISTULA X, 19- ΧΙ, 9.
07 a Ὁ < a [Ὁ]
ἠϑέλησεν ὃ χύριος. περιέτεμεν τὰς ἀχοὰς ἡμῶν χαὶ τὰς χαρδίας, ἵνα συνιῶμεν ταῦτα.
ΧΙ. Ζητήσωμεν δέ, εἰ ἐμέλησεν τῷ χυρίῳ προφανερῶσαι περὶ τοῦ ὕδατος χαὶ περὶ τοῦ σταυροῦ. περὶ μὲν τοῦ ὕδατος γέγρατο- rar ἐπὶ τὸν ᾿Ισραῆλ, πῶς τὸ βάπτισμα τὸ φέρον ἄφεσιν ἁμαρτιῶν od μὴ προσδέξονται, ἀλλ᾽ ἑαυτοῖς οἰχοδομήσουσιν. 2. λέγεις γὰρ ὃ προφήτης" “κστηϑι οὐρανέ, καὶ ἐπὶ τούτῳ πλεῖον φριξάτω ἣ γῆ, ὅτι δύο καὶ πονηρὰ ἐποίησεν ὃ λαὸς οὗτος" ἐμὲ ἐγκα- τέλιπον, πηγὴν ζωῆς, καὶ ἑαυτοῖς ὥρυξαν βόϑρον ϑανάτου. 3. “Μὴ πέτρα ἔρημός ἐστιν τὸ ὄρος τὸ ἅγιόν μου Σινᾶ; ἔσεσϑε γὰρ ὡς πετεινοῦ ψνοσσοὶ ἀνιπτάμενοι νοσσιᾶς ἀφῃρημένοι. 4. χαὶ πάλιν λέγει ὃ προφήτης" ᾿Εγὼ πορεύσομαι ἔμπροσθέν σου χαὶ ὄρη ὁμαλιῶ καὶ πύλας χαλκᾶς συντρίψω καὶ μοχλοὺς σιδηροῦς συνκλάσω, καὶ δώσω σοι ϑησαυροὺς σκοτεινούς, ἀπο- κρύφους, ἀοράτους, ἵνα γνῶσιν, ὅτι ἐγὼ κύριος ὃ ϑεός. ὅ. χαί" Κατοικήσεις ἐν ὑψηλῷ σπηλαίῳ πέτρας ἰσχυρᾶς, καὶ τὸ ὕδωρ αὐτοῦ πιστόν" βασιλέα μετὰ δόξης ὄψεσϑε, καὶ ἣ ψυχὴ ὑμῶν μελετήσει φόβον κυρίου. 6. χαὶ πάλιν ἐν ἄλλῳ προφήτῃ λέγει" Kai ἔσται ὃ ταῦτα ποιῶν ὡς τὸ ξύλον τὸ πεφυτευμένον παρὰ τὰς διεξόδους τῶν ὑδάτων, ὃ τὸν καρπὸν αὐτοῦ δώσει ἐν καιρῷ αὐτοῦ, καὶ τὸ φύλλον αὐτοῦ οὐκ ἀπορυήσεται, καὶ πάντα, ὅσα ἂν ποιῇ, κατευοδωϑήσεται. 7. οὐχ οὕτως οἱ ἀσεβεῖς, οὐχ οὔ- τως, ἀλλ᾽ ἢ ὡς ὃ χνοῦς, ὃν ἐχρίπτει ὃ ἄνεμος ἀπὸ προσώπου τῆς γῆς. διὰ τοῦτο οὐκ ἀναστήσονται ἀσεβεῖς ἐν κρίσει οὐδὲ ἁμαρτωλοὶ ἐν βουλῇ δικαίων, ὅτι γινώσκει κύριος δδὸν δι- καίων, καὶ δδὸς ἀσεβῶν ἀπολεῖται. 8. αἰσϑάνεσϑε, πῶς τὸ τὸ αὐτὸ ὥρισεν. τοῦτο γὰρ λέγει" μᾶ- ἐλπίσαντες χατέβησαν εἰς τὸ ὕδωρ, ὅτι
Ὕ
ὕδωρ χαὶ τὸν σταυρὸν ἐπὶ
χάριοι, οἱ ἐπὶ τὸν σταυρὸν τὸν μὲν μισϑὸν λέγει ἐν καιρῷ αὐτοῦ" τότε, φησίν, ἀποδώσω. νῦν δὲ ὃ λέγει τὰ φύλλα οὐκ ἀπορυήσεται, τοῦτο λέγει, ὅτι πᾶν
ῥῆμα, ὃ ἐὰν ἐξελεύσεται ἐξ ὑμῶν διὰ τοῦ στόματος ὑμῶν ἐν πίστει Y
χαὶ ἀγάπῃ; ἔσται εἰς ἐπιστροφὴν χαὶ ἐλπίδα πολλοῖς. 9. χαὶ πᾶλιν
7 Ier. 2, 12. 13. — 10 168. 16, 1. 2. — 12 Του. 45, 2.3. — 16 168. 98, 16—18. — 19 Ps. 1, 3—6. — 29/30 Ps. 1, 3.
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BARNABAE EPISTULA ΧΙ, 9—XII, 5. 23
ἕτερος προφήτης λέγει. Kai ἣν ἣ γῆ τοῦ ᾿Ιακὼβ ἐπαινουμένη παρὰ πᾶσαν τὴν γῆν. τοῦτο λέγει" τὸ σχεῦος τοῦ πνεύματος αὐτοῦ δοξάζει. 10. εἶτα τί λέγει; Καὶ ἣν ποταμὸς ἕλκων ἐκ δεξιῶν, καὶ ἀνέβαινεν ἐξ αὐτοῦ δένδρα ὡραῖα" καὶ ὃς ἂν φάγῃ ἐξ αὐτῶν, ζήσεται εἰς τὸν αἰῶνα. 11. τοῦτο λέγει, ὅτι ἡμεῖς μὲν “καταβαίνομεν εἰς τὸ ὕδωρ γέμοντες ἁμαρτιῶν καὶ ῥύπου, χαὶ ἀναβαίνομεν χαρποφοροῦντες ἐν τῇ χαρδίᾳ τὸν φόβον χαὶ τὴν ἐλ- πίδα εἰς τὸν Ἰησοῦν ἐν τῷ πνεύματι ἔχοντες. Καὶ ὃς ἂν φάγῃ ἀπὸ τούτων, ζήσεται εἰς τὸν αἰῶνα, τοῦτο λέγει" ὃς ἄν, φησίν, ἀχούσῃ τούτων λαλουμένων χαὶ πιστεύσῃ; ζήσεται εἰς τὸν αἰῶνα.
ΧΠ. Ὁμοίως πάλιν περὶ τοῦ σταυροῦ ὁρίζει ἐν ἄλλῳ προ- φήτῃ λέγοντι. Καὶ πότε ταῦτα συντελεσθήσεται; λέγει κύριος" Ὅταν ξύλον κλιϑῇ καὶ ἀναστῇ, καὶ ὅταν ἐκ ξύλου aiua στάξῃ. ἔχεις πάλιν περὲ τοῦ σταυροῦ καὶ τοῦ σταυροῦσϑαι μέλλοντος. 2. λέγει δὲ πάλιν τῷ Mwüo7, πολεμουμένου τοῦ ᾿Ισραὴλ ὑπὸ τῶν ἀλλοφύλων, χαὶ ἵνα ὑπομνήσῃ αὐτοὺς πολεμουμένους, ὅτι διὰ τὰς ἁμαρτίας αὐτῶν παρεδόϑησαν εἰς ϑάνατον Acyeı εἰς τὴν χαρδίαν Mwüo&ws τὸ πνεῦμα, ἵνα ποιήσῃ τύπον σταυροῦ χαὶ τοῦ μέλλον- τος πάσχειν, ὅτι, ἐὰν μή, φησίν, ἐλπίσωσιν ἐπ᾽ αὐτῷ, εἰς τὸν αἰῶνα
πολεμηϑήσονται. τίϑησιν οὖν Mwüoris Ev ἐφ᾽ ἕν ὅπλον ἐν μέσῳ :
τῆς πυγμῆς; καὶ σταϑεὶς ὑψηλότερος πάντων ἐξέτεινεν τὰς X Aal οὕτως πάλιν ἐνίχα ὃ ᾿Ισραήῆλ. εἶτα, ὁπόταν χαϑεῖλεν, πάλιν ἐϑανατοῦντο. 8. πρός τί; ἵνα γνῶσιν, ὅτι οὐ δύνανται σωϑῆναι, ἐὰν μὴ ἐπ’ αὐτῷ ἐλπίσωσιν. 4. χαὶ πάλιν ἐν ἑτέρῳ προφήτῃ λέγει. “Ὅλην τὴν ἡμέραν ἐξεπέτασα τὰς χεῖράς μου πρὸς λαὸν ἀπειϑοῦντα καὶ ἀντιλέγοντα ὁδῷ δικαίᾳ μου. 5. πάλιν Μωῦσῆς ποιεῖ τύπον τοῦ Ἰησοῦ, ὅτι δεῖ αὐτὸν παϑεῖν, χαὶ αὐτὸς ζωοποι- ἥσει, ὃν δόξουσιν ἀπολωλεχέναι ἐν σημείῳ, πίπτοντος τοῦ Ἰσραήλ. ἐποίησεν γὰρ χύριος πάντα ὄφιν δάχνειν αὐτούς, καὶ ἀπέϑνησχον (ἐπειδὴ ἣ παράβασις διὰ τοῦ ὄφεως ἐν Εὔᾳ ἐγένετο), ἵνα ἐλέγξῃ αὐτούς, ὅτι διὰ τὴν παράβασιν αὐτῶν εἰς ϑλῖψιν ϑανάτου παρα-
εἴρας,
1 Soph. 3, 19. — 3 Ezech. 47, 1—12. — 8 Ezech. 47, 9. — 12 IV Esdr. 4, 33; 5, 5. — 15 Exod. 17, 8 54α. — 25 168. 65, 2. — 29 Num. 21, 6 sqq.
5
15
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δι
τῷ δι
Γῷ
4 BARNABAE EPISTULA XII, 6---ΧΠ[ΕΠ, 2.
δοϑήσονται. 6. πέρας γέ τοι αὐτὸς Μωῦσῆς ἐντειλάμενος - Οὐκ ἕσται ὑμῖν οὔτε χωνευτὸν οὔτε γλυπτὸν εἰς ϑεὸν ὑμῖν, αὐτὸς ποιεῖ, ἵνα τύπον τοῦ ᾿]Ϊησοῦ δείξῃ. ποιεῖ οὖν Μωῦσῆς χαλχοῦν ὄφιν χαὶ τίϑησιν ἐνδόξως χαὶ κηρύγματι καλεῖ τὸν λαόν. 7. ἐλ- ϑόντες οὖν ἐπὶ τὸ αὐτὸ ἐδέοντο Μωύσέως, ἵνα περὶ αὐτῶν ἄνε- veyan δέησιν περὶ τῆς ἰάσεως αὐτῶν. εἶπεν δὲ πρὸς αὐτοὺς Μωῦ- σῆς - Ὅταν, φησίν, δηχϑῇ τις ὑμῶν, ἐλϑέτω ἐπὶ τὸν ὄφιν τὸν ἐπὶ τοῦ ξύλου ἐπικείμενον καὶ ἐλπισάτω πιστεύσας, ὅτι αὐτὸς ὧν νεχρὸς δύναται ζωοποιῆσαι, καὶ παραχρῆμα σωϑήσεται. χαὶ οὕτως ἐποίουν. ἔχεις πάλιν χαὶ ἐν τούτοις τὴν δόξαν τοῦ Ἰησοῦ, ὅτι ἐν αὐτῷ πάντα « χαὶ εἰς αὐτόν. 8. τί λέγει πάλιν Νωῦ-
σῆς ᾿Ιησοῦ, υἱῷ Ναυή, ἐπιϑεὶς αὐτῷ τοῦτο τὸ ὄνομα, ὄντι προ- 1
4 ΕἾ
onen, ἵνα μόνον ἀχούσῃ πᾶς ὃ λαός, ὅτι πάντα ὃ πατὴρ φανεροῖ περὶ τοῦ υἱοῦ Ἰησοῦ; 9. λέγει οὖν Μωῦσῆς Ἰησοῦ υἱῷ Ναυή, ἐπι- ϑεὶς τοῦτο τὸ ὄνομα, ὁπότε ἔπεμψεν αὐτὸν χκατάσχοπον τῆς γῆς" Λάβε βιβλίον εἰς τὰς χεῖράς σου καὶ γράψον, ἃ λέγει κύριος, ὅτι ἐκκόψει ἐκ διζῶν τὸν οἶχον πάντα τοῦ Δμαλὴκ ὃ υἱὸς τοῦ ϑεοῦ ἐπ᾽ ἐσχάτων τῶν ἡμερῶν. 10. ἴδε πάλιν Ἰησοῦς, οὐχὶ υἱὸς ἀνϑρώπου, ἀλλὰ υἱὸς τοῦ ὃε ϑείς. ἐπεὶ οὖν μέλλουσιν λέγειν,
r
ῦ, τύπῳ δὲ Ev σαρχὲ Yavepw- τι ὃ Χριστὸς υἱός ἐστιν Δαυίδ, αὐτὸς προφητεύει Δαυίδ, φοβούμενος χαὶ συνίων τὴν πλάνην τῶν ἁμαρτωλῶν Εἶπεν ὃ κύριος τῷ κυρίῳ μου Κάϑου ἐκ δεξιῶν μου, ἕως ἂν YO τοὺς ἐχϑρούς σου ὑποπόδιον τῶν ποδῶν σου. 11. χαὶ πάλιν λέγει οὕτως Ἡσαΐας: Einev κύριος τῷ Χριστῷ μου κυρίῳ, οὗ ἐκράτησα τῆς δεξιᾶς αὐτοῦ, ἐπακοῦσαι ἔμτπεροσ- ϑὲν αὐτοῦ ἔϑνη, καὶ ἰσχὺν βασιλέων διαρρήξω. ἴδε, πῶς Δαυὶδ λέγει αὐτὸν κύριον, χαὶ υἵὸν- οὐ λέγει.
Ὁ ©
XII. Ἴδωμεν δέ, εἰ οὗτος 6 λαὸς χληρονομεῖ 7) ὃ πρῶτος, αἱ εἰ ἣ διαϑύήκη εἰς ἡμᾶς ἢ εἰς ἐκείνους. 2. ᾿Αχούσατε οὖν περὶ τοῦ λαοῦ τί λέγει ἣ γραφή" ᾿Εδεῖτο δὲ ᾿Ισαὰκ περὶ ᾿Ρεβέκ-
κας τῆς γυναικὸς αὐτοῦ, ὅτι στεῖρα ἦν᾽ καὶ συνέλαβεν. εἶτα"
N
1 Deut. 27, 15. — 7 Num. 21, 8. 9. — 11 Num. 13, 17. — 16 Exod. 7, 14. — 21 Matth. 22, 42-44. — 22 Ps. 109, 1. — 24 Tee, 45, 7 = 7 Marc. 12, 37, cf. Matth. 22, 45; Luc. 20, 44. — 30 Gen. 25, 21.
BARNABAE EPISTULA XII, 2—XIV, 2. 9
Kai ἐξῆλϑεν Ρεβέκκα πυϑέσϑαι παρὰ κυρίου, καὶ εἶπεν κύριος πρὸς αὐτήν᾽ Δύο ἔϑνη ἐν τῇ γαστρί σου καὶ δύο λαοὶ ἐν τῇ κοιλίᾳ σου, καὶ λαὸς λαοῦ ὑπερέξει καὶ ὃ μείζων δουλεύσει τῷ ἐλάσσονι. 3. αἰσϑάνεσθϑαι ὀφείλετε, τίς ὁ Ἰσαὰκ χαὶ τίς ἡ Ῥεβέχκα, καὶ ἐπὶ τίνων δέδειχεν, ὅτι μείζων ὁ λαὸς οὗτος ἣ ἐχεῖ- νος. 4. χαὶ ἐν ἄλλῃ προφητείᾳ λέγει φανερώτερον 6 ᾿Ιαχὼβ πρὸς ᾿Ιωσὴφ τὸν υἱὸν αὐτοῦ, λέγων: ᾿]δού, οὐκ ἐστέρησέν we κύριος τοῦ προσώπου σου" προσάγαγέ μοι τοὺς υἱούς σου, ἵνα εὐλο- γήσω αὐτούς. 5. χαὶ προσήγαγεν Ἐφραὶμ χαὶ Μανασσῆ, τὸν Μανασσῆ ϑέλων ἵνα εὐλογηϑῇ, ὅτι πρεσβύτερος ἦν ὃ γὰρ Ἰωσὴφ προσήγαγεν εἰς τὴν δεξιὰν χεῖρα τοῦ πατρὸς Ἰακώβ. εἶδεν δὲ Ἰαχὼβ τύπον τῷ πνεύματι τοῦ λαοῦ τοῦ μεταξύ. καὶ τί λέγει; Καὶ ἐποίησεν ᾿Ιακὼβ ἐναλλὰξ τὰς χεῖρας αὐτοῦ καὶ ἐπέϑηκεν τὴν δεξιὰν ἐπὶ τὴν κεφαλὴν ᾿Πφραίμ, τοῦ δευτέρου καὶ νεω- τέρου, καὶ εὐλόγησεν αὐτόν. al εἶπεν ᾿Ιωσὴφ πρὸς ᾿Ιακώβ᾽ “Μετάϑες σου τὴν δεξιὰν ἐπὶ τὴν κεφαλὴν Μανασσῆ, ὅτι πρω- τότοχός μου υἱός ἐστιν. καὶ εἶπεν ᾿Ιακὼβ πρὸς ᾿Ιωσήφ᾽ Οἴδα, τέχνον, olda' ἀλλ᾽ ὃ μείζων δουλεύσει τῷ ἐλάσσονι, καὶ οὗτος δὲ εὐλογηθήσεται. 6. βλέπετε, ἐπὶ τίνων τέϑεικεν, τὸν λαὸν τοῦτον εἶναι πρῶτον χαὶ τῆς διαϑήκης κληρονόμον. 7. εἰ οὖν ἔτι χαὶ διὰ τοῦ ᾿Αβραὰμ ἐμνήσϑη, ἀπέχομεν τὸ τέλειον τῆς γνώσεως ἡμῶν. τί οὖν λέγει τῷ ᾿Αβραάμ,, ὅτε μόνος πιστεύσας ἐτέϑη εἰς διχαιοσύνην ; ᾿]Ιδού, τέϑεικά σε, ᾿Αβραάμ, πατέρα ἐϑνῶν τῶν πιστευόντων δι’ ἀκροβυστίας τῷ ϑεῷ.
XIV. Ναί. ἀλλὰ ἴδωμεν, εἰ ἣ διαϑήχη, ἣν ὥμοσεν τοῖς πα- τράσιν δοῦναι τῷ λαῷ, εἰ δέδωχεν, ζητῶμεν. δέδωχεν᾽ αὐτοὶ δὲ οὐχ ἐγένοντο ἄξιοι λαβεῖν διὰ τὰς ἁμαρτίας αὐτῶν: 2. λέγει γὰρ ὃ προφήτης Καὶ ἣν Μωῦσῆς νηστεύων ἐν ὄρει Σινᾶ, τοῦ λα- βεῖν τὴν διαϑήκην κυρίου πρὸς τὸν λαόν, ἡμέρας τεσσερά- zovra καὶ νύκτας τεσσεράκοντα. καὶ ἔλαβεν Μιωῦσῆς παρὰ κυρίου τὰς δύο πλάκας τὰς γεγραμμένας τῷ δακτύλῳ τῆς χει-
1 Gen. 25, 22—23 cf. Rom. 9, 10—12. — 7 Gen. 48, 11. --- 8 Gen. 48, 9. — 13 Gen. 48, 13—19. — 22 Gen. 15, 6. — 23 Gen. 17, 4. 5 cf. Rom. 4, 11 sqq. — 28 Exod. 24, 18. — 30 Exod. 31, 18.
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26 BARNABAE EPISTULA XIV, 2—XV, 1.
ρὸς κυρίου ἐν πνεύματι: χαὶ λαβὼν Μωῦσῆς χατέφερεν πρὸς τὸν λαὸν δοῦναι. 8. χαὶ εἶπεν χύριος πρὸς Μωῦσῆν: Μωῦσῆ Μωῦσῆ, κατάβηϑι τὸ τάχος, ὅτι ὃ λαός σου, ὃν ἐξήγαγες ἐκ γῆς Ai- γύπτου, ἠνόμησεν. καὶ συνῆκεν Μωῦσῆς, ὅτι ἐποίησαν Eav- 5 τοῖς πάλιν χωνεύματα, καὶ ἔρριψεν ἐκ τῶν χειρῶν τὰς πλάχας, καὶ συνετρίβησαν αἱ πλάκες τῆς διαϑήκης κυρίου. 4. Μωῦσῆς μὲν ἔλαβεν, αὐτοὶ δὲ οὐχ ἐγένοντο ἄξιοι. πῶς δὲ ἡμεῖς ἐλάβομεν, μάϑετε. Μωῦσῆς ϑεράπων ὧν ἔλαβεν, αὐτὸς δὲ 6 χύριος ἡμῖν ἔδωχεν εἰς λαὸν χληρονομίας, δι᾿ ἡμᾶς ὑπομείνας. 5. ἐφανερώϑη 10 δέ, ἵνα χἀχεῖνοι τελειωϑιῶσιν τοῖς ἁμαρτήμασιν, χαὶ ἡμεῖς διὰ τοῦ χληρονομοῦντος διαϑήχην χυρίου Ἰησοῦ λάβωμεν, ὃς εἰς τοῦτο ἡτοιμάσϑη, ἵνα αὐτὸς φανείς, τὰς ἤδη δεδαπανημένας ἡμῶν χαρ- δίας τῷ ϑανάτῳ χαὶ παραδεδομένας τῇ τῆς πλάνης ἀνομίᾳ Autpw- σάμενός ἐχ τοῦ σχότους, διάϑηται ἐν ἣμῖν διαϑήχκην λόγῳ. 6. 15 γέγραπται γάρ, πῶς αὐτῷ ὁ πατὴρ ἐντέλλεται, λυτρωσάμενον ἡμᾶς ἐχ τοῦ σχότους ἑτοιμάσαι ἑαυτῷ λαὸν ἅγιον. 7. λέγει οὖν ὃ προ- φήτης: ᾿Εγὼ κύριος, ὃ ϑεός σου, ἐχάλεσά σε ἐν δικαιοσύνῃ καὶ κρατήσω τῆς χειρός σου καὶ ἐνισχύσω σε, καὶ ἔδωκα σε εἰς διαϑήκην γένους, εἰς φῶς ἐϑνῶν, ἀνοῖξαι ὀφθαλμοὺς τυφ- οολῶν χαὶ ἐξαγαγεῖν ἐκ δεσμῶν πεπεδημένους καὶ ἐξ οἴκου φυ- λακῆς καϑημένους ἐν σκότει. γινώσχομεν οὖν, πόϑεν ἐλυτρώ- θημεν. 8. πάλιν ὃ προφήτης λέγει" ᾿]δού, τέϑεικά σε εἰς φῶς ἐθνῶν, τοῦ εἴναί σε eis σωτηρίαν ἕως ἐσχάτου τῆς γῆς, οὔ- τως λέγει κύριος ὃ λυτρωσάμενός σε ϑεός. 9. χαὶ πάλιν ὃ 25 προφήτης λέγει: Πνεῦμα κυρίου En’ ἐμέ, οὗ εἵνεκεν ἔχρισέν μὲ εὐαγγελίσασϑαι ταπεινοῖς χάριν, ἀπέσταλκέν μὲ ἰάσασϑαι τοὺς συντετριμμένους τὴν καρδίαν, κηρῦξαι αἰχμαλώτοις ἄφεσιν καὶ τυφλοῖς ἀνάβλεψιν, καλέσαι ἐνιαυτὸν κυρίου δεκτὸν καὶ ἡμέραν ἀνταποδόσεως, παρακαλέσαι πάντας τοὺς πενϑοῦντας. 80 XV. Ἔτι οὖν χαὶ περὶ τοῦ σαββάτου γέγραπται ἐν τοῖς δέχα λόγοις, ἐν οἷς ἐλάλησεν ἐν τῷ ὄρει Σινᾶ πρὸς Μωῦσῆν χατὰ πρόσ-
on ὧν
2 Exod. 32, 7---19; Deut. 9, 12—17. — 17 Τοῦ 42, 6. 7. — 22 Ies. 49, 6. 7. — 25 Ies. 61, 1. 2 ef. Luc. 4, 18. 19.
BARNABAE EPISTULA XV, 1—XVI, 2. 27 wrov' Kai ἁγιάσατε τὸ σάββατον κυρίου χερσὶν καϑαραῖς καὶ καρδίᾳ καϑαρᾷ. 2. χαὶ ἐν ἑτέρῳ λέγει" ᾿Πὰν φυλάξωσιν οἱ υἱοί μου τὸ σάββατον, τότε ἐπιϑήσω τὸ ἔλεός μου ἐπ᾽ αὐτούς. 3. τὸ σάββατον λέγει ἐν ἀρχῇ τῆς χτίσεως- Καὶ ἐποίησεν ὃ ϑεὸς ἐν ἕξ ἡμέραις τὰ ἔργα τῶν χειρῶν αὐτοῦ, καὶ συνετέλεσεν ἐν τῇ ἡμέρᾳ τῇ ἑβδόμῃ καὶ κατέπαυσεν ἔν αὐτῇ καὶ ἡγίασεν αὐὖ- τήν. 4. προσέχετε, τέχνα, τί λέγει τὸ συνετέλεσεν ἐν ἕξ ἡμέ- omg. τοῦτο λέγει, ὅτι ἐν δξαρείσχι χίοις ἔτεσιν συντελέσει χύρι τὰ σύμπαντα" ἣ γὰρ ἡμέρα παρ᾽ αὐτῷ σημαίνει χίλια ἔτη. αὖτ δέ μοι μαρτυρεῖ λέγων" ᾿]δού, ἡμέρα κυρίου ἔσται ὡς χίλια ἔτη. οὐχοῦν, τέκνα, ἐν ἕξ ἡμέραις, ἐν τοῖς ἑξακισχιλίοις ἔτεσιν συντε- λεσϑήσεται τὰ σύμπαντα. 5. Καὶ κατέπαυσεν τῇ ἡμέρᾳ τῇ ὃβ- δόμῃ " τοῦτο λέγει ὅταν ἐλθὼν ὁ υἱὸς αὐτοῦ χαταργήσει τὸν χαι-
- [2
ρὸν τοῦ ἀνόμου xal χρινεῖ
τοὺς ἀσεβεῖς χαὶ ἀλλάξει τὸν ἥλιον [4 r
Kal τὴν σελήνην χαὶ τοὺς ἀστέρας, τότε χαλῶς χαταπαύσεται ἐν τῇ ἡμέρᾳ τῇ ἑβδόμῃ. 6. πέρας γέ τοι λέγει" “4 γιάσεις αὐτὴν χερσὶν καϑαραῖς καὶ καρδίᾳ καϑαρᾷ. εἰ οὖν ἣν ὃ ϑεὸς ἡμέραν ἡγίασεν νῦν τις δύναται ἁγιάσαι χαϑαρὸς ὧν τῇ καρδίᾳ, ἐν πᾶσιν πεπλαγήμεϑα. 7. ἴδε, ὅτι ἄρα τότε χαλῶς we ἁγιά- σομεν αὐτήν, ὅτε δυνησόμεϑα αὐτοὶ δικαιωϑέντες χαὶ ἀπολαβόντες τὴν ἐπαγγελίαν, μηχέτι οὔσης τῆς ἀνομίας, χαινῶν δὲ γεγονότων πάντων ὑπὸ χυρίου " τότε δυνησόμεϑα αὐτὴν ἁγιάσαι, αὐτοὶ ἁγιασ- ϑέντες πρῶτον. 8. πέρας γέ τοι λέγει αὐτοῖς: Τὰς νεομηνίας ὑμῶν καὶ τὰ σάββατα οὐκ ἀνέχομαι. ὁρᾶτε, πῶς λέγει οὐ τὰ
νῦν σάββατα ἐμοὶ δεχτά, ἀλλὰ ὃ πεποίηχα, Ex ᾧ χαταπαύσας Ta:
πάντα ἀρχὴν ἡμέρας ὀγδόης ποιήσω, ὅ ἐστιν ἄλλου χόσμου ἀρχῆν. 9. διὸ χαὶ ἄγομεν τὴν ἡμέραν τὴν ὀγδόην εἰς εὖς φροσύγην, ἐν 7 χαὶ 6 Ἰησοῦς ἀνέστη ἐχ νεχρῶν χαὶ φανερωϑεὶς ἀνέβη εἰς οὔρανο οὗς.
ΧΥΙ. Ἔτι δὲ χαὶ περὶ τοῦ ναοῦ ἐρῶ ὑμῖν, ὡς πλανώμενοι
οἵ ταλαίπωροι εἰς τὴν οἴχοδομὴν ἤλπισαν, χαὶ οὐκ ἐπὶ τὸν ϑεὸν : ö
αὐτῶν τὸν ποιήσαντα αὐτούς, ὡς ὄντα οἶχον ϑεοῦ. 2. σχεδὸν
1 Exod. 20, 5: Deut. 5, 12 cf. Ps. 33, 4. — 2 Ierem. 17, 4. 3 cf.
Brad le 17. — 4iGen: 9,2. — ‚7 Gen 2, 2; = 10 Βε. 89, 4; Θ΄ 19 Gena:2, & —. 16 Exod. 20,8. "23 Ies.l; 18;
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238 BARNABAE EPISTULA XVI, 2—10.
γὰρ ὡς τὰ ἔϑνη ἀφιέρωσαν αὐτὸν ἐν τῷ ναῷ. ἀλλὰ πῶς λέγει χύριος χαταργῶν αὐτόν, μάϑετε: Τίς ἐμέτρησεν τὸν οὐρανὸν σπιϑαμῇ ἢ τὴν γῆν δρακί; οὐκ ἐγώ; λέγει κύριος" Ὃ οὐρανός μοι ϑρόνος, ἣ δὲ γῆ ὑποπόδιον τῶν ποδῶν μου" ποῖον οἶχον οἰκοδομήσετέ μοι, ἢ τίς τόπος τῆς καταπαύσεώς μου; ἐγνώ- χατε, ὅτι ματαία ἣ ἐλπὶς αὐτῶν. 3. πέρας γέ τοι πάλιν λέγει" ᾿Ιδού, οἱ καϑελόντες τὸν ναὸν τοῦτον αὐτοὶ αὐτὸν οἰκοδομή- σουσιν. 4. γίνεται. διὰ γὰρ τὸ πολεμεῖν αὐτοὺς χαϑ'ῃρέϑη ὑπὸ τῶν ἐχϑρῶν" νῦν χαὶ αὐτοὶ ol τῶν ἐχϑρῶν ὑπηρέται ἀνοιχοδομή- σουσιν αὐτόν. 5. πάλιν ὡς ἔμελλεν ἣ πόλις καὶ ὃ ναὸς mal ὃ λαὸς Ἰσραὴλ παραδίδοσθαι, ἐφανερώϑη. λέγει γὰρ ἡ γραφῇ" Kai ἔσται ἐπ᾽ ἐσχάτων τῶν ἡμερῶν, καὶ παραδώσει κύριος τὰ πρόβατα τῆς νομῆς καὶ τὴν μάνδραν καὶ τὸν πύργον αὐτῶν εἰς χαταφϑοράν. χαὶ ἐγένετο χαϑ' ἃ ἐλάλησεν χύριος. 6. ζη- τήσωμεν δέ, εἰ ἔστιν ναὸς ϑεοῦ. ἔστιν, ὅπου αὐτὸς λέγει ποιεῖν χαὶ χαταρτίζειν. γέγραπται γάρ: Καὶ ἔσται, τῆς ἑβδομάδος συν- τελουμένης οἰκοδομηϑήσεται ναὸς ϑεοῦ ἐνδόξως ἐπὶ τῷ ὀνό- ματι κυρίου. 7. εὑρίσχω οὖν, ὅτι ἐστὶν ναός. πῶς οὖν οἴχοδο- μηϑήσεται ἐπὶ τῷ ὀνόματι χυρίου, μάϑετε. πρὸ τοῦ ἡμᾶς πιστεῦ- σαι τῷ ϑεῷ ἦν ἡμῶν τὸ χατοιχητήριον τῆς χαρδίας φϑαρτὸν χαὶ
ἄἀσϑενές, ὡς ἀληϑῶς οἰκοδομητὸς ναὸς διὰ χειρός, ὅτι ἣν πλήρης μὲν εἰδωλολατρείας χαὶ ἦν οἶχος δαιμονίω ἐναντία τῷ ϑεῷ. ὃ. Οἰκοδομηϑήσεται ὃ
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ü 4 Οἰου προσέχετε δέ, ἵνα ὃ γαὸς τοῦ χὺρ
v διὰ τὸ ποιεῖν, ὅσα ἦν
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E ἐπὶ τῷ ὀνόματι κυ- ο
7 υ ἐνδόξως οἰχοδομηϑῇ.
ὅ πῶς, μάϑετε. λαβόντες τὴν ἄφεσιν τῶν ἁμαρτιῶν χαὶ ἐλπίσαντες
ἐπὶ τὸ ὄνομα ἐγενόμεϑια χαινοί, πάλιν ἐξ ἀρχῆς χτιζόμενοι" διὸ ἐν τῷ χατοιχητηρίῳ ἡμῶν ἀληϑῶς δ΄ ϑεὸς κατοικεῖ ἐν ἡμῖν. 9. πῶς; ὃ λόγος αὐτοῦ τῆς πίστεως, ἣ χλῆσις αὐτοῦ τῆς ἐπαγγελίας, ἢ σοφία τῶν διχαιωμάτων, al ἐντολαὶ τῆς διδαχῆς, αὐτὸς ἐν ἡμῖν προφητεύων, αὐτὸς ἐν ἡμῖν χατοικῶν, τοὺς τῷ ϑανάτῳ δεδουλω- μένους ἀνοίγων ἡμῖν τὴν ϑύραν τοῦ ναοῦ, ὅ ἐστιν στόμα, μετά- voray διδοὺς ἡμῖν, εἰσάγει εἰς τὸν ἄφϑαρτον ναόν. 10. 6 γὰρ πο-
2.185. 40, 12. — 3 168. 66, 1. — 7 1685. 49, 17.-— 12 Henoch 89, 56. 66. 67. — 16 Dan. 9, 24---27 Ὁ — 23 Dan. 9, 24—27?
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BARNABAE EPISTULA XVI, 10—XIX, 5. 29
5 b! “Ἃ.5" “» "
ϑῶν σωϑῆναι βλέπει οὐχ εἰς τὸν ἄνϑρωπον, ἀλλ᾽ εἰς τὸν ἐν αὐτῷ χατοιχοῦντα χαὶ λαλοῦντα, En’ αὐτῷ ἐχπλησσόμενος, ἐπὶ τῷ μηδέ- TOTE μῆτε τοῦ λέγοντος τὰ ῥήματα ἀχηχοέναι Eu τοῦ στόματος μὴτε αὐτός ποτε ἐπιτεϑυμηχέναι ἀκούειν. τοῦτό ἐστιν πνευματι- χὸς ναὸς ὀϊχοδομούμενος τῷ χυρίῳ.
XVIL. ’Ep’ ὅσον ἦν ἐν δυνατῷ χαὶ ἁπλότητι δηλῶσαι ὑμῖν, ἐλπίζει μου ἣ ψυχή, τῇ ἐπιϑυμίᾳ μου μὴ παραλελοιπέναι τι τῶν ἀνηχόντων εἰς σωτηρίαν. 2. ἐὰν γὰρ περὶ τῶν ἐνεστώτων ἣ μελ- λόντων γράφω ὑμῖν, οὐ μὴ νοήσητε διὰ τὸ ἐν παραβολαῖς χεῖσϑαι. ταῦτα μὲν οὕτως.
ΧΥΠΙ. Μεταβῶμεν δὲ xal ἐπὶ ἑτέραν γνῶσιν χαὶ διδα) Ὁδοὶ δύο εἰσὶν διδαχῆς nal ἐξουσίας, 7 τε τὸ σχότους. διαφορὰ δὲ πολλὴ τῶν δύο ὁδῶν. ἐφ᾽ ἧς τεταγμένοι φωταγωγοὶ ἄγγελοι τοῦ ϑεοῦ, οὐ a ὃ σατανᾶ. 2. χαὶ ὃ μέν ἐστιν χύριος ἀπ ὥνας, ὃ δὲ ἄρχων χαιροῦ τοῦ νῦν τῆς ἀνομίας.
XIX. Ἢ οὖν ὁδὸς τοῦ φωτός ἐστιν αὕτη ἐάν τις ϑέλων ὁδὸν ὁδεύειν ἐπὶ τὸν ὡρισμένον τόπον, σπεύσῃ τοῖς ἔργοις αὐτοῦ. ἔστιν οὖν ἣ δοθεῖσα ἡμῖν γνῶσις τοῦ περιπατεῖν ἐν αὐτῇ τοιαύτη. 2. ἀγάπήσεις τὸν ποιήσαντά σε, φοβηϑήσῃ τόν σε πλάσαντα, ὃ ξάσεις τόν σε λυτρωσάμενον Ex ϑανάτου" ἔσῃ ἁπλοῦς τῇ χαρὸ Kal πλούσιος τῷ πνεύματι" οὐ χολληϑήσῃ μετὰ τῶν πορευομένων ἐν ὁδῷ ϑανάτου, μισήσεις πᾶν, ὃ οὖκ ἔστιν ἀρεστὸν τῷ ϑεῷ, μι- σήσεις πᾶσαν ὑπόχρισιν " οὐ μὴ ἐγκαταλίπῃς ἐντολὰς χυρίου. 3. οὐχ ὑψώσεις σεαυτόν, ἔσῃ δὲ ταπεινόφρων κατὰ πάντα᾽ οὐχ ἀρεῖς ἐπὶ σεαυτὸν δόξαν. οὐ λήμψῃ βουλὴν πονηρὰν χατὰ τοῦ πλησίον σου, οὐ δώσεις τῇ ψυχῇ σου ϑράσος. 4. οὐ πορνεύσεις, οὐ μοιχεύσεις, οὗ παιδοφϑορήσεις. οὐ μή σὸυ ὃ λόγος τοῦ ϑεοῦ ἐξέλϑῃ ἐν ἀχα- ϑαρσίᾳ τινῶν. οὐ λήμψῃ πρόσωπον ἐλέγξαι τινὰ ἐπὶ παραπτώ- ματι. ἔσῃ πραῦς, ἔσῃ ἡσύχιος, ἔσῃ τρέμων τοὺς λόγους, οὗς ἤκου- σᾶς. οὐ μνησιχαχήσεις τῷ ἀδελφῷ σου. 5. οὐ μὴ διψυχήσῃς, πότερον ἔσται ἣ οὖ. οὐ μὴ λάβῃς ἐπὶ ματαίῳ τὸ ὄνομα κυρίου.
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32 Deut. 5, 11.
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30 BARNABAE EPISTULA XIX, 5—XX, 1.
ἀγαπήσεις τὸν πλησίον σου ὑπὲρ τὴν ψυχήν σου. οὐ φονεύσεις τέχνον Ev φϑορᾷ, οὐδὲ πάλιν γεννηϑὲν ἀποχτενεῖς. οὗ μὴ ἄρῃς τὴν χεῖρά σου ἀπὸ τοῦ υἱοῦ σου 7) ἀπὸ τῆς ϑυγάτρός σου, ἀλλὰ ἀπὸ νεότητος διδάξεις φόβον ϑεοῦ. 6. οὐ μὴ γένῃ ἐπιϑυμῶν τὰ τοῦ πλησίον σου; οὐ μὴ γένῃ πλεονέχτης. οὐδὲ χολληϑ'ήσῃ Ex ψυχῆς σου μετὰ ὑψηλῶν, ἀλλὰ μετὰ ταπεινῶν χαὶ δικαίων ἄνα- στραφί,σῃ. τὰ συμβαίνοντά σοι ἐνεργήματα ὡς ἀγαϑιὰ προσδέξῃ, δώς, ὅτι ἄνευ ϑεοῦ οὐδὲν γίνεται. 7. οὐχ ἔσῃ διγνώμων οὐδὲ γλωσσος παγὶς γὰρ ϑανάτου ἐστὶν ἡ διγλωσσία. ὑποταγήσῃ χυρίοις ὃς τύπῳ ϑεοῦ ἐν αἰσχύνῃ χαὶ φόβῳ οὐ μὴ ἐπιτάξῃς δού- λῳ σου ἢ παιδίσχῃ ἐν πικρίᾳ, τοῖς ἐπὶ τὸν αὐτὸν ϑεὸν ἐλπίζούσιν, μή ποτε od μὴ Desert τὸν ἐπ᾽ ἀμφοτέροις ϑεόν: ὅτι οὐχ ἦλϑεν κατὰ πρόσωπον χαλέ en ἀλλ᾽ ἐφ᾽ οὗς τὸ πνεῦμα ἡτοίμασεν. 8. χοινωνήσεις ἐν πᾶσιν τῷ πλησίον σοὺ Xal οὖκ ἐρεῖς ἴδια εἶναι "
U γὰρ ἐν τῷ ἀφϑάρτῳ χοινωνοί ἐστε, πόσῳ μᾶλλον ἐν τοῖς φϑαρ-
.
“en οὐκ ἔσῃ πρόγλωσσος ᾿ παγὶς γὰρ τὸ Er ϑανάτου. ὅσον δύνασαι, ὑπὲρ τῆς ψυχῆς σου ἁγνεύσεις. 9. μὴ γίνου πρὸς μὲν
τὸ λαβεῖν ἐχτείνων τὰς χεῖρας, πρὸς δὲ τὸ δοῦναι συσπῶν. ἄγα- πήσεις ὡς ἐλ τοῦ ὀρθαλμοῦ σου πάντα τὸν λαλοῦντά σοι τὸν λόγον χυρίου. 10. μνησϑήσῃ ἡμέραν χρίσεως νυχτὸς χαὲὶ ἡμέρας, nal ἐχζητήσεις nad” ἑχάστην ἡμέραν τὰ πρόσωπα τῶν ἁγίων, ἢ διὰ λόγου χοπιῶν χαὶ πορευόμενος εἰς τὸ παραχαλέσαι χαὶ μελε- τῶν εἰς τὸ σῶσαι ψυχὴν τῷ λόγῳ, ἣ διὰ τῶν χειρῶν σου ἐργάσῃ εἰς λύτρωσιν ἁμαρτιῶν σου. 11. οὐ διστάσεις δοῦναι οὐδὲ διδοὺς γογγύσεις " γνώσῃ δέ, τίς 6 τοῦ μισϑοῦ χαλὸς ἀνταποδότης. φυ- λάξεις, ἃ παρέλαβες, μήτε προστιϑεὶς μήτε ἀφαιρῶν. εἰς τέλος μισήσεις τὸ πονηρόν. κρινεῖς δικαίως. 12. οὐ ποιήσεις σχίσμα, εἰρηνεύσεις δὲ μαχομένους συναγαγών. ἐξομολογήσῃ ἐπὶ ἁμαρτίαις σου. οὗ προσήξεις ἐπὶ ᾿προσευχὴν ἐν συνειδήσει πονηρᾷ. αὕτη τοῦ φωτός.
XX. Ἢ δὲ τοῦ μέλανος δός ἐστιν σχολιὰ καὶ κατάρας μεστή.
ον Ω a x In on 07 = Ui
ὁδὸς γάρ & ἐστιν ϑανάτου αἰωνίου μετὰ τιμωρίας, ἐν ἢ] ἐστὶν τὰ 19 Deut. 89. 10; Ps. 16, 8 ef. Prov. 7, 2. — 25 Deut. 12, 32. 27 Deut. 1, 16; Prov. 31, 9
BARNABAE EPISTULA XX, 1-XXIJ, 8, 91
ἀπολλύντα τὴν ψυχὴν αὐτῶν εἰδωλολατρεία, ϑρασύτης, ὕψος δυ- νάμεως, ὑπόχρισις, διπλοχαρδία, μοιχεία, φόνος, ἁρπαγή, ὑπερη- φανία, παράβασις, δόλος, καχία, αὐϑάδεια, φαρμαχεία, μαγεία πλεονεξία, ἀφοβία ϑεοῦ" 2. διῶκται τῶν ἀγαϑῶν, μισοῦντες ἀλή-
ϑειαν, ἀγαπῶντες ψεῦδος, οὐ γινώσχοντες μισϑὸν δικαιοσύνης, οὐ
κολλώμενοι ἀγαθῷ, οὐ χρίσει δικαίᾳ, χήρᾳ χαὶ ὀρφανῷ οὐ προσ- ἔχοντες, ἀγρυπνοῦντες οὐκ εἰς φόβον ϑεοῦ, ἀλλ᾽ ἐπὶ τὸ πονηρόν, ὧν μαχρὰν χαὶ πόρρω πραὕτης χαὶ ὑπομονή, ἀγαπῶντες μάταια, διώκοντες ἀνταπόδομα, 00% ἐλεοῦντες πτωχόν, οὐ πονοῦντες ἐπὶ χαταπονουμένῳ, εὐχερεῖς ἐν χαταλαλιᾷ, οὐ γινώσχοντες τὸν ποιή- σαντα αὐτούς, φονεῖς τέκνων, φϑορεῖς πλάσματος ϑεοῦ, ἀἄποστρε- φόμενοι τὸν ἐνδεόμενον, χαταπονοῦντες τὸν ϑλιβόμενον, πλουσίων παράχλητοι, πενήτων ἄνομοι χριταί, πανϑαμάρτητοι. XXI. Καλὸν οὖν ἐστίν, μαϑόντα τὰ δικαιώματα τοῦ χυρίου ’ ᾽ ὅσα γέγραπται, ἐν τούτοις περιπατεῖν. ὃ γὰρ ταῦτα ποιῶν ἐν τῇ βασιλείᾳ τοῦ ϑεοῦ δοξασϑήσεται ὃ ἐχεῖνα ἐκλεγόμενος μετὰ τῶν ἔργων αὐτοῦ συναπολεῖται. διὰ τοῦτο ἀνάστασις, διὰ τοῦτο ἄντα- πόδομα. 2. ἐρωτῶ τοὺς ὑπερέχοντας, εἴ τινά μου γνώμης ἀγαϑ'ῆς λαμβάνετε συμβουλίαν - ἔχετε ned ἑαυτῶν εἰς οὺς ἐργάσεσϑε τὸ > v
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χαλόν" μὴ ἐλλείπητε. 8. ἐγγὺς ἣ ἡμέρα, Ev ἣ συναπολεῖται πάντα :
τῷ πονηρῷ ἐγγὺς ὃ κύριος καὶ ὃ μισϑὸς αὐτοῦ. 4. ἔτι χαὶ ἔτι ἐρωτῶ ὑμᾶς ἑαυτῶν γίνεσϑε νομοϑέται ἀγαϑοί, ἑαυτῶν μέ- vere σύμβουλοι πιστοί, ἄρατε ἐξ ὑμῶν πᾶσαν ὑπόχρισιν. 5. ὁ δὲ ϑεός, 6 τοῦ παντὸς χόσμου χυριεύων, δώῃ ὑμῖν σοφίαν, σύνεσιν,
ἐπιστήμην, γνῶσιν τῶν ana, αὐτοῦ, ὑπομονήν: 6. γίνεσϑε 2
δὲ ϑεοδίδαχτοι, ἐχζητοῦντες, τί ζητεῖ χύριος ἀφ᾽ ὑμῶν, καὶ ποι-
εἴτε; ἵνα εὕὑρεϑῆτε ἐν ἡμέρᾳ χρίσεως. 7. εἰ δὲ τίς ἐστιν ἀγαϑοῦ
μνεία, μνημονεύετέ μου μελετῶντες ταῦτα, ἵνα χαὶ ἣ ἐπιϑυμία
χαὶ ἣ ἀγρυπνία εἴς τι ἀγαϑὸν χωρήσῃ. ἐρωτῶ ὑμᾶς, χάριν αἰ-
τούμενος. 8. ἕως ἔτι τὸ χαλὸν σχεῦός ἐστιν ned’ ὑμῶν, μὴ ἐλ- ἐχ
στ λείπητε μηδενὲ ἑαυτῶν, ἀλλὰ συνεχῶς ἐχζητεῖτε ταῦτα καὶ ἀνα-
6 Rom. 12, 9. --- 8 Ps. 4, 3. — 9 165. 1, 18. --- 11Sap. 5, 12. — 2] 168. 40, 10.
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20 BARNABAE EPISTULA XXI, 8—9.
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πληροῦτε πᾶσαν ἐντολήν: ἔστιν γὰρ ἄξια. 9. διὸ μᾶλλον ἐσπού- δασα γράψαι ἀφ᾽ ὧν ἠδυνήϑην, εἰς τὸ εὐφρᾶναι ὑμᾶς. σώζεσϑε, ἀγάπης τέχνα χαὶ εἰρήνης. ὃ χύριος τῆς δόξης χαὶ πάσης χάριτος
μετὰ τοῦ πνεύματος ὑμῶν.
᾿Ἐπιστολὴ Βαρνάβα.
KAHMENTO2 ΠΡῸΣ ΚΟΡΙΝΘΙΟΥ͂Σ
Ἢ ἐχχλησία τοῦ ϑεοῦ ἣ παροιχοῦσα Ῥώμην τῇ ἐχχλησίᾳ τοῦ ϑεοῦ τῇ παροικούσῃ Κόρινθον, χλητοῖς ἡγιασμένοις ἐν ϑελή- μάτι ϑεοῦ διὰ τοῦ χυρίου ἡμῶν Ἰησοῦ Χριστοῦ. χάρις ὑμῖν zul εἰρήνη ἀπὸ παντοχράτορος ϑεοῦ διὰ Ἰησοῦ Χριστοῦ πληϑυνϑείη
I. Διὰ τὰς αἰφνιδίους καὶ ἐπαλλήλους γενομένας ἡμῖν συμ- φορὰς χαὶ περιπτώσεις, ἀδελφοί, βράδιον νομίζομεν ἐπιστροφὴν πε- ποιῆσϑαι περὶ τῶν ἐπιζητουμένων παρ᾽ ὑμῖν πραγμάτων, ἀγαπητοί τῆς τε ἀλλοτρίας χαὶ ξένης τοῖς ἐχλεχτοῖς τοῦ ϑεοῦ, μιαρᾶς χαὶ ἀνοσίου στάσεως, ἣν ὀλί τ πρόσωπα προπετῆ χαὶ αὐϑάδη ὑπάρ- 1 χοντα εἰς τοσοῦτον ἀπονοίας ἐξέχαυσαν, ὥστε τὸ σεμνὸν χαὲ περι- βόητον nal πᾶσιν ἀνθρώποις ἀξιαγάπητον ὄνομα ὑμῶν μεγάλως βλασφημηϑῆναι. 2. τίς γὰρ παρεπιδημήσας πρὸς ὑμᾶς τὴν πανά- peroy χαὶ βεβαίαν ὑμῶν πίστιν οὐχ ἐδοχίμασεν;: τὴν τε σώφρονα χαὶ ἐπιεικῆ ἐν Χριστῷ εὐσέβειαν οὐχ ἐθαύμασεν ; χαὶ τὸ μεγαλο- 15 πρεπὲς τῆς φιλοξενίας ὑμῶν ἦϑος οὐχ ἐχήρυξεν;. χαὶ τὴν τελείαν χαὶ ἀσφαλῆ γνῶσιν οὐχ ἐμαχάρισεν; 8. ἀπροσωπολήμπτως γὰρ πάντα ἐποιεῖτε χαὶ ἐν τοῖς νομίμοις τοῦ ϑεοῦ ἐπορεύεσϑε, ὑπο- τασσόμενοι τοῖς ἡγουμένοις ὑμῶν χαὲὶ τῆν τὴν χαϑήχουσαν ἀπο- γέμοντες τοῖς παρ᾽ ὑμῖν πρεσβυτέροις " νέοις τε μέτρια al σεμνὰ 50 νοεῖν ἐπετρέπετε" γυναιξίν τε ἐν ἀμώμῳ χαὶ σεμνῇ καὶ ἁγνῇ συν- εἰδήσει πάντα ἐπιτελεῖν παρηγγέλλετε, στεργούσας χαϑηκόγεως τοὺς ἄνδρας ἑαυτῶν Ev τε τῷ χανόνι τῆς ὑποταγῆς ὑπαρχούσας
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τὰ χατὰ τὸν οἶχον σεμνῶς οἰχουργεῖν ἐδιδάσχετε, πάνυ σωφρο- νούσας.
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Patrum apost. opera. Fasc. 1. 3
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94 I CLEMENTIS AD COR. II, 1—II, 4.
II. Πάντες τε Eranervoppoveite μηδὲν ἀλαζονευόμενοι, ὕὅπο- τασσόμενοι μᾶλλον ἣ ὑποτάσσοντες, ἥδιον διδόντες ἣ λαμβάνοντες. τοῖς ἐφοδίοις τοῦ Χριστοῦ ἀρχούμενοι χαὶ προσέχοντες, τοὺς λό- γοὺυς αὐτοῦ ἐπιμελῶς ἐνεστερνισμένοι ἦτε τοῖς σπλάγχνοις, al τὰ παϑήματα αὐτοῦ ἦν πρὸ ὀφϑαλμῶν ὑμῶν. 2. οὕτως εἰρήνη βαϑεῖα καὶ λιπαρὰ ἐδέδοτο πᾶσιν καὶ ἀκόρεστος πόϑος εἰς ἄγα-
ϑοποιΐαν, καὶ πλήρης πνεύματος ἁγίου ἔχχυσις Ent πάντας ἐγίνετο" 9
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. μεστοί τε ὁσίας βουλῆς, Ev ἀγαϑῇ προϑυμίᾳ μετ᾽ εὐσεβοῦς πε- ποιϑήσεως ἐξετείνετε τὰς χεῖρας ὑμῶν πρὸς τὸν παντοχράτορα
Yebv, ἱχετεύοντες αὐτὸν ἵλεων γενέσϑαι, εἴ τι ἄχοντες ἡμάρτετε. 4. ἀγὼν ἦν ὑμῖν ἡμέρας τε χαὶ νυχτὸς ὑπὲρ πάσης τῆς ἀδελχφό- τητος, εἰς τὸ σώζεσϑαι μετ᾽ ἐλέους χαὶ συνειδήσεως τὸν ἀριϑιμὸν τὸν ἐχλεχτῶν αὐτοῦ. 5. εἰλικρινεῖς χαὶ ἀκέραιοι ἦτε χαὶ ἄμνη- σίχαχοι εἰς ἀλλήλους. 6. πᾶσα στάσις χαὶ πᾶν σχίσμα βδελὺχ- τὸν ἦν ὑμῖν. ἐπὶ τοῖς παραπτώμασιν τῶν πλησίον ἐπενϑεῖτε " τὰ ὑστερήματα αὐτῶν ἴδια ἐχρίνετε. 7. ἀμεταμέλητοι ἦτε ἐπὶ πάσῃ ἀγαϑοποιΐᾳ, ἕτοιμοι εἰς πᾶν ἔργον ἀγαϑόν. 8. τῇ παναρέτῳ χαὶ σεβασμίῳ πολιτείῳ χεχοσμημένοι πάντα ἐν τῷ φόβῳ αὐτοῦ ἐπετε- λεῖτε. τὰ προστάγματα χαὶ τὰ δικαιώματα τοῦ χυρίου ἐπὶ τὰ πλάτη τῆς καρδίας ὑμῶν ἐγέγραπτο.
III. Πᾶσα δόξα χαὶ πλατυσμὸς ἐδόϑη ὑμῖν χαὶ ἐπετελέσϑη τὸ γεγραμμένον: ἔφαγεν καὶ ἔπιεν, καὶ ἐπλατύνϑη καὶ ἐπα- χύνϑη, καὶ ἀπελάκτισεν ὃ ἠγαπημένος. 2. ’Ex τούτου ζῆλος χαὶ φϑόνος, ἔρις καὶ στάσις, διωγμὸς καὶ ἀκαταστασία, πόλεμος χαὶ αἰχμαλωσία. 8. οὕτως ἐπηγέρϑησαν οἱ ἄτιμοι ἐπὶ τοὺς Ev- τίμους, οἱ ἄδοξοι ἐπὶ τοὺς ἐνδόξους, ol ἄφρονες ἐπὶ τοὺς φρονίμους, ol νέοι ἐπὶ τοὺς πρεσβυτέρους. 4. διὰ τοῦτο πόρρω ἄπεστιν N δικαιοσύνη χαὶ εἰρήνη; ἐν τῷ ἀπολιπεῖν ἕχαστον τὸν φόβον τοῦ ϑεοῦ χαὶ ἐν τῇ πίστει αὐτοῦ ἀμβλυωπῆσαι, μηδὲ ἐν τοῖς νομίμοις τῶν προσταγμάτων αὐτοῦ πορεύεσθαι μηδὲ πολιτεύεσθαι χατὰ τὸ χαϑῆχον τῷ Χριστῷ, ἀλλὰ ἕκαστον βαδίζειν κατὰ τὰς ἐπιϑυμίας
17 Tit. 3, 1. — 22 Deut. 32, 15. — 25 les. 3, 5. 3
I CLEMENTIS AD COR. III, 4—V, 2. 35
τῆς χαρδίας αὐτοῦ τῆς πονηρᾶς, ζῆλον ἄδικον καὶ ἀσεβῆ ἀνειλη- φότας, δι᾿ οὗ χαὶ ϑάνατος εἰσῆλϑεν εἰς τὸν κόσμον. R ἊΣ x er ὌΝ πον ἡ [4 Φ Ὁ [4 ” IV. Γέγραπται γὰρ οὕτως Kai ἐγένετο μεϑ᾽ ἡμέρας, ἤνεγ- κεν Καϊΐν ἀπὸ τῶν καρπῶν τῆς γῆς ϑυσίαν τῷ ϑεῷ, καὶ βελ
ἤνεγκεν καὶ αὐτὸς ἀπὸ τῶν πρωτοτόκων τῶν προβάτων καὶ:
ἀπὸ τῶν στεάτων αὐτῶν. 2. καὶ ἐπεῖδεν ὃ ϑεὸς ἐπὶ Ἄβελ καὶ ἐπὶ τοῖς δώροις αὐτοῦ, ἐπὶ δὲ Καϊν καὶ ἐπὶ ταῖς ϑυσίαις αὐτοῦ οὐ προσέσχεν. 3. καὶ ἐλυπήϑη Kaiv λίαν καὶ συνέπεσεν τῷ προσώπῳ αὐτοῦ. 4. καὶ εἶπεν ὃ ϑεὸς πρὸς Kaiv‘ “Ivari περίλυπος ἐγένου, καὶ ἵνατί συνέπεσεν τὸ πρόσωπόν σου; οὐκ ἐὰν ὀρϑῶς προσενέγκῃς, ὀρϑῶς δὲ μὴ διέλῃς, ἥμαρτες; ὅ. ἡσύχασον᾽" πρὸς σὲ N ἀποστροφὴ αὐτοῦ, καὶ σὺ ἄρξεις αὐ- τοῦ. 6. καὶ εἶπεν Kaiv πρὸς "4βελ τὸν ἀδελφὸν αὐτοῦ Διέλ- ϑώμεν εἰς τὸ πεδίον. καὶ ἐγένετο ἐν τῷ εἶναι αὐτοὺς ἐν τῷ πεδίῳ, ἀνέστη Kaiv ἐπὶ "Αβελ τὸν ἀδελφὸν αὐτοῦ καὶ ἀπέκ- Teıvev αὐτόν. 7. ὁρᾶτε, ἀδελφοί, ζῆλος καὶ φϑόνος ἀδελφοχτονίαν χατειργάσατο. 8. διὰ ζῆλος 6 πατὴρ ἡμῶν Ἰαχὼβ ἀπέδρα ἀπὸ προσώπου Ἢσαῦ τοῦ ἀδελφοῦ αὐτοῦ. 9. ζῆλος ἐποίησεν Ἰωσὴφ μέχρι ϑανάτου διωχϑῆναι καὶ μέχρι δουλείας εἰσελϑεῖν. 10. ζῆ- λος φυγεῖν ἠνάγχασεν Μωῦσῆν ἀπὸ προσώπου Φαραὼ βασιλέως Αἰγύπτου ἐν τῷ ἀχοῦσαι αὐτὸν ἀπὸ τοῦ ὁμοφύλου: Τίς σε κατέ- στησεν κριτὴν ἢ δικαστὴν ἐφ᾽ ἡμῶν; μὴ ἀνελεῖν με σὺ ϑέλεις, ὃν τρόπον ἀνεῖλες ἐχϑὲς τὸν Αἰγύπτιον; 11. διὰ ζῆλος ᾿Ααρὼν χαὶ Μαριὰμ ἔξω τῆς παρεμβολῆς ηὐλίσϑησαν. 12. ζῆλος Δαϑὰν χαὶ ᾿Αβειρὼν ζῶντας κατήγαγεν εἰς ἅδου διὰ τὸ στασιάσαι αὐτοὺς πρὸς τὸν ϑεράποντα τοῦ ϑεοῦ Μωῦσῆν. 13. διὰ ζῆλος Δαυὶδ φϑόνον ἔσχεν οὐ μόνον ὑπὸ τῶν ἀλλοφύλων, ἀλλὰ χαὶ ὑπὸ Σαοὺλ βασιλέως Ἰσραὴλ ἐδιώχϑη.
V. ᾿Αλλ’ ἵνα τῶν ἀρχαίων ὑποδειγμάτων παυσώμεϑα, ἔλϑω- μεν ἐπὶ τοὺς ἔγγιστα γενομένους ἀϑλητάς- λάβωμεν τῆς γενεᾶς ἡμῶν τὰ γενναῖα ὑποδείγματα. 2. διὰ ζῆλον καὶ φϑόνον οἵ μέγι- στοι χαὶ δικαιότατοι στύλοι ἐδιώχϑησαν καὶ ἕως ϑανάτου ἤϑιλη-
2 Sap. 2, 24. — 3 Gen. 4, 3—8. — 17 Gen. 27, 41 sqq. — 18 Gen. 37. — 21 Exod. 2, 14. --- 23 Num. 12.— 24 Num. 16.— 26 I Reg. 18 sqq.
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σαν. 8. λάβωμεν πρὸ ὀφθαλμῶν ἡμῶν τοὺς ἀγαθοὺς ἀποστόλους " 4. Πέτρον, ὃς διὰ ζῆλον ἄδιχον οὐχ ἕνα οὐδὲ δύο, ἀλλὰ πλείονας ὑπήνεγχεν πόνους χαὶ οὕτω μαρτυρήσας ἐπορεύϑη εἰς τὸν ὀφειλό- μενον τόπον τῆς δόξης. ὅ. διὰ ζῆλον χαὶ ἔριν Παῦλος ὑπομονῆς βραβεῖον ἔδειξεν, 6. ἑπτάχις δεσμὰ φορέσας, φυγαδευϑείς, λιϑασ- ϑείς, κήρυξ γενόμενος ἔν τε τῇ ἀνατολῇ xal ἐν τῇ δύσει, τὸ γεν- γαῖον τῆς πίστεως αὐτοῦ χλέος ἔλαβεν, 7. δικαιοσύνην διδάξας ὅλον τὸν χόσμον, al ἐπὶ τὸ τέρμα τῆς δύσεως ἐλϑὼν χαὶ μαρ- τυρήσας ἐπὶ τῶν ἡγουμένων, οὕτως ἀπηλλάγη τοῦ χόσμου καὶ εἰς τὸν ἅγιον τόπον ἐπορεύϑη, ὑπομονῆς γενόμενος μέγιστος ὅπο- γραμμός.
VI. Τούτοις τοῖς ἀνδράσιν ὁσίως πολιτευσαμένοις συνηϑροίσϑη πολὺ πλῆϑος ἐχλεχτῶν, οἵτινες πολλαῖς αἰκίαις καὶ βασάνοις διὰ ζῆλος παϑόντες ὑπόδειγμα χάλλιστον ἐγένοντο ἐν ἣμῖν. 2. διὰ ζῆλος διωχϑεῖσαι γυναῖχες Δαναΐδες χαὶ Alpxar, αἰκίσματα δεινὰ χαὶ ἀνόσια παϑοῦσαι, ἐπὶ τὸν τῆς πίστεως βέβαιον δρόμον χατῆν- τησαν nal ἔλαβον γέρας γενναῖον αἱ ἀσϑενεῖς τῷ σώματι. 8. ζῆλος ἀπηλλοτρίωσεν γαμετὰς ἀνδρῶν nal ἠλλοίωσεν τὸ ῥηϑὲν ὑπὸ τοῦ πατρὸς ἡμῶν ᾿Αδάμ: Τοῦτο νῦν ὀστοῦν ἐκ τῶν ὀστέων μου καὶ σὰρξ ἐκ τῆς σαρκός μου. 4. ζῆλος xal ἔρις πόλεις μεγάλας χατέστρεψεν χαὶ ἔϑνη μεγάλα ἐξερίζωσεν.
ὙΠ. Ταῦτα, ἀγαπητοί, οὐ μόνον ὑμᾶς νουϑετοῦντες ἐπιστέλ- λομεν, ἀλλὰ καὶ ἑαυτοὺς ὑπομιμνήσχοντες : ἐν γὰρ τῷ αὐτῷ ἐσμὲν σχάμματι, καὶ ὃ αὐτὸς ἡμῖν ἀγὼν ἐπίχειται. 2. διὸ ἀπολίπωμεν τὰς χενὰς nal ματαίας φροντίδας, al ἔλϑωμεν ἐπὶ τὸν εὐχλεῇ χαὶ σεμνὸν τῆς παραδόσεως ἡμῶν χανόνα, 3. καὶ ἴδωμεν, τί καλὸν χαὶ τί τερπνὸν χαὶ τί προσδεχτὸν ἐνώπιον τοῦ ποιήσαντος ἡμᾶς. 4. ἀτενίσωμεν εἰς τὸ αἷμα τοῦ Χριστοῦ καὶ γνῶμεν, ὡς ἔστιν τί- μίον τῷ ϑεῷ χαὶ πατρὶ αὐτοῦ, ὅτι διὰ τὴν ἡμετέραν σωτηρίαν ἐχχυϑὲν παντὶ τῷ κόσμῳ μετανοίας χάριν ὑπήνεγχεν. 5. διέλθωμεν εἰς τὰς γενεὰς πάσας χαὶ χαταμάϑωμεν, ὅτι ἐν γενεᾷ nal γενεᾷ με- τανοίας τόπον ἔδωκεν ὃ δεσπότης τοῖς βουλομένοις ἐπιστραφῆναι
19 Gen. 2, 23. — 81 Sap. 12, 10.
I CLEMENTIS AD COR. VI, 6—IX, 3. 37
ἐπ᾿ αὐτόν. 6. Νῶε Exipukey μετάνοιαν, nal ol ὑπαχούσαντες ἐσώ- ϑησαν. 7. Ἰωνᾶς Νινευΐταις καταστροφὴν ἐκήρυξεν" οἱ δὲ μετα- γοήσαντες ἐπὶ τοῖς ἁμαρτήμασιν αὐτῶν ἐξιλάσαντο τὸν ϑεὸν ἵχε- τεύσαντες χαὶ ἔλαβον σωτηρίαν, καίπερ ἀλλότριοι τοῦ ϑεοῦ ὄντες.
VII. Οἱ λειτουργοὶ τῆς χάριτος τοῦ ϑεοῦ διὰ πνεύματος ἁγίου περὶ μετανοίας ἐλάλησαν, 2. χαὶ αὐτὸς δὲ ὁ δεσπότης τῶν ἅπάν- τῶν περὶ μετανοίας ἐλάλησεν μετὰ ὅρχου: Ζῶ γὰρ ἐγώ, λέγει κύριος, οὐ βούλομαι τὸν ϑάνατον τοῦ ἁμαρτωλοῦ ὡς τὴν μετά- γνοιαν, προστιϑεὶς nal γνώμην ἀγαϑήν: 3. Μετανοήσατε, οἶκος ᾿Ισραήλ, ἀπὸ τῆς ἀνομίας ὑμῶν" εἶπον τοῖς υἱοῖς τοῦ λαοῦ μου ᾿Εὰν ὦσιν ai ἁμαρτίαι ὑμῶν ἀπὸ τῆς γῆς ἕως τοῦ οὐ- ρανοῦ καὶ ἐὰν ὦσιν πυρρότεραι κόκκου καὶ μελανώτεραι σάκ- κου, καὶ ἐπιστραφῆτε πρός με ἐξ ὅλης τῆς καρδίας καὶ εἴπητε" Πάτερ᾽ ἐπακούσομαι ὑμῶν ὡς λαοῦ ἁγίου. 4. χαὶ ἐν ἑτέρῳ τόπῳ λέγει οὕτως" Πούσασϑε καὶ καϑαροὶ γένεσϑε, ἀφέλεσϑε τὰς πονηρίας ἀπὸ τῶν ψυχῶν ὑμῶν ἀπέναντι τῶν ὀφθαλμῶν μου" παύσασϑε ἀπὸ τῶν πονηριῶν ὑμῶν, μάϑετε καλὸν ποι- eiv, ἐκζητήσατε χρίσιν, δύσασϑε ἀδικούμενον, κρίνατε ὀρφανῷ καὶ δικαιώσατε χήρᾳ καὶ δεῦτε καὶ διελεγχϑῶμεν, λέγει κύ- g105 καὶ ἐὰν ὦσιν ai ἁμαρτίαι ὑμῶν ὡς φοινικοῦν, ὡς χιόνα λευχκανῶ" ἐὰν δὲ ὦσιν ὡς κόκκινον, ὡς ἔριον λευκανῶ" καὶ ἐὰν ϑέλητε καὶ εἰσακούσητέ μου, τὰ ἀγαθὰ τῆς γῆς φάγεσϑε" ἐὰν δὲ μὴ ϑέλητε μηδὲ εἰσακούσητέ μου, μάχαιρα ὑμᾶς κα- τέδεται᾽ τὸ γὰρ στόμα κυρίου ἐλάλησεν ταῦτα. ὅ. πάντας οὖν τοὺς ἀγαπητοὺς αὐτοῦ βουλόμενος μετανοίας μετασχεῖν ἐστήριξεν τῷ παντοχρατοριχῷ βουλήματι αὐτοῦ.
IX. Διὸ ὑπαχούσωμεν τῇ μεγαλοπρεπεῖ χαὶ ἐνδόξῳ βουλήσει αὐτοῦ, χαὶ ἱκέται γενόμενοι τοῦ ἐλέους χαὶ τῆς χρηστότητος αὐτοῦ προσπέσωμεν χαὶ ἐπιστρέψωμεν ἐπὶ τοὺς οἰχτιρμοὺς αὐτοῦ, ἀπολι- πόντες τὴν ματαιοπονίαν τήν τε ἔριν καὶ τὸ εἰς ϑάνατον ἄγον ζῆλος. 2. ἀτενίσωμεν εἰς τοὺς τελείως λειτουργήσαντας τῇ μεγα- λοπρεπεῖ δόξῃ αὐτοῦ. 3. λάβωμεν Ἐνώχ, ὃς ἐν ὑπαχοῇ δίκαιος
1 Gen. 7. — 2 Ion. 8; Matth. 12, 41. — 7 Ezech. 33, 11-- 979 — 92 — 15 les. 1, 16—20. — 32 Gen. 5, 24; Hebr. 11, 5.
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38 I CLEMEN'IIS AD COR. IX, 3—XI, 1.
εὑρεϑεὶς μετετέϑη, Kal οὐχ εὑρέϑη αὐτοῦ ϑάνατος. 4. Νῶε πιστὸς
εὑρεϑεὶς διὰ τῆς λειτουργίας αὐτοῦ παλιγγενεσίαν χόσμῳ ἐκήρυξεν, nal διέσωσεν δι᾿ αὐτοῦ 6 δεσπότης τὰ εἰσελϑόντα ἐν ὁμονοίᾳ ζῶα εἰς τὴν χιβωτόν.
X. ᾿Αβραάμ, ὃ φίλος προσαγορευϑείς, πιστὸς εὑρέϑη Ev τῷ αὐτὸν ὑπήχοον γενέσϑαι τοῖς ῥήμασιν τοῦ ϑεοῦ. 2. οὗτος δι᾿ ὑπαχοῆς ἐξῆλϑεν ἐκ τῆς γῆς αὐτοῦ χαὶ ἐκ τῆς συγγενείας αὐτοῦ χαὶ ἔχ τοῦ οἴχου τοῦ πατρὸς αὐτοῦ, ὅπως γῆν ὀλίγην χαὶ συγ- γένειαν ἀσϑενῆ nal οἶχον μιχρὸν χαταλιπὼν χληρονομήσῃ τὰς ἐπαγγελίας τοῦ ϑεοῦ. λέγει γὰρ αὐτῷ 3. "Anmelde ἐκ τῆς γῆς σου καὶ ἐκ τῆς συγγενείας σου καὶ ἐκ τοῦ οἴκου τοῦ πατρός σου εἰς τὴν γῆν, ἣν ἄν σοι δείξω καὶ ποιήσω 08 εἰς ἔϑνος μέγα καὶ εὐλογήσω σὲ καὶ μεγαλυνῶ τὸ ὄνομά σου, καὶ ἔσῃ εὐλογημένος" καὶ εὐλογήσω τοὺς εὐλογοῦντάς σε καὶ κατα- ράσομαι τοὺς καταρωμένους σε, καὶ εὐλογηθήσονται ἐν σοὶ πᾶσαι ai φυλαὶ τῆς γῆς. 4. καὶ πάλιν ἐν τῷ διαχωρισϑῆναι αὐτὸν ἀπὸ Λὼτ εἶπεν αὐτῷ ὁ ϑεός: ᾿Δναβλέψας τοῖς ὀφθαλμοῖς σου ἴδε ἀπὸ τοῦ τόπου, οὗ νῦν σὺ εἶ, πρὸς βορρᾶν καὶ λίβα καὶ ἀνατολὰς καὶ ϑάλασσαν, ὅτι πᾶσαν τὴν γῆν, ἣν σὺ δρᾷς, σοὶ δώσω αὐτὴν καὶ τῷ σπέρματί σου ἕως αἰῶνος. ὅ. καὶ ποιήσω τὸ σπέρμα σου ὡς τὴν ἄμμον τῆς γῆς" εἰ δύναταί τις ἐξαριϑμῆσαι τὴν ἄμμον τῆς γῆς, καὶ τὸ σπέρμα σου ἐξαριϑ- μηϑήσεται. 6. χαὶ πάλιν λέγει: ᾿Εξήγαγεν ὃ ϑεὸς τὸν ᾿Αβραὰμ καὶ εἶπεν αὐτῷ ᾿Ανάβλεψον εἰς τὸν οὐρανὸν καὶ ἀρίϑμησον τοὺς ἀστέρας, εἰ δυνήσῃ ἐξαριϑμῆσαι αὐτούς" οὕτως ἔσται τὸ σπέρμα σου. ἐπίστευσεν δὲ ᾿Αβραὰμ τῷ ϑεῷ, καὶ ἐλογίσϑη αὐτῷ εἰς δικαιοσύνην. 7. διὰ πίστιν χαὶ φιλοξενίαν ἐδόϑη αὐτῷ υἱὸς ἐν γήρᾳ, nal δι᾿ ὑπαχοῆς προσήνεγχεν αὐτὸν ϑυσίαν τῷ ϑεῷ πρὸς ἕν τῶν ὀρέων ὧν ἔδειξεν αὐτῷ.
ΧΙ. Διὰ φιλοξενίαν χαὶ εὐσέβειαν Λὼτ ἐσώϑη ἐκ Σοδόμων,
ΣῈ ee 6, 8; 7, 1; Hebr. 11, 7; U Petr. 2, 5. — 5 Ies.41,8; T Pa ralip. 20, 7; Iac. 2, 23. — 10 Gen. 12, 1-3. — 17 Gen. B, Bu 5 23 Gen. 15, 5.6; Rom. 4, 3. — 27 Gen. 21, 22; Hebr. 11, 17. — 30 Gen. 195 U Petr. 9,6. 7
I CLEMENTIS AD COR. XI, 1—XI, 8. 39
ΠΥ 14 [4 ER . £ - =. R pe ) αὖ . in τῆς περιχώρου πάσης χριϑεί ons διὰ πυρὸς χαὶ ϑείου, πρόδηλον >
ποιήσας ὃ δεσπότης, ὅτι τοὺς ἐλπίζοντας ἐπ᾽ αὐτὸν 00x ἐγχατα λείπει, τοὺς δὲ ἑτεροχλινεῖς ὑπάρχοντας εἰς χόλασιν χαὶ αἰχισμὸν
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τίϑησιν. 2. συνεξελϑούσης γὰρ αὐτῷ τῆς γυναικὸς ἑτερογνώμονος ὑπαρχούσης χαὶ οὐκ ἐν ὅμονο οίᾳ, εἰς τοῦτο σημεῖον ἐτέϑη, ὥστε γενέσϑαι αὐτὴν στήλην ἁλὸς ἕως τῆς ἡμέρας ταύτης, εἰς τὸ γνω- στὸν εἶναι πᾶσιν, ὅτι ol δίψυχοι καὶ ol διστάζοντες περὶ τῆς τοῦ ϑεοῦ δυνάμεως εἰς χρίμα nal εἰς σημείωσιν πάσαις ταῖς γενεαῖς γίνονται.
XI. Διὰ πίστιν χαὶ φιλοξενίαν ἐσώϑη Ῥαὰβ ἣ πόρνη. 2. ἐχ- πεμφϑέντων γὰρ ὑπὸ Ἰησοῦ τοῦ τοῦ Ναυὴ χατασχόπων εἰς τὴν Ἱεριχώ, ἔγνω ὃ βασιλεὺς τῆς γῆς, ὅτι ἥκασιν κατασχοπεῦσαι τὴν χώραν αὐτῶν, χαὶ ἐξέπεμψεν ἄνδρας τοὺς συλλημψομένους αὐτούς, ὅπως συλλημφϑέντες ϑανατωϑῶσιν. 8. 7) οὖν φιλόξενος Ῥαὰβ εἰσδεξαμένη αὐτοὺς ἔχρυψεν εἰς τὸ ὑπερῷον ὑπὸ τὴν λινοχαλάμην. 4. ἐπισταϑέντων δὲ τῶν παρὰ τοῦ βασιλέως χαὶ λεγόντων Πρὸς σὲ εἰσῆλϑον οἱ κατάσκοποι τῆς γῆς ἡμῶν" ἐξάγαγε αὐτούς, ὃ γὰρ βασιλεὺς οὕτως κελεύει, Ὧδε ἀπεχρίϑη Εἰσῆλθον μὲν oi ἄνδρες, οὺς ξητνεῖτε, πρός με, ἀλλ᾽ εὐθέως ἀπῆλθον καὶ πο- θεύονται τῇ ὁδῷ ὑποδεικνύουσα αὐτοῖς ἐναλλάξ. 5. χαὶ εἶπεν πρὸς τοὺς ἄνδρας" Γινώσκουσα γινώσκω ἐγώ, ὅτι κύριος ὃ ϑεὸς παραδίδωσιν ὑμῖν τὴν γῆν ταύτην ὃ γὰρ φόβος καὶ ὃ τρόμος ὑμῶν ἐπέπεσεν τοῖς κατοικοῦσιν αὐτήν. ὡς ἐὰν οὖν γένηται λαβεῖν αὐτὴν ὑμᾶς, διασώσατέ με καὶ τὸν οἶκον τοῦ πατρός
μου. 06. χαὶ εἶπαν αὐτῇ "Εσται οὕτως, ὡς ἐλάλησας ἡμῖν. ὡς
ἐὰν οὖν γνῷς παραγινομένους ἡμᾶς, συνάξεις πάντας τοὺς σοὺς ὑπὸ τὸ στέγος σου, καὶ διασωϑήσονται᾽ ὅσοι γὰρ ἐὰν εὑρεϑῶσιν ἔξω τῆς οἰκίας, ἀπολοῦνται. 7. al προσέϑεντο αὖ- τῇ δοῦναι σημεῖον, ὅπως ἐχχρεμάσῃ Ex τοῦ οἴχου αὐτῆς χόχχινον,
πρόδηλον ποιοῦντες, ὅτι διὰ τοῦ αἵματος τοῦ χυρίου λύτρωσις ἔσται :
πᾶσιν τοῖς πιστεύουσιν χαὶ ἐλπίζουσιν ἐπὶ τὸν ϑεόν. ὃ. ὁρᾶτε, ἀγαπη-
10 ἴοβ. 2; ag 2, 25; Hebr. 11, 31. — 11 Ios. 3, 1-3. — 14 los. 2, 6. — 16 Ios. 2, 3. — 18 Ios. 2,-4. 5. — 21 Ios. 2, 9—13. — 25 los. ar — 28 Ios. 2, 18.
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40 I CLEMENTIS AD COR. XI, 8—XIV, 5.
τοί, ὅτι od μόνον πίστις, ἀλλὰ καὶ προφητεία ἐν τῇ γυναιχὲ γέγονεν.
XII. Ταπεινοφρονήσωμεν οὖν, ἀδελφοί, ἀποϑέμενοι πᾶσαν ἀλαζονείαν καὶ τύφος χαὶ ἀφροσύνην χαὶ ὀργάς, καὶ ποιήσωμεν τὸ γεγραμμένον (λέγε: γὰρ τὸ πνεῦμα τὸ ἅγιον. Μὴ καυχάσθω ὃ σοφὸς ἐν τῇ σοφίᾳ αὐτοῦ μηδὲ ὃ ἰσχυρὸς Ev τῇ ἰσχύϊ αὐτοῦ μηδὲ ὃ πλούσιος ἔν τῷ πλούτῳ αὐτοῦ, ἀλλ᾽ ἢ ὃ καυχώμενος ἐν κυρίῳ καυχάσθω, τοῦ ἐκζητεῖν αὐτὸν καὶ ποιεῖν κρίμα καὶ δικαιοσύνην), μάλιστα μεμνημένοι τῶν λόγων τοῦ χυρίου Ἰησοῦ, ods ἐλάλησεν διδάσκων ἐπιείκειαν χαὶ μαχροϑυμίαν. 2. οὕτως γὰρ εἶπεν: ᾿Ελεᾶτε, ἵνα ἐλεηϑῆτε: ἀφίετε, ἵνα ἀφεϑῇ ὑμῖν" ὡς ποιεῖτε, οὕτω ποιηϑήσεται ὑμῖν" ὡς δίδοτε, οὕτως δοθήσεται ὑμῖν" ὡς κρίνετε, οὕτως κριϑήσεσϑε: ὡς χρηστεύεσϑε, οὕτως χρηστευϑήσεται ὑμῖν᾽ ᾧ μέτρῳ μετρεῖτε, ἐν αὐτῷ μετρηϑή- σεται ὑμῖν. 8. ταύτῃ τῇ ἐντολῇ καὶ τοῖς παραγγέλμασιν τούτοις
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στηρίξωμεν ἑαυτοὺς εἰς τὸ πορεύεσθαι ὑπηχόους ὄντας τοῖς ἁγιο- πρεπέσι λόγοις αὐτοῦ, ταπεινοφρονοῦντες - φησὶν γὰρ ὃ ἅγιος λόγος" 4. ’Eni τίνα ἐπιβλέψω, ἀλλ᾽ ἢ ἐπὶ τὸν πραῦν καὶ ἡσύχιον καὶ τρέμοντά μου τὰ λόγια.
XIV. Δίχαιον οὖν χαὶ ὅσιον, ἄνδρες ἀδελφοί, ὑπηχόους ἡμᾶς μᾶλλον γενέσϑαι τῷ ϑεῷ ἢἣ τοῖς ἐν ἀλαζονείᾳ καὶ ἀχαταστασίᾳ μυσεροῦ ζήλους ἀρχηγοῖς ἐξαχκολουϑεῖν. 2. βλάβην γὰρ od τὴν τυχοῦσαν, μᾶλλον δὲ κίνδυνον ὑποίσομεν μέγαν, ἐὰν ῥιψοκχινδύνως ἐπιδῶμεν ἑαυτοὺς τοῖς ϑελήμασιν τῶν ἀνθρώπων, οἵτινες ἐξαχον- τίζουσιν εἰς ἔριν καὶ στάσεις, εἰς τὸ ἀπαλλοτριῶσαι ἡμᾶς τοῦ χα- λῶς ἔχοντος. 8. χρηστευσώμεϑα ἑαυτοῖς κατὰ τὴν εὐσπλαγχνίαν Aal γλυκύτητα τοῦ ποιήσαντος ἡμᾶς. 4. γέγραπται γάρ Χρηστοὶ ἔσονται οἰκήτορες γῆς, ἄκακοι δὲ ὑπολειφϑήσονται ἐπ᾽ αὐτῆς" οἱ δὲ παρανομοῦντες ἐξολεϑρευϑήσονται ἀπ᾽ αὐτῆς. ὅ. χαὶ πάλιν λέγει" Εἶδον ἀσεβῆ ὑπερυψούμενον καὶ ἐπαιρόμενον ὡς τὰς κέδρους τοῦ Λιβάνου" καὶ παρῆλθον καὶ ἰδού, οὐκ ἦν, καὶ ἐξεζήτησα τὸν τόπον αὐτοῦ, καὶ οὐχ εὗρον. φύλασσε
4 ler. 9,.285--294:.-:: I Reg. 2,.10; 1 Cor. 1,31; ΠΕ Er 10 Matth. 6, 14. 15; 7, 1. 2. 12; Luc, 6, 31. 36—38. — 17 168: 66, 2. — 26 Prov. 2, 21. 22; Ps. 36, 9. 38. — 29 Ps. 36, 35—37.
I CLEMEN'IIS AD COR. XIV, 5—XVI, 5. 41
ἀκακίαν καὶ ἴδε εὐθύτητα, ὅτι ἐστὶν ἐγκατάλειμμα ἀνθρώπῳ εἰρηνικῷ.
XV. Τοίνυν χολληϑῶμεν τοῖς μετ᾽ εὐσεβείας εἰρηνεύουσιν, καὶ μὴ τοῖς ned” ὑποχρίσεως βουλομένοις εἰρήνην. 2. λέγει γάρ που Οὗτος ὃ λαὸς τοῖς χείλεσίν με τιμᾷ, ἣ δὲ καρδία αὐτῶν πόρρω ἄπεστιν ἀπ᾽’ ἐμοῦ. 3. χαὶ πάλιν: Τῷ στόματι αὐτῶν εὐλο- γοῦσαν, τῇ δὲ καρδίᾳ αὐτῶν κατηρῶντο. 4. χαὶ πάλιν λέγει" ᾿Ηγάπησαν αὐτὸν τῷ στόματι αὐτῶν καὶ τῇ γλώσσῃ αὐτῶν ἐψεύσαντο αὐτόν, ἣ δὲ καρδία αὐτῶν οὐκ εὐθεῖα μετ᾽ αὐτοῦ, οὐδὲ ἐπιστώϑησαν ἐν τῇ διαθήκῃ αὐτοῦ. 5. διὰ τοῦτο ἄλαλα γενηϑήτω τὰ χείλη τὰ δόλια τὰ λαλοῦντα κατὰ τοῦ δικαίου ἀνομίαν. al πάλιν: ᾿Εξολεϑρεύσαι κύριος πάντα τὰ χείλη τὰ δόλια, γλῶσσαν μεγαλορήμονα, τοὺς εἰπόντας " Τὴν γλῶσσαν ἡμῶν μεγαλυνοῦμεν, τὰ χείλη ἡμῶν παρ᾽ ἡμῖν ἐστιν" τίς ἡμῶν κύριός ἐστιν; 6. ἀπὸ τῆς ταλαιπωρίας τῶν πτωχῶν καὶ τοῦ στεναγμοῦ τῶν πενήτων νῦν ἀναστήσομαι, λέγει κύριος ' ϑή- σομαι ἐν σωτηρίῳ, 7. παρρησιάσομαι ἐν αὐτῷ.
XVI Ταπεινοφρονούντων γάρ ἐστιν ὃ Χριστός, οὐχ ἐπαιρο- μένων ἐπὶ τὸ ποίμνιον αὐτοῦ. 2. τὸ σχῆπτρον τῆς μεγαλωσύνης τοῦ ϑεοῦ, ὃ χύριος ᾿Ιησοῦς Χριστός, οὐκ ἦλϑεν ἐν χόμπῳ ἀλα- ζονείας οὐδὲ ὑπερηφανίας, καίπερ δυνάμενος, ἀλλὰ ταπεινοφρονῶν, χαϑὼς τὸ πνεῦμα τὸ ἅγιον περὶ αὐτοῦ ἐλάλησεν φησὶν γάρ" 9. Κύριε, τίς ἐπίστευσεν τῇ ἀκοῇ ἡμῶν; καὶ ὃ βραχίων κυρίου τίνι ἀπεχαλύφϑη; ἀνηγγείλαμεν ἐναντίον αὐτοῦ, ὡς παιδίον, ὡς ῥίζα ἐν γῇ διψώσῃ" οὐκ ἔστιν εἴδος αὐτῷ οὐδὲ δόξα, καὶ εἴδομεν αὐτόν, καὶ οὐκ εἶχεν εἶδος οὐδὲ κάλλος, ἀλλὰ τὸ εἶδος αὐτοῦ ἄτιμον, ἐκλεῖπτον παρὰ τὸ Eidos τῶν ἀνθρώπων ἄν- ϑρωπος ἐν πληγῇ ὧν καὶ πόνῳ καὶ εἰδὼς φέρειν μαλακίαν, ὅτι ἀπέστραπται τὸ πρόσωπον αὐτοῦ, ἠτιμάσϑη καὶ οὐκ ἐλο-
γίσϑη. 4. οὗτος τὰς ἁμαρτίας ἡμῶν φέρει καὶ περὶ ἡμῶν 3
ὀδυνᾶται, καὶ ἡμεῖς ἐλογισάμεθα αὐτὸν εἶναι ἐν πόνῳ καὶ ἐν πληγῇ καὶ ἐν κακώσει. 5. αὐτὸς δὲ ἐτραυματίσϑη διὰ τὰς
5 Tes,. 29) 15: Mare. 7,6. --- 6 Ps. 61,5. -- 8 Pa. 77, 36. 37. — 10 Ps. 30, 19. — 12 Ps. 11, 4-6. — 23 les. 53, 1—12.
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43 I CLEMENTIS AD COR. XVI, 5—XVIJ, 1.
ἁμαρτίας ἡμῶν καὶ μεμαλάκισται διὰ τὰς ἀνομίας ἡμῶν. παι- δεία εἰρήνης ἡμῶν ἐπ᾽ αὐτόν: τῷ μώλωπι αὐτοῦ ἡμεῖς ἰάϑη- μεν. 6. πάντες ὡς πρόβατα ἐπλανήϑημεν, ἄνϑρωπος τῇ δδῷ αὐτοῦ ἐπλανήϑη" 1. καὶ κύριος παρέδωκεν αὐτὸν ὑπὲρ τῶν ἁμαρτιῶν ἡμῶν, καὶ αὐτὸς διὰ τὸ κεκακῶσϑαι οὐκ ἀνοίγει τὸ στόμα. ὡς πρόβατον ἐπὶ σφαγὴν ἤχϑη, καὶ ὡς ἀμνὸς Evav- τίον τοῦ κείραντος ἄφωνος, οὕτως οὐκ ἀνοίγει τὸ στόμα αὖ- τοῦ. ἐν τῇ ταπεινώσει ἣ κρίσις αὐτοῦ ἤρϑη. 8. τὴν γενεὰν αὐτοῦ τίς διηγήσεται; ὅτι αἴρεται ἀπὸ τῆς γῆς ἣ ζωὴ αὐτοῦ. 9. ἀπὸ τῶν ἀνομιῶν τοῦ λαοῦ μου ἥκει εἰς ϑάνατον. 10. καὶ δώσω τοὺς πονηροὺς ἀντὶ τῆς ταφῆς αὐτοῦ καὶ τοὺς πλουσίους ἀντὶ τοῦ ϑανάτου αὐτοῦ" ὅτι ἀνομίαν οὐκ ἐποίησεν, οὐδὲ εὗὑ- ρέϑη δόλος ἐν τῷ στόματι αὐτοῦ. καὶ κύριος βούλεται κα- ϑαρίσαι αὐτὸν τῆς πληγῆς. 11. ἐὰν δῶτε περὶ ἁμαρτίας, N ψυχὴ ὑμῶν ὄψεται σπέρμα μακρόβιον. 12. καὶ κύριος βού- λεται ἀφελεῖν ἀπὸ τοῦ πόνου τῆς ψυχῆς αὐτοῦ, δεῖξαι αὐτῷ φῶς καὶ πλάσαι τῇ συνέσει, δικαιῶσαι δίκαιον εὖ δουλεύοντα πολλοῖς ᾿ καὶ τὰς ἁμαρτίας αὐτῶν αὐτὸς ἀνοίσει. 13. διὰ τοῦ- to αὐτὸς χληρονομήσει πολλοὺς καὶ τῶν ἰσχυρῶν μεριεῖ σκῦλα ἀνθ᾽ ὧν παρεδόϑη εἰς θάνατον ἣ ψυχὴ αὐτοῦ, καὶ ἐν τοῖς ἀνόμοις ἐλογίσϑη 14. καὶ αὐτὸς ἁμαρτίας πολλῶν ἀνήνεγκεν καὶ διὰ τὰς ἁμαρτίας αὐτῶν παρεδόϑη. 15. χαὶ πάλιν αὐτός φησιν ᾿Εγὼ δέ εἶμι σκώληξ καὶ οὐκ ἄνθρωπος, ὄνειδος dv- ϑρώπων καὶ ἐξουϑένημα λαοῦ. 16. πάντες οἱ ϑεωροῦντές we ἐξεμυχτήρισάν με, ἐλάλησαν ἐν χείλεσιν, ἐκίνησαν κεφαλήν" "Πλπισεν ἐπὶ κύριον, δυσάσθω αὐτόν, σωσάτω αὐτόν, ὅτι ϑέλει αὐτόν. 17. δρᾶτε, ἄνδρες ἀγαπητοί, τίς ὁ ὑπογραμμὸς ὃ δεδομένος ἡμῖν: εἰ γὰρ ὃ χύριος οὕτως ἐταπεινοφρόνησεν, τί ποι- ἥσωμεν ἡμεῖς οἱ ὑπὸ τὸν ζυγὸν τῆς χάριτος αὐτοῦ δι᾿ αὐτοῦ ἐλ- ϑόντες;
XVI Μιμηταὶ γενώμεϑα χἀχείνων, οἵτινες ἐν δέρμασιν αἵ- γείοις al μηλωταῖς περιεπάτησαν χηρύσσοντες τὴν ἔλευσιν τοῦ
23 Ps. 21, 7—9.
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I CLEMENTIS AD COR. XVIL, I—XVIIT, 8. 43
Χριστοῦ: λέγομεν δὲ Ἠλίαν καὶ ᾿Ἐλισαιέ, ἔτι δὲ καὶ ᾿Ιεζεχιήλ, τοὺς προφήτας πρὸς τούτοις καὶ τοὺς μεμαρτυρημένους. 2. ἐμαρ- τυρήϑη μεγάλως ᾿Αβραὰμ καὶ φίλος προσηγορεύϑη τοῦ ϑεοῦ, καὶ λέγει ἀτενίζων εἰς τὴν δόξαν τοῦ ϑεοῦ ταπεινοφρονῶν: ᾿Εγὼ δέ εἶμι γῆ καὶ σποδός. 8. ἔτι δὲ καὶ περὶ Ιὼβ οὕτως γέγραπται" ᾿Ιὼβ δὲ ἣν δίκαιος καὶ ἄμεμπτος, ἀληϑινός, ϑεοσεβής, ἀπεχό- μενος ἀπὸ παντὸς κακοῦ. 4. ἀλλ᾽ αὐτὸς ἑαυτοῦ χατηγορεῖ λέ- γων" Οὐδεὶς καϑαρὸς ἀπὸ ῥύπου, οὐδ᾽ ἂν μιᾶς ἡμέρας ἣ ζωὴ αὐτοῦ. 5. Μωῦσῆς πιστὸς ἐν ὅλῳ τῷ οἴκῳ αὐτοῦ ἐχλήϑη, καὶ διὰ τῆς ὑπηρεσίας αὐτοῦ ἔχρινεν ὃ ϑεὸς Αἴγυπτον διὰ τῶν μαστί- γῶν χαὶ τῶν αἰχισμάτων αὐτῶν: ἀλλὰ χἀκχεῖνος δοξασϑεὶς μεγά- Aug οὐχ ἐμεγαλορημόνησεν, ἀλλ᾽ εἶπεν ἐπὶ τῆς βάτου χρηματισο- μοῦ αὐτῷ διδομένου: Τίς εἶμι ἐγώ, ὅτι με πέμπεις; ᾿Εγὼ δέ εἶμι ἰσχνόφωνος καὶ βραδύγλωσσος. 6. χαὶ πάλιν λέγει" ᾿Εγὼ δέ εἰμι ἀτμὶς ἀπὸ κύϑρας.
ΧΥΠΙ. Τί δὲ εἴπωμεν ἐπὶ τῷ μεμαρτυρημένῳ Δαυίδ; πρὸς ὃν εἶπεν ὃ ϑεός: Πῦρον ἄνδρα κατὰ τὴν καρδίαν μου, Δαυὶδ τὸν τοῦ ᾿]εσσαί, Ev ἐλέει αἰωνίῳ ἔχρισα αὐτόν. 2. ἀλλὰ χαὶ αὐτὸς λέγει πρὸς τὸν ϑεόν: ᾿Ελέησόν με, ὃ ϑεός, κατὰ τὸ μέγα ἔλεός σου, καὶ κατὰ τὸ πλῆϑος τῶν οἰχτιρμῶν σου ἐξάλειψον τὸ ἀνόμημά μου. 8. ἐπὶ πλεῖον πλῦνόν με ἀπὸ τῆς ἀνομίας uov καὶ ἀπὸ τῆς ἁμαρτίας μου zaddgıoov με᾿ ὅτι τὴν dvo- μίαν μου ἐγὼ γινώσκω, καὶ ἣ ἁμαρτία μου ἐνώπιόν μου ἐστὶν διαπαντός. 4. σοὶ μόνῳ ἥμαρτον καὶ τὸ πονηρὸν ἐνώπιόν
σου ἐποίησα, ὅπως ἂν δικαιωθῆς ἐν τοῖς λόγοις σου καὶ νι- :
χκήσῃς ἐν τῷ κρίνεσθαί σε. 5. ἰδοὺ γὰρ ἐν ἀνομίαις συνε- λήμφϑην, καὶ ἐν ἁμαρτίαις ἐκίσσησέν με ἣ μήτηρ μου. 6. ἰδοὺ γὰρ ἀλήϑειαν ἠγάπησας" τὰ ἄδηλα καὶ τὰ κρύφια τῆς σοφίας σου ἐδήλωσάς μοι. T. ῥδαντιεῖς με ὑσσώπῳ, καὶ καϑαρισϑή- σομαι" πλυνεῖς με, καὶ ὑπὲρ χιόνα λευκανϑήσομαι. 8. dxov- τιεῖς με ἀγαλλίασιν καὶ εὐφροσύνην, ἀγαλλιάσονται ὀστᾶ τε-
4 Gen. 18, 27. — 6 Iob 1,1. — ὃ Iob 14, 4.5. --- 9 Num. 19,
7; Hebr. 3, 2. — 13 Exod. 3, 11; 4, 10. — 14 ὃ — 17 Ps. 88, 21; I Reg. 13, 14; Act. 13, 22. — 19 Ps. 50, 3—19.
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44 I CLEMENTIS AD COR. XVIIL, 9—XX, 4.
ταπεινωμένα. 9. ἀπόστρεψον τὸ πρόσωπόν σου ἀπὸ τῶν ἁμαρτιῶν μου, καὶ πάσας τὰς ἀνομίας μου ἐξάλειψον. 10. καρ- δίαν καϑαρὰν κτίσον ἐν ἐμοί, ὃ ϑεός, καὶ πνεῦμα εὐϑὲς ἐγ- χαίνισον ἐν τοῖς ἐγκάτοις μου. 11. μὴ ἀπορίψῃς με ἀπὸ τοῦ προσώπου σου, καὶ τὸ πνεῦμα τὸ ἅγιόν σου μὴ ἀντανέλῃς ἀπ᾽ ἐμοῦ. 12. ἀπόδος μοι τὴν ἀγαλλίασιν τοῦ σωτηρίου σου, καὶ πνεύματι ἡγεμονικῷ στήρισόν με. 13. διδάξω ἀνόμους τὰς ὅδούς σου, καὶ ἀσεβεῖς ἐπιστρέψουσιν ἐπὶ σέ. 14. ῥῦσαί με ἐξ αἱμάτων, ὃ ϑεός, ὃ ϑεὸς τῆς σωτηρίας μου. 15. ἀγαλ- λιάσεται ἣ γλῶσσά μου τὴν δικαιοσύνην σου. κύριε, τὸ στόμα μου ἀνοίξεις, καὶ τὰ χείλη μου ἀναγγελεῖ τὴν αἴνεσίν σου. 16. ὅτι εἰ ἠϑέλησας ϑυσίαν, ἔδωκα ἄν: δλοκαυτώματα οὐκ εὐδοκήσεις. 17. ϑυσία τῷ ϑεῷ πνεῦμα συντετριμμένον" καρδίαν συντετριμμένην χαὶ τεταπεινωμένην ὃ ϑεὸς οὐκ ἐξουϑενώσει.
ΧΙΧ. Τῶν τοσούτων οὖν χαὶ τοιούτων οὕτως μεμαρτυρημένων τὸ ταπεινόφρον χαὶ τὸ ὑποδεὲς διὰ τῆς ὑπαχοῆς οὐ μόνον ἡμᾶς, ἀλλὰ χαὶ τὰς πρὸ ἡμῶν γενεὰς βελτίους ἐποίησεν; τούς τε χατα- δεξαμένους τὰ λόγια αὐτοῦ ἐν φόβῳ ai ἀληϑείᾳ. 2. πολλῶν οὖν χαὶ μεγάλων χαὶ ἐνδόξων μετειληφότες πράξεων ἐπαναδράμω- μεν = τὸν ἐξ ἀρχῆς παραδεδομένον ἡμῖν τῆς εἰρήνης σχοπόν, χαὶ ἀτενίσωμεν εἰς τὸν πατέρα χαὶ χτίστην τοῦ σύμπαντος χόσμου χαὶ ταῖς μεγαλοπρεπέσι χαὶ ὑπερβαλλούσαις αὐτοῦ δωρεαῖς τῆς εἰρήνης εὐεργεσίαις τε χολληϑῶμεν. 8. ἴδωμεν αὐτὸν χατὰ διά- οιαν al al τοῖς ὄμμασιν. τῆς ψυχῆς eis τὸ μαχρόϑυμον αὐτοῦ βούῤημα νοήσωμεν, πῶς ἀόργητος ὑπάρχει πρὸς πᾶσαν
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XX. Οἱ οὐρανοὶ τῇ διοικήσει αὐτοῦ σαλευόμενοι ἐν εἰρήνῃ
ὑποτάσσονται αὐτῷ: 2. ἡμέρα τε καὶ νὺξ τὸν τεταγμένον ὕπ᾽ αὖ- τοῦ δρόμον διανύουσιν, μηδὲν ἀλλήλοις ἐμποδίζοντα. 8. ἥλιός τε
χαὶ σελήνη, ἀστέρων τε χοροὶ κατὰ τὴν διαταγὴν αὐτοῦ ἐν ὅμο- γοίᾳ δίχα πάσης παρεχβάσεως ἐξελίσσουσιν τοὺς ἐπιτεταγμένους τοῖς ὁρισμούς. A. γῆ χυοφοροῦσα χατὰ τὸ ϑέλημα αὐτοῦ τοῖς ίοις καιροῖς τὴν πανπληϑῆ ἂν ϑρώποις τε καὶ ϑηρσὶν nal πᾶσιν
τοῖς οὖσιν En’ αὐτῆς ζώοις ἀνατέλλει τροφήν; μὴ διχοστατοῦσα
I CLEMENTIS AD COR. XX, 4—XXI, 6. 45
μηδὲ ἀλλοιοῦσά τι τῶν δεδογματισμένων ὕπ᾽ αὐτοῦ. 5. ἀβύσσων [4 y [4 > 0 | [4
τε ἀνεξιχνίαστα χαὶ νερτέρων ἀνεχδιήγητα χρίματα τ
συνέχεται προστάγμασιν. 6. τὸ χύτος τῆς ἀπείρου ϑαλάσσης κατὰ
τὴν δημιουργίαν αὐτοῦ συσταϑὲν εἰς τὰς συναγωγὰς οὐ παρεχ-
βαίνει τὰ περιτεϑειμένα αὐτῇ χλεῖϑρα, ἀλλὰ χαϑὼς διέταξεν αὐὖ-
τῇ, οὕτως ποιεῖ. 7. εἶπεν γάρ' "Ems ὧδε ἥξεις, καὶ τὰ κύματά
" ’ 2 > ‚ Ρ] [2 σου ἕν σοὶ συντριβήσεται. 8. ὠχεανὸς ἀπέραντος ἀνϑρώποις χαὶ οἱ μετ᾽ αὐτὸν χόσμοι ταῖς αὐταῖς ταγαῖς τοῦ δεσπότου διευ
᾿"
ϑύνονται. 9. χαιροὶ ἐαρινοὶ χαὶ ϑερινοὶ χαὶ μετοπωρινοὶ καὶ χει- ρ ρ ( μερινοὶ ἐν εἰρήνῃ μεταπαραδιδόασιν ἀλλήλοις. 10. ἀνέμων σταϑ- μοὶ κατὰ τὸν ἴδιον χαιρὸν τὴν λειτουργίαν αὐτῶν ἀπροσχόπως ἐπιτελοῦσιν: ἀέναοί τε πηγαί, πρὸς ἀπόλαυσιν χαὶ ὑγείαν δημι- ουργηϑεῖσαι, δίχα ἐλλείψεως παρέχονται τοὺς πρὸς ζωῆς ἀνϑρώ- ποις μαζούς" τά τε ἐλάχιστα τῶν ζώων τὰς συνελεύσεις αὐτῶν > S S Ὁ
ἐν ὁμονοίᾳ. χαὶ εἰρήνῃ ποιοῦνται. 1]. ταῦτα πάντα ὃ μέγας δη-
Ἵ ΤΡ > I μιουργὸς καὶ δεσπότης τῶν ἁπάντων ἐν εἰρήνῃ καὶ ὁμονοίᾳ προσέ-
ταξεν εἶναι, εὐεργετῶν τὰ πάντα, ὑπερεχπερισσῶς δὲ ἡμᾶς τοὺς
προσπεφευγότας τοῖς οἰχτιρμοῖς αὐτοῦ διὰ τοῦ χυρίου ἡμῶν Ἰησοῦ Χριστοῦ, 12. ᾧ ἣ δόξα καὶ ἣ μεγαλωσύνη εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν.
XXI. Ὃρᾶτε, ἀγαπητοί, μὴ al εὐεργεσίαι αὐτοῦ αἱ πολλαὶ γένωνται εἰς χρίμα πᾶσιν ἡμῖν, ἐὰν μὴ ἀξίως αὐτοῦ πολιτευόμενοι τὰ χαλὰ χαὶ εὐάρεστα ἐνώπιον αὐτοῦ ποιῶμεν ed” ὁμονοίας. 2. λέγει γάρ που: Πνεῦμα κυρίου λύχνος ἐρευνῶν τὰ ταμιεῖα τῆς γαστρός. 3. ἴδωμεν, πῶς ἐγγύς ἐστιν, καὶ ὅτι οὐδὲν λέληϑεν αὐτὸν τῶν ἐννοιῶν ἡμῶν οὐδὲ τῶν διαλογισμῶν ὧν ποιούμεϑα. 4. δίχαιον οὖν ἐστίν, μὴ λειποταχτεῖν ἡμᾶς ἀπὸ τοῦ ϑελήματος αὐτοῦ. 5. μᾶλλον ἀνθρώποις ἄφροσι καὶ ἀνοῆτοις χαὶ ἐπαιρομέ- νοις χαὶ ἐγχαυχωμένοις ἐν ἀλαζονείᾳ. τοῦ λόγου αὐτῶν προσχόψω- μεν ἢ τῷ ϑεῷ. 6. τὸν κύριον Ἰησοῦν Χριστόν, οὗ τὸ αἷμα. ὑπὲρ ἡμῶν ἐδόϑη, ἐντραπῶμεν, τοὺς προηγουμένους ἡμῶν αἰδεσϑιῶμεν, τοὺς πρεσβυτέρους τιμήσωμεν, τοὺς νέους παιδεύσωμεν τὴν παιδείαν
6 Iob 38, 11. — 24 Prov. 20, 27.
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τὸ ἀγαϑὸν διορϑω- σώμεϑα. 7. τὸ ἀξιαγάπητον τῆς ἁγνείας ἦϑος ἐνδειξάσϑωσαν, τὸ ἀχέραιον τῆς πραύτητος αὐτῶν βούλημα ἀποδειξάτωσαν, τὸ ἐπιειχὲς τῆς γλώσσης αὐτῶν διὰ τῆς σιγῆς φανερὸν ποιησάτωσαν. τὴν ἀγάπην αὐτῶν μὴ κατὰ προσχλίσεις, ἀλλὰ πᾶσιν τοῖς φοβουμένοις τὸν ϑεὸν ὁσίως ἴσην παρεχέτωσαν. 8. τὰ τέχνα ἡμῶν τῆς ἐν Χριστῷ παιδείας μεταλαμβανέτωσαν μαϑέτωσαν, τί ταπεινοφρο- σύνη παρὰ ϑεῷ ἰσχύει, τί ἀγάπη ἁγνὴ παρὰ ϑεῷ δύναται, πῶς ὁ φόβος αὐτοῦ χαλὸς xal μέγας καὶ σώζων πάντας τοὺς ἐν αὐτῷ ὁσίως ἀναστρεφομένους ἐν χαϑαρᾷ διανοίᾳ. 9. ἐρευνητὴς γάρ ἐστιν ἐννοιῶν χαὶ ἐνθυμήσεων ᾿ οὗ N πνοὴ αὐτοῦ ἐν ἡμῖν ἐστίν, χαὶ ὅταν ϑέλῃ; ἀνελεῖ αὐτήν.
XXI. Ταῦτα δὲ πάντα βεβαιοὶ ἣ ἐν Χριστῷ. πίστις" χαὶ γὰρ αὐτὸς διὰ τοῦ πνεύματος τοῦ ἁγίου οὕτως προσχαλεῖται ἡμᾶς " Δεῦτε, τέκνα, ἀκούσατέ μου, φόβον κυρίου διδάξω ὑμᾶς. 2. τίς ἐστιν ἄνϑρωπος ὃ ϑέλων ζωήν, ἀγαπῶν ἡμέρας ἰδεῖν ἀγαϑάς; 3. παῦσον τὴν γλῶσσάν σου ἀπὸ κακοῦ, καὶ χείλη σου τοῦ μὴ λαλῆσαι δόλον. 4. ἔκκλινον ἀπὸ κακοῦ καὶ ποίησον dya- ϑόν. ὅ. ζήτησον εἰρήνην καὶ δίωξον αὐτήν. 6. ὀφϑαλμοὶ χυρίου ἐπὶ δικαίους, καὶ ὦτα αὐτοῦ πρὸς δέησιν αὐτῶν" πρόσ- πον δὲ κυρίου ἐπὶ ποιοῦντας κακά, τοῦ ἐξολεθρεῦσαι ἐκ γῆς τὸ μνημόσυνον αὐτῶν. 17. ἐκέκραξεν ὃ δίκαιος, καὶ ὃ κύριος εἰσήκουσεν αὐτοῦ καὶ ἔκ πασῶν τῶν ϑλίψεων αὐτοῦ ἐρύσατο αὐτόν. 8. πολλαὶ αἱ ϑλίψεις τοῦ δικαίου, καὶ ἐκ πασῶν αὐτῶν δύσεται αὐτὸν ὃ κύριος. 9. εἶτα: Πολλαὶ αἱ μάστιγες τοῦ ἁμαρτωλοῦ, τοὺς δὲ ἐλπίζοντας ἐπὶ κύριον ἔλεος χυχλώσει.
ΧΧΙΠ. Ὃ οἰχτίρμων χατὰ πάντα χαὶ εὐεργετικὸς πατὴρ χει σπλάγχνα ἐπὶ τοὺς φοβουμένους αὐτόν, ἠπίως τε χαὶ προση- γῶς τὰς χάριτας αὐτοῦ ἀποδιδοῖ τοῖς προσερχομένοις αὐτῷ ἁπλῇ διανοίᾳ. 2. διὸ μὴ διψυχῶμεν, μηδὲ ἱνδαλλέσϑω ἣ ψυχὴ ἡμῶν ἐπὶ ταῖς ὑπερβαλλούσαις χαὶ ἐνδόξοις δωρεαῖς αὐτοῦ. 8. πόρρω
τοῦ φόβου τοῦ ϑεοῦ, τὰς γυναῖκας ἡμῶν ἐπὶ
15 Ps. 33, 12—18. 20. — 25 Ps. 31, 10.
I CLEMENTIS AD COR. XXIII, 3—XXV, 3. 47
γενέσϑω ἀφ᾽ ἡμῶν N) γραφὴ αὕτη, ὅπου λέγει: Ταλαίπωροί εἰσιν οἱ δίψυχοι, οἱ διστάζοντες τῇ ψυχῇ, ol λέγοντες" Ταῦτα ἠκού- σαμεν καὶ ἐπὶ τῶν πατέρων ἡμῶν, καὶ ἰδού, γεγηράκαμεν, καὶ οὐδὲν ἡμῖν τούτων συνβέβηκεν. 4. ὦ ἀνόητοι, συμβάλετε ἑαυτοὺς ξύλῳ" λάβετε ἄμπελον" πρῶτον μὲν φυλλοροεῖ, εἶτα > ε Ν S 2
ds γίνεται, εἴτα φύλλον, εἶτα ἄνϑος, καὶ μετὰ ταῦτα λαστὸ ; ; 53 i ὄμφαξ, εἴτα σταφυλὴ παρεστηκυῖα. δρᾶτε, ὅτι ἐν καιρῷ ὀλίγῳ εἰς πέπειρον χαταντᾷ ὃ χαρπὸς τοῦ ξύλου. 5. En’ ἀληϑείας ταχὺ χαὶ ἐξαίφνης τελειωϑήσεται τὸ βούλημα αὐτοῦ, συνεπιμαρτυρούσης χαὶ τῆς γραφῆς, ὅτι ταχὺ ἥξει καὶ οὐ χρονιεῖ, καὶ ἐξαίφνης ἥξει ὃ κύριος εἰς τὸν ναὸν αὐτοῦ, καὶ ὃ ἅγιος, ὃν ὑμεῖς προσ- δοκᾶτε.
XXIV. Κατανοήσωμεν, ἀγαπητοί, πῶς ὃ δεσπότης ἐπιδείχνυ- ται διηνεχῶς ἡμῖν τὴν μέλλουσαν ἀνάστασιν ἔσεσϑαι, ἧς τὴν Anap- χὴν ἐποιήσατο τὸν χύριον Ἰησοῦν Χριστὸν Ex νεχρῶν ἀναστήσας. 2. ἴδωμεν, ἀγαπητοί, τὴν χατὰ καιρὸν γινομένην ἀνάστασιν. 3. ἡμέρα χαὶ νὺξ ἀνάστασιν ἡμῖν δηλοῦσιν: χοιμᾶται N νύξ, ἀνί- σταται ἣ ἡμέρα᾽ ἣ ἡμέρα ἄπεισιν, νὺξ ἐπέρχεται. 4. λάβωμεν
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τοὺς χαρπούς" 6 σπόρος πῶς al τίνα τρόπον γίνεται; 5. ἐξῆλϑεν
ὃ σπείρων nal ἔβαλεν εἰς τὴν γῆν ἕχαστον τῶν σπερμάτων, ἅτινα :
πεσόντα εἰς τὴν γῆν ξηρὰ χαὶ γυμνὰ διαλύεται: εἶτ᾽ Ex τῆς δια- λύσεως ἣ μεγαλειότης τῆς προνοίας τοῦ δεσπότου ἀνίστησιν αὐτά, χαὶ ἔχ τοῦ ἑνὸς πλείονα αὔξει nal ἐχφέρει καρπόν.
XXV. Ἴδωμεν τὸ παράδοξον σημεῖον τὸ γινόμενον ἐν τοῖς ἀνατολιχοῖς τόποις, τουτέστιν τοῖς περὶ τὴν ᾿Αραβίαν. 2. ὄρνεον γάρ ἐστιν, ὃ προσονομάζεται φοίνιξ: τοῦτο μονογενὲς ὑπάρχον ζῇ ἔτη πενταχόσια, γενόμενόν τε Ton πρὸς ἀπόλυσιν τοῦ ἀποϑανεῖν αὐτό, σηχὸν ἑαυτῷ ποιεῖ ἐκ λιβάνου καὶ σμύρνης καὶ τῶν λοιπῶν ἀρωμάτων, εἰς ὃν πληρωϑέντος τοῦ χρόνου εἰσέρχεται χαὶ τελευτᾷ. ὃ. σηπομένης δὲ τῆς σαρχὸς σχώληξ τις γεννᾶται, ὃς ἐκ τῆς ἵκ- μάδος τοῦ τετελευτηκότος ζώου ἀνατρεφόμενος πτεροφυεῖ εἶτα
“ γενναῖος γενόμενος αἴρει τὸν σηχὸν ἐχεῖνον, ὅπου τὰ ὀστᾶ τοῦ
1? — 10 Ies. 14,1 (Habac. 2, 8; Hebr. 10, 37); Malach. 8, 1.
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48 I CLEMENTIS AD COR. XXV, 8-. ΧΧΥΠΙ, 2.
προγεγονότος ἐστίν, καὶ ταῦτα βαστάζων διανύει ἀπὸ τῆς "Apaßı- ars χώρας ἕως τῆ: Αἰγύπτου εἰς τὴν λεγομένην Ἡλιούπολιν. 4. χαὶ ἡμέρας, βλεπόντων πάντων, ἐπιπτὰς ἐπὶ τὸν τοῦ ἡλίου βω- μὸν τίϑησιν αὐτὰ χαὶ οὕτως εἰς τοὐπίσω ἀφορμᾶ. ὅ. ol οὖν ἱερεῖς ἐπισχέπτονται τὰς ἀναγραφὰς τῶν χρόνων χαὶ εὑρίσχουσιν αὐτὸν πενταχοσιοστοῦ ἔτους πεπληρωμένου ἐληλυϑέναι.
ΧΧΥῚ. Μέγα χαὶ ϑαυμαστὸν οὖν νομίζομεν εἶναι, εἰ 6 δημι- ουργὸς τῶν ἁπάντων ἀνάστασιν ποιήσεται τῶν ὁσίως αὐτῷ δουλευ- σάντων ἐν πεποιϑήσει πίστεως ἀγαϑῆς; ὅπου χαὶ δι᾿ ὀρνέου δείχ- γυσιν ἡμῖν τὸ μεγαλεῖον τῆς ἐπαγγελίας αὐτοῦ : 2. λέγει γάρ που" Καὶ ἐξαναστήσεις με, καὶ ἐξομολογήσομαί σοι" χαί" "Εχοιμή- ϑην καὶ ὕπνωσα, ἐξηγέρϑην, ὅτι σὺ μετ᾽ ἐμοῦ el. 3. χαὶ πάλιν ᾿Ιὼβ λέγε: Καὶ ἀναστήσεις τὴν σάρκα μου ταύτην τὴν dvavı- λήσασαν ταῦτα πάντα.
XXVNH. Ταύτῃ οὖν τῇ ἐλπίδι προσδεδέσϑωσαν αἱ ψυχαὶ ἡμῶν τῷ πιστῷ ἐν ταῖς ἐπαγγελίαις καὶ τῷ δικαίῳ ἐν τοῖς χρίμασιν. 2. ὃ παραγγείλας μὴ ψεύδεσθαι, πολλῷ μᾶλλον αὐτὸς οὐ Ψεύσε- ται" οὐδὲν γὰρ ἀδύνατον παρὰ τῷ ϑεῷ εἰ μὴ τὸ ψεύσασθαι. 3. ἀναζωπυρησάτω οὖν ἣ πίστις αὐτοῦ ἐν ἡμῖν, χαὶ νοήσωμεν, ὅτι πάντα ἐγγὺς αὐτῷ ἐστιν. 4. ἐν λόγῳ τῆς μεγαλωσύνης αὖ- τοῦ συνεστήσατο τὰ πάντα nal ἐν λόγῳ δύναται αὐτὰ χαταστρέψαι. 5. Tig ἐρεῖ αὐτῷ" Ti ἐποίησας; ἢ τίς ἀντιστήσεται τῷ κράτει τῆς ἰσχύος αὐτοῦ; ὅτε ϑέλει χαὶ ὡς ϑέλει, ποιήσει πάντα χαὶ ὑδὲν μὴ παρέλϑῃ τῶν δεδογματισμένων ὑπ᾽ αὐτοῦ. 6. πάντα ἐνώπιον αὐτοῦ εἰσίν, καὶ οὐδὲν λέληϑεν τὴν βουλὴν αὐτοῦ, 7. εἶ οἱ οὐρανοὶ διηγοῦνται δόξαν ϑεοῦ, ποίησιν δὲ χειρῶν αὐτοῦ ἀναγγέλλει τὸ στερέωμα" N ἡμέρα τῇ ἡμέρᾳ ἐρεύγεται ῥῆμα, καὶ νὺξ vurıi ἀναγγέλλει γνῶσιν" καὶ οὐκ εἰσὶν λόγοι οὐδὲ λαλιαί, ὧν οὐχὶ ἀκούονται ai φωναὶ αὐτῶν.
ΧΧΥΠ͵ΙΙ. Πάντων οὖν βλεπομένων χαὶ ἀχουομένων, φοβηϑῶμεν αὐτὸν χαὶ ἀπολίπωμεν φαύλων ἔργων μιαρὰς ἐπιϑυμίας, ἵνα τῷ ἐλέει αὐτοῦ σχεπασϑῶμεν ἀπὸ τῶν μελλόντων χριμάτων. 2. ποῦ
11 Ps. 27, 7? — 11 Ps. 8, 6; 22,4. — 18 Iob 19, 26. — 22 Sap. 12, 12; 11, 22. — 26 Ps. 18, 2—4.
[Ὁ]
I CLEMENTIS AD COR. XXVIU, 2—XXX, 7. 49
γάρ τις ἡμῶν δύναται φυγεῖν ἀπὸ τῆς χραταιᾶς χειρὸς. αὐτοῦ; ποῖος δὲ χόσμος δέξεταί τινα τῶν αὐτομολούντων ἀπ᾽ αὐτοῦ ; λέ- yeı γάρ που τὸ γραφεῖον: 8. Ποῦ ἀφήξω καὶ ποῦ' κρυβήσομαι ἀπὸ τοῦ προσώπου σου; ᾿Πὰν ἀναβῶ εἰς τὸν οὐρανόν, σὺ ἐκεῖ el’ ἐὰν ἀπέλθω εἰς τὰ ἔσχατα τῆς γῆς, ἐκεῖ ἣ δεξιά σου ἐὰν καταστρώσω εἰς τὰς ἀβύσσους, ἐκεῖ τὸ πνεῦμά σου. 4. ποῖ οὖν τις ἀπέλϑῃ ἣ ποῦ ἀποδράσῃ ἀπὸ τοῦ τὰ πάντα ἐμπεριέχοντος ;
XXIX. Προσέλθωμεν οὖν αὐτῷ ἐν ὁσιότητι ψυχῆς, ἁγνὰς καὶ ἀμιάντους χεῖρας αἴροντες πρὸς αὐτόν, ἀγαπῶντες τὸν ἐπιειχῇ χαὶ εὔσπλαγχνον πατέρα ἡμῶν, ὃς ἐχλογῆς μέρος ἡμᾶς ἐποίησεν ἕαυ-
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τῷ. 2. οὕτω γὰρ γέγραπται: Ὅτε διεμέριζεν ὃ ὕψιστος ἔϑνη, ὡς διέσπειρεν υἱοὺς ’Addu, ἔστησεν ὅρια ἐϑνῶν κατὰ ἀριϑ- μὸν ἀγγέλων ϑεοῦ. ἐγενήϑη μερὶς κυρίου λαὸς αὐτοῦ ᾿Ιαχώβ, σχοίνισμα κληρονομίας αὐτοῦ ᾿Ισραήλ. 8. χαὶ ἐν ἑτέρῳ τόπῳ λέγει: ᾿Ιδού, κύριος λαμβάνει ἑαυτῷ ἔϑνος ἐκ μέσου ἐϑνῶν, ὥσπερ λαμβάνει ἄνϑρωπος τὴν ἀπαρχὴν αὐτοῦ τῆς ἅλω᾽ καὶ ἐξελεύσεται ἐκ τοῦ ἔϑνους ἐχείνου ἅγια ἁγίων.
XXX. Ayla οὖν μερὶς ὑπάρχοντες ποιήσωμεν τὰ τοῦ ἁγιασ- μοῦ πάντα, φεύγοντες καταλαλιάς, μιαράς TE χαὶ ἀνάγνους συμ-
πλοχάς, μέϑας τε χαὶ νεωτερισμοὺς χαὶ βδελυχτὰς ἐπιϑυμίας, :
μυσερὰν μοιχείαν, βδελυχτὴν ὑπερηφανίαν. 2. Θεὸς γάρ, φησίν, Βισερηφάνοις ἀντιτάσσεται, ταπεινοῖς δὲ δίδωσιν χάριν. 3. χολ- ληϑῶμεν οὖν ἐχείνοις, οἷς ἡ χάρις ἀπὸ τοῦ ϑεοῦ δέδοται" ἐνδυ-
σώμεϑα τὴν ὁμόνοιαν ταπεινοφρονοῦντες, ἐγχρατευόμενοι, ἀπὸ παν-
τὸς Ψιϑυρισμοῦ χαὶ χαταλαλιᾶς πόρρω ἑαυτοὺς ποιοῦντες, ἔργοις : > h ’ -
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ἱκαιούμενοι καὶ μὴ λόγοις. 4. λέγει yapı Ὃ τὰ πολλὰ λέγων καὶ ἀντακούσεται᾽" ἢ ὃ εὔλαλος οἴεται εἶναι δίκαιος; 5. εὖλο- γημένος γεννητὸς γυναικὸς ὀλιγόβιος. μὴ πολὺς ἐν δήμασιν γίνου. 6. ὃ ἔπαινος ἡμῶν ἔστω ἐν ϑεῷ xal μὴ ἐξ αὐτῶν" αὖτε- παινέτους γὰρ μισεῖ 6 ϑεός. 7. ἡ μαρτυρία τῆς ἀγαϑῆς πράξεως ἡμῶν διδόσϑω Un’ ἄλλων, χαϑὼς ἐδόϑη τοῖς πατράσιν ἡμῶν τοῖς 3 Ps. 138, 7—10. — 11 Deut. 32, 8. 9. — 15 Deut. 4, 84; Num. 18, 27; H Paral. 31, 14; Ezech. 48, 12; Deut. 14, 2. — 21 Prov. 3, 34; Iac. 4, 6; I Petr. 5, 5. — 26 Iob 11, 2. 3.
Patrum apost. opera. Fasec. 1. 4
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50 I CLEMEN'TIS AD COR. XXX, 8S—XXXII, 3.
δικαίοις. 8. ϑράσος nal αὐϑάδεια χαὶ τόλμα τοῖς χατηραμένοις ὑπὸ τοῦ ϑεοῦ᾽ ἐπιείκεια χαὶ ταπεινοφροσύνη Aal πραύτης παρὰ τοῖς ηὐλογημένοις ὑπὸ τοῦ ϑεοῦ. ΧΧΧΙ. Κολληϑῶμεν οὖν τῇ εὐλογίᾳ αὐτοῦ χαὶ ἴδωμεν, τίνες ς εὐλογίας. ἀνατυλίξωμεν τὰ ἀπ’ ἀρχῆς γενόμενα. 2. τίνος χάριν ηὐλογήϑη ὃ πατὴρ ἡμῶν ᾿Αβραάμ, οὐχὶ δικαιοσύνην χαὶ ἀλήϑειαν διὰ πίστεως ποιήσας; 8. ᾿Ισαὰκχ μετὰ πεποιϑήσεως γινώσχων τὸ μέλλον ἡδέως προσήγετο ϑυσία. 4. Ἰαχὼβ μετὰ ταπεινοφροσύνης ἐξεχώρησεν τῆς γῆς αὐτοῦ δι᾿ ἀδελφὸν χαὶ ἔπο- ρεύϑη πρὸς Λαβὰν χαὶ ἐδούλευσεν, χαὶ ἐδόϑη αὐτῷ τὸ δωδε- χάσχηπτρον τοῦ ᾿Ισραήλ. XXXI. Ὃ ἐάν τις χαϑ' ἕν ἕκαστον εἰλικρινῶς κατανοήσῃ, ἐπιγνώσεται μεγαλεῖα τῶν ὕπ᾽ αὐτοῦ δεδομένων δωρεῶν. 2. ἐξ αὐτοῦ γὰρ ἱερεῖς καὶ λευῖται πάντες οἵ λειτουργοῦντες τῷ ϑυσια- a τοῦ Heod‘ ἐξ αὐτοῦ ὃ χύριος Ἰησοῦς τὸ χατὰ σάρχα" ἐξ αὐτοῦ βασιλεῖς καὶ ἄρχοντες καὶ ἡγούμενοι χατὰ τὸν ᾿Ιούδαν" τὰ δὲ ἘΣ ιπὰ σχῆπτρα αὐτοῦ οὐχ ἐν μικρᾷ δόξῃ ὑπάρχουσιν, ὡς ἐπαγ- γειλαμένου τοῦ ϑεοῦ, ὅτι ἔσται τὸ σπέρμα σου ὡς οἱ ἀστέρες τοῦ οὐρανοῦ. 3. πάντες οὖν ἐδοξάσϑησαν nal ἐμεγαλύνθησαν οὗ δι’ αὐτῶν ἣ τῶν ἔργων αὐτῶν ἢ τῆς δικαιοπραγίας ἧς χατειρ- γάσαντο, ἀλλὰ διὰ τοῦ ϑελήματος αὐτοῦ. 4. χαὶ ἡμεῖς οὖν, διὰ ελήματος αὐτοῦ ἐν Χριστῷ Ἰησοῦ χληϑέντες, οὐ δι᾿ ἑαυτῶν δι-
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χαιο ὕμεϑα ο ὑδὲ διὰ τῆς NMEREBRe σοφίας ἣ συνέσεως ἢ εὐσεβείας 7) ἔργων ὧν χατειργασάμεϑα ἐν ὁσιότητι χαρδίας, ἀλλὰ διὰ τῆς πίστεως, δι’ ἧς πάντας τοὺς ἀπ᾿ αἰῶνος ὃ παντοχράτωρ ϑεὸς ἐδικαίωσεν -
ᾧ ἔστω ἡ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν.
ΧΧΧΠΙ. Τί οὖν ποιήσωμεν, ἀδελφοί; ἀργήσωμεν ἀπὸ τῆς ἀγαϑοποιΐας καὶ ἐγκαταλίπωμεν τὴν ἀγάπην; μηϑαμῶς τοῦτο ἐάσαι
τ εἶ
ὃ δεσπότης ἐφ᾽ ἡμῖν γε γενηϑῆναι, ἀλλὰ σπεύσωμεν μετὰ ἔχτε-
-
eins χαὶ προϑυμίας πᾶν ἔργον ἀγαϑὸν ἐπιτελεῖν. 2. αὐτὸς γὰρ ἡμιουργὸς χαὶ δεσπότης τῶν ἁπάντων ἐπὶ τοῖς. ἔργοις αὐτοῦ πον ἤθε 8. τῷ γὰρ παμμεγεϑεστάτῳ αὐτοῦ χράτει οὐρανοὺς τ 6'Gen, 21, 17. — 7 Gen. 22, 7 sqq. — 8 Gen. 28 sq. — 18 Gen. 15, 9:3294177.,526, 4-30 Tal:
ῳ; Ἐ
I CLEMENTIS AD COR. XXXIH, 3—XXXIV, 7. 51
ἐστήρισεν xal τῇ ἀχαταλήπτῳ αὐτοῦ συνέσει διεκόσμησεν αὐτούς" γῆν τε διεχώρισεν ἀπὸ τοῦ περιέχοντος αὐτὴν ὕδατος χαὶ ἥδρασεν ἐπὶ τὸν ἀσφαλῆ τοῦ ἰδίου βουλήματος ϑεμέλιον: τά τε ἐν αὐτῇ ζῶα φοιτῶντα τῇ ἑαυτοῦ διατάξει ἐχέλευσεν εἶναι ϑάλασσαν χαὶ
τὰ ἐν αὐτῇ ζῶα προετοιμάσας ἐνέχλεισεν τῇ ἑαυτοῦ δυνάμει. :
4. ἐπὶ πᾶσι τὸ ἐξοχώτατον χαὶ παμμέγεϑες χατὰ διάνοιαν, ἄν- ϑρῶωπον, ταῖς ἱεραῖς χαὶ ἀμώμοις χερσὶν ἔπλασεν τῆς ἑαυτοῦ εἰ-
χόνος χαραχτῆρα. 5. οὕτως γάρ φησιν 6 ϑεός" Ποιήσωμεν ἄν- ϑρωπον κατ᾽ εἰκόνα καὶ καϑ' ὁμοίωσιν ἡμετέραν καὶ ἐποί- noev ὃ ϑεὸς τὸν ὥνϑρωπον, ἄρσεν καὶ ϑῆλυ ἐποίησεν αὐτούς. 6. ταῦτα οὖν πάντα τελειώσας ἐπύήνεσεν αὐτὰ καὶ ηὐλόγησεν χαὶ εἶπεν: Αὐξάνεσϑε καὶ πληϑύνεσθϑε. 7. ἴδωμεν, ὅτι ἐν ἔργοις ἀγαϑοῖς πάντες ἐχοσμήϑησαν ol δίκαιοι, χαὶ αὐτὸς δὲ ὃ χύριος ἔργοις ἀγαϑοῖς ἑαυτὸν χοσμήσας ἐχάρη. 8. ἔχοντες οὖν τοῦτον τὸν ὑπογραμμὸν ἀόκνως προσέλϑωμεν τῷ ϑελήματι αὐτοῦ " ἐξ ὅλης τῆς ἰσχύος ἡμῶν ἐργασώμεϑα ἔργον δικαιοσύνης.
XXXIV. ὋὉ ἀγαϑὸς ἐργάτης μετὰ παρρησίας λαμβάνει τὸν ἄρτον τοῦ ἔργου αὐτοῦ, ὁ νωϑρὸς χαὲὶ παρειμένος οὐχ ἀντοφϑαλ- μεῖ τῷ ἐργοπαρέχτῃ αὐτοῦ. 2. δέον οὖν ἐστὶν προϑύμους ἡμᾶς
εἶναι εἰς ἀγαϑοποιΐαν" ἐξ αὐτοῦ γάρ ἐστιν τὰ πάντα. 8. προ- 2
λέγει γὰρ ἡμῖν: ᾿Ιδοὺ ὃ κύριος, καὶ ὃ μισϑὸς αὐτοῦ πρὸ προσ- ὦπου αὐτοῦ, ἀποδοῦναι ἑκάστῳ κατὰ τὸ ἔργον αὐτοῦ. 4. προ-
τρέπεται οὖν ἡμᾶς πιστεύοντας ἐξ ὅλης τῆς χαρδίας En’ αὐτῷ, μὴ
ἀργοὺς μηδὲ παρειμένους εἶναι ἐπὶ πᾶν ἔργον ἀγαϑόν. ὅ. τὸ χαύχημα ἡμῶν χαὶ ἣ παρρησία ἔστω ἐν αὐτῷ ὑποτασσώμεϑα τῷ ϑελήματι αὐτοῦ: χατανοήσωμεν τὸ πᾶν πλῆϑος τῶν ἀγγέλων αὐὖ- τοῦ, πῶς τῷ ϑελήματι αὐτοῦ λειτουργοῦσιν παρεστῶτες. 6. λέγει γὰρ ἢ γραφή" Δίύριαι μυριάδες παρειστήκεισαν αὐτῷ, καὶ χίλιαι χιλιάδες ἐλειτούργουν αὐτῷ, καὶ Exexgayov‘ "Ayıos, ἅγιος, ἅγιος κύριος σαβαώϑ, πλήρης πᾶσα ἣ κτίσις τῆς δόξης αὐτοῦ. 7. καὶ ἡμεῖς οὖν ἐν ὁμονοίᾳ Ent τὸ αὐτὸ συναχϑέντες τῇ συνει- δῆσει, ὡς ἐξ ἑνὸς στόματος βοήσωμεν πρὸς αὐτὸν ἐχτενῶς εἰς τὸ
8 Gen. 1, 26. 27. — 12 Gen. 1, 28, — 21 168. 40, 10; 62, 11; Prov. 24, 11 (Apoc. 22, 12). — 24 Tit. 3, 1. — 28 Dan. 7, 10; Ies. 6, 3.
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μετόχους ἡμᾶς γενέσϑαι τῶν μεγάλων Hal ἐνδόξων ἐπαγγελιῶν
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αὐτοῦ. 8. λέγει γάρ: ᾽᾿Οφϑαλμὸς οὐκ εἶδεν καὶ οὖς οὐκ ἤκουσεν χαὶ ἐπὶ χαρδίαν ἀνθρώπου οὐκ ἀνέβη, ὅσα ἡτοίμασεν τοῖς οὐκ ee pe
XXXV. Ὡς μαχάρια καὶ ϑαυμαστὰ τὰ δῶρα τοῦ ϑεοῦ, ἀγα- πητοί. 2. ζωὴ ἐν ἀϑανασίᾳ, λαμπρότης ἐν δικαιοσύνῃ, ἀλήϑεια ἐν αοώρδοι πίστις ἐν πεποιϑήσει, ἐγχράτεια ἐν ἁγιασμῷ" καὶ πίπτεν πάντα ὑπὸ τὴν διάνοιαν ei 3. τίνα οὖν ἄρα οιμαζόμενα τοῖς ὑπομένουσιν ; ὃ δημιουργὸς χαὶ πατὴρ τῶν αἰώνων ὃ πανάγιος αὐτὸς γινώσχει τὸν ποσότητὰ χαὶ τὴν χαλλονὴν αὐτῶν. 4. ἡμεῖς οὖν ἀγωνισώμεϑα εὑὕρεϑῆναι ἐν τῷ ἀριϑμῷ τῶν ὑπομενόντων αὐτόν, ὅπως μεταλάβωμεν τῶν ἐπηγ- γελμένων δωρεῶν. ὅ. πῶς δὲ ἔσται τοῦτο, ἀγαπητοί; ἐὰν ἔστη- ριγμένη ἢ ἡ διάνοια ἡμῶν πιστῶς πρὸς τὸν ϑεόν, ἐὰν ἐχζητῶμεν τὰ εὐάρεστα χαὶ εὐπρόσδεχτα αὐτῷ, ἐὰν ἐπιτελέσωμεν τὰ ἀνή- χοντο τῇ ἀμώμῳ βουλήσει αὐτοῦ χαὶ ἀχολουϑήσωμεν τῇ ὁδῷ τῆς
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ἀληϑείας, ἀπορρίψαντες ἀφ᾽ ἑαυτῶν πᾶσαν ἀδικίαν χαὶ πονηρίαν, πλεονεξίαν, ἔρεις, χαχοηϑείας τε χαὶ δόλους, Φυιϑυρισμούς τε χαὶ χαταλαλιάς, ϑεοστυγίαν, ὑπερηφανίαν τε χαὶ ἀλαζονείαν, χενο- δοξίαν τε nal ἀφιλοξενίαν. 6. ταῦτα γὰρ ol πράσσοντες στυγητοὶ τῷ ϑεῷ ὑπάρχουσιν - οὐ μόνον δὲ ol πράσσοντες αὐτά, ἀλλὰ καὶ ol συνευδοχοῦντες αὐτοῖς. 7. λέγει γὰρ ἣ γραφή Τῷ δὲ ἁμαρτωλῷ εἶπεν ὃ ϑεός “Ινατί σὺ διηγῇ τὰ δικαιώματά μου, καὶ dva- λαμβάνεις τὴν διαϑήκην μου ἐπὶ στόματός σου; 8. σὺ δὲ ἐμί- σησας παιδείαν καὶ ἐξέβαλες τοὺς λόγους μου εἰς τὰ ὀπίσω. εἰ ἐθεώρεις κλέπτην, συνέτρεχες αὐτῷ, καὶ μετὰ μοιχῶν τὴν μερίδα σου ἐτίϑεις. τὸ στόμα σου ἐπλεόνασεν κακίαν, καὶ ἣ γλῶσσά σου περιέπλεχεν δολιότητα. χαϑήμενος κατὰ τοῦ ἀδελφοῦ σου κατελάλεις, καὶ κατὰ τοῦ υἱοῦ τῆς μητρός σοὺ ἐτίϑεις σκάνδαλον. 9. ταῦτα ἐποίησας, καὶ ἐσίγησα ὑπέλα- βες, ἄνομε, ὅτι ἔσομαί σοι ὅμοιος. 10. ἐλέγξω σε καὶ παρα- στήδω σε χατὰ πρόσωπόν σου. 11. σύνετε δὴ ταῦτα, οἱ ἐπι-
2 165. 64, 4; 65, 16. — 22 Ps. 49, 16---28.
I CLEMEN'TIS AD COR. XXXV, 11—XXXVI, 5. 53
λανϑανόμενοι τοῦ ϑεοῦ, μήποτε ἁρπάσῃ ὡς λέων, καὶ μὴ ἢ ὃ δυόμενος. 12. ϑυσία αἰνέσεως δοξάσει με, καὶ ἐκεῖ δδός, ἣν δείξω αὐτῷ τὸ σωτήριον τοῦ ϑεοῦ.
XXXVI Αὕτη ἡ ὁδός, ἀγαπητοί, ἐν ἣ εὕρομεν τὸ σωτήριον ἡμῶν, ᾿Ιησοῦν Χριστόν, τὸν ἀρχιερέα τῶν προσφορῶν ἡμῶν, τὸν προστάτην nal βοηϑὸν τῆς ἀσϑενείας ἡμῶν. 2. διὰ τούτου ἀτενί- ζομεν εἰς τὰ ὕψη τῶν οὐρανῶν, διὰ τούτου ἐνοπτριζόμεϑια τὴν ἄμωμον χαὶ ὑπερτάτην ὄψιν αὐτοῦ, διὰ τούτου ἠνεῴχϑησαν ἡμῶν οἱ ὀφϑαλμοὶ τῆς χαρδίας, διὰ τούτου ἡ ἀσύνετος χαὶ ἐσχοτωμένη διάνοια ἡμῶν ἀναϑάλλει εἰς τὸ φῶς, διὰ τούτου ἠϑέλησεν ὃ δεσ- πότης τῆς ἀϑανάτου γνώσεως ἡμᾶς γεύσασϑαι, ὃς ὧν ἀπαύγασμα τῆς μεγαλωσύνης αὐτοῦ, τοσούτῳ μείζων ἐστὶν ἀγγέλων, ὅσῳ διαφορώτερον ὄνομα κεκληρονόμηκεν. 3. γέγραπται γὰρ οὕτως" Ὃ ποιῶν τοὺς ἀγγέλους αὐτοῦ πνεύματα καὶ τοὺς λειτουργοὺς αὐτοῦ πυρὸς φλόγα. 4. ἐπὶ δὲ τῷ υἱῷ αὐτοῦ οὕτως εἶπεν ὃ δεσπότης " χἷὶός μου εἶ σύ, ἐγὼ σήμερον γεγέννηκά σε᾿ αἴτησαι παρ᾽ ἐμοῦ, καὶ δώσω σοι ἔϑνη τὴν κληρονομίαν σου καὶ τὴν κατάσχεσίν σου τὰ πέρατα τῆς γῆς. ὅ. χαὶ πάλιν λέγει πρὸς αὐτόν: Κάϑου ἐκ δεξιῶν μου, ἕως ἂν ϑῶ τοὺς ἐχϑρούς σου
ὑποπόδιον τῶν ποδῶν σου. 6. τίνες οὖν οἱ ἐχϑροί ; ol φαῦλοι :
χαὶ ἀντιτασσόμενοι τῷ ϑελήματι αὐτοῦ.
ΧΧΧΥΠΙ. Στρατευσώμεϑα οὖν, ἄνδρες ἀδελφοί, μετὰ πάσης ἐχτενείας ἐν τοῖς ἀμώμοις προστάγμασιν αὐτοῦ. 2. χατανοήσωμεν τοὺς στρατευομένους τοῖς ἡγουμένοις ἡμῶν, πῶς εὐτάχτως, πῶς
εἰχτικῶς, πῶς ὑποτεταγμένως ἐπιτελοῦσιν τὰ διατασσόμενα. 8. οὗ :
πᾶντες εἰσὶν ἔπαρχοι οὐδὲ χιλίαρχοι οὐδὲ ἑκατόνταρχοι οὐδὲ πεντη- χόνταρχοι οὐδὲ τὸ χαϑεξῆς, ἀλλ᾽ ἕχαστος ἐν τῷ ἰδίῳ τάγματι τὰ ἐπιτασσόμενα ὑπὸ τοῦ βασιλέως χαὶ τῶν ἡγουμένων ἐπιτελεῖ. 4. οἵ μεγάλοι δίχα τῶν μιχρῶν οὐ δύνανται εἶναι οὔτε οἱ μιχροὶ δίχα τῶν μεγάλων - σύγχρασίς τίς ἐστιν ἐν πᾶσιν, χαὶ ἐν τούτοις χρῆσις. ὅ. λάβωμεν τὸ σῶμα ἡμῶν: ἡἣ κεφαλὴ δίχα τῶν ποδῶν οὐδέν ἐστιν, οὕτως οὐδὲ οἱ πόδες δίχα τῆς χεφαλῆς " τὰ δὲ ἐλά-
11 Hebr. 1, 8. 4. — 14 Ps. 108,4; Hebr. 1, 7. — 16 Ps. 2, 7. 8; Hebr. 15 —19Ps. 109, 1; Hebr. 1, 13.
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χιστα μέλη τοῦ σώματος ἡμῶν ἀναγχαῖα χαὶ εὔχρηστά εἶσιν ὅλῳ τῷ σώματι: ἀλλὰ πάντα συνπνεῖ καὶ ὑποταγῇ μιᾷ χρῆται εἰς τὸ σώζεσϑαι ὅλον τὸ σῶμα.
ΧΧΧΥΠΙ. Σωζέσϑω οὖν ἡμῶν ὅλον τὸ σῶμα ἐν Χριστῷ Ἰησοῦ, χαὶ ὑποτασσέσϑω ἕκαστος τῷ πλησίον je χαϑὼς ἐτέϑη
-
ν τῷ χαρίσματι αὐτοῦ. 2. 6 ἰσχυρὸς τημελείτω τὸν ἀσϑενῆ; ὃ
δὲ ἀσϑενὴς ἐντρεπέσϑω τὸν ἰσχυρόν" 6 ee ἐπιχορηγείτω τῷ πτωχῷ, ὁ δὲ πτωχὸς εὐχαριστείτω τῷ ϑεῷ, ὅτι ἔδωχεν αὐτῷ, δι᾿ οὗ ee αὐτοῦ τὸ ὑστέρημα᾽ 6 σοφὸς ἐνδεικνύσϑω τὴν σοφίαν αὐτοῦ μὴ ἐν λόγοις, ἄλλ᾽ ἐν ἔργοις Ge ὃ ταπεινο- φρονῶν μὴ ἑαυτῷ μαρτυρείτω, ἀλλ᾽ ἐάτω ὕφ᾽ ἑτέρου ἑαυτὸν μαρ- τυρεῖσϑαι" ὁ ἁγνὸς ἐν τῇ σαρχὶ μὴ ἀλαζονευέσϑω, γινώσχων, ὅτι ἕτερός ἐστιν 6 ἐπιχορηγῶν αὐτῷ τὴν ἐγχράτειαν. 8. ἀναλογισώ- μεϑα οὖν, ἀδελφοί, ἐκ ποίας ὕλης ἐγενήϑημεν, ποῖοι χαὶ τίνες εἰσήλθϑαμεν εἰς τὸν χόσμον, ἔχ ποίου τάφου χαὶ σχότους ὃ πλάσας ἡμᾶς χαὶ δημιουργήσας εἰσήγαγεν εἰς τὸν κόσμον αὐτοῦ, προετόι- μάσας τὰς εὐεργεσίας αὐτοῦ, πρὶν ἡμᾶς γεννηθῆναι. 4. ταῦτα οὖν πάντα ἐξ αὐτοῦ ἔχοντες ὀφείλομεν χατὰ πάντα εὐχαριστεῖν αὐτῷ - ᾧ ἡ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν.
ΧΧΧΙΧ. ἼἌφρονες χαὶ ἀσύνετοι χαὶ μωροὶ χαὶ ἀπαίδευτοι χλευάζουσιν ἡμᾶς καὶ μυχτηρίζουσιν, ἑαυτοὺς βουλόμενοι ἐπαίρεσ- αι ταῖς διανοίαις αὐτῶν. 2. τί γὰρ δύναται ϑνητός; ἢ τίς lo- χὺς γηγενοῦς ; 3. γέγραπται γάρ᾽ Οὐκ ἦν μορφὴ πρὸ ὀφθαλμῶν μου, ἀλλ᾽ ἢ αὔραν καὶ φωνὴν ἤκουον" 4. Τί γάρ; μὴ καϑαρὸς ἔσται βροτὸς ἔναντι χυρίου; ἢ ἀπὸ τῶν ἔργων αὐτοῦ dueun- τος ἀνήρ, εἰ κατὰ παίδων αὐτοῦ οὐ πιστεύει, κατὰ δὲ ἀγγέλων αὐτοῦ σκολιόν τι ἐπενόησεν; ὅ. οὐρανὸς δὲ οὐ καϑαρὸς ἐνώ- nıov αὐτοῦ" ἔα δέ, οἵ κατοικοῦντες οἰκίας πηλίνας, ἐξ ὧν καὶ αὐτοὶ ἐκ τοῦ αὐτοῦ πηλοῦ ἐσμέν. ἔπαισεν αὐτοὺς σητὸς τρό- πον, χαὶ ἀπὸ πρωΐϑεν ἕως ἑσπέρας οὐκ ἔτι εἰσίν" παρὰ τὸ μὴ δύνασϑαι αὐτοὺς ἑαυτοῖς βοηϑῆσαι ἀπώλοντο. 6. ἐνεφύ- σησεν αὐτοῖς, καὶ ἐτελεύτησαν παρὰ τὸ μὴ ἔχειν αὐτοὺς σο-
os
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23 Iob 4, 16—18; 15, 15; 4, 19---ὅ, 5.
I CLEMENTIS AD COR. XXXIX, 7—XLI, 1. ΜῊ]
φίαν. 7. ἐπικάλεσαι δέ, εἴ τίς σοι ὑπακούσεται, ἢ εἴ τινα ἁγίων ἀγγέλων ὄψῃ" καὶ γὰρ ἄφρονα ἀναιρεῖ ὀργή, πεπλανης- μένον δὲ ϑανατοῖ ζῆλος. 8. ἐγὼ δὲ ἑώρακα ἄφρονας ῥίζας βαλόντας, ἀλλ᾽ εὐθέως ἐβρώϑη αὐτῶν ἣ δίαιτα. 9. πόρρω
γένοιντο οἱ υἱοὶ αὐτῶν ἀπὸ σωτηρίας" κχκολαβρισϑείησαν ἐπὶ:
ϑύραις ἡσσόνων, καὶ οὐκ ἔσται ὃ ἐξαιρούμενος " ἃ γὰρ Exrelvoıg ἡτοίμασται, δίκαιοι. ἔδονται, αὐτοὶ δὲ ἐκ κακῶν οὐκ ἐξαίρετοι ἔσονται.
XL. Προδήλων οὖν ἡμῖν ὄντων τούτων, χαὶ ἐγχεχυφότες εἰ τὰ βάϑη τῆς ϑείας γνώσεως, πάντα τάξει ποιεῖν ὀφείλομεν, ὅσα ὃ δεσπότης ἐπιτελεῖν ἐκέλευσεν χατὰ χαιροὺς τεταγμένους. 2. τάς τε προσφορὰς χαὶ λειτουργίας ἐπιτελεῖσθαι, χαὶ οὐκ εἰκῆ N ἀτάν- τὼς ἐχέλευσεν γίνεσϑαι, ἀλλ᾽ ὡρισμένοις καιροῖς χαὶ ὥραις. 8. ποῦ τε χαὶ διὰ τίνων ἐπιτελεῖσθαι ϑέλει, αὐτὸς ὥρισεν τῇ ὑπερτάτῃ αὐτοῦ βουλήσει, ἵν᾽ ὁσίως πάντα γινόμενα ἐν εὐδοχήσει εὐπρόσ- δεχταὰ εἴη τῷ ϑελήματι αὐτοῦ. 4. ol οὖν τοῖς wa ἰς χαιροῖς ποιοῦντες τὰς προσφορὰς αὐτῶν εὐπρόσδεχτοί τε χαὶ μα- χάριοι" τοῖς γὰρ νομίμοις τοῦ δεσπότου ἀχολουϑοῦντες οὐ διαμαρ- τάνουσιν. ὅ. τῷ γὰρ ἀρχιερεῖ ἴδιαι λειτουργίαι Sb εἰσίν, χαὶ τοῖς ἱερεῦσιν ἴδιος διαχονίαι ἐπίχεινται. 6 λαϊχὸς ἄνθρωπος τοῖς λαϊκοῖς προσταγ- μᾶσιν δέδεται.
XLI. Ἕχαστος ἡμῶν, ἀδελφοί, ἐν τῷ ἰδίῳ τάγματι ebape- στείτω τῷ ϑεῷ ἐν ἀγαϑῇ συνειδήσει ὑπάρχων, μὴ παρεχβαίνων τὸν ὡρισμένον τῆς λειτουργίας αὐτοῦ χανόνα, ἐν σεμνότητι. 2. οὐ πανταχοῦ, ἀδελφοί, προσφέρονται ϑυσίαι ἐνδελεχισμοῦ ἣ εὐχῶν ἣ περὶ ἁμαρτίας χαὶ πλημμελείας, ἀλλ᾽ ἣ ἐν “Ἱερουσαλὴμ μόνῃ: χἀχεῖ δὲ οὐχ ἐν παντὶ τόπῳ προσφέρεται, ἀλλ᾽ ἔμπροσϑεν τοῦ ναοῦ πρὸς τὸ ϑυσιαστήριον, μωμοσχοπηϑὲν τὸ προσφερόμενον διὰ
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τοῦ ἀρχιερέως χαὶ τῶν προειρημένων λειτουργῶν. 8. ol οὖν παρὰ 3
τὸ χαϑῆχον τῆς βουλήσεως αὐτοῦ ποιοῦντές τι ϑάνατον τὸ πρόσ- τιμον ἔχουσιν. 4. ὁρᾶτε, ἀδελφοί" ὅσῳ πλείονος κατηξιώϑημεν γνώσεως, τοσούτῳ μᾶλλον ὑποχείμεϑα χινδύνῳ. ᾿
XLII. Οἱ ἀπόστολοι ἡμῖν εὐηγγελίσϑησαν ἀπὸ τοῦ χυρίου
τόπος προστέταχται, χαὶ λευΐταις ἴδιαι :
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56 1 CLEMEN'TIS AD COR. ΧΙ, 1—XLII, 5.
Ἰησοῦ Χριστοῦ, Ἰησοῦς ὃ Χριστὸς ἀπὸ τοῦ ϑεοῦ ἐξεπέμφϑη.
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2. ὃ Χριστὸς οὖν ἀπὸ τοῦ ϑεοῦ χαὶ ol ἀπόστολοι ἀπὸ τοῦ Χριστοῦ“.
ἐγένοντο οὖν ἀμφότερα εὐτάχτως ἐκ ϑελήματος ϑεοῦ. 8. παραγ- γελίας οὖν λαβόντες καὶ πληροφορηϑέντες διὰ τῆς ἀναστάσεως τοῦ χυρίου ἡμῶν Ἰησοῦ Χριστοῦ χαὶ πιστωϑέντες ἐν τῷ λόγῳ τοῦ ϑεοῦ, μετὰ πληροφορίας πνεύματος ἁγίου ἐξῆλθον εὐαγγελιζόμενοι, τὴν βασιλείαν τοῦ ϑεοῦ μέλλειν ἔρχεσϑαι. 4. χατὰ χώρας οὖν χαὶ πόλεις χηρύσσοντες χαϑίστανον τὰς ἀπαρχὰς αὐτῶν, δοχιμά- σαντες τῷ πνεύματι, εἰς ἐπισχόπους χαὶ διακόνους τῶν μελλόντων πιστεύειν. 5. χαὶ τοῦτο οὐ χαινῶς᾽ ἔχ γὰρ δὴ πολλῶν χρόνων ἐγέγραπτο περὶ ἐπισχόπων χαὶ διακόνων. οὕτως γάρ ποὺ λέγει ἢ γραφῇ: Καταστήσω τοὺς ἐπισκόπους αὐτῶν ἐν δικαιοσύνῃ καὶ τοὺς διακόνους αὐτῶν ἕν πίστει.
XLII. Καὶ τί ϑαυμαστόν, εἰ οὗ ἐν Χριστῷ πιστευϑέντες παρὰ ϑεοῦ ἔργον τοιοῦτο χατέστησαν τοὺς προειρημένους: ὅπου Aal ὃ μαχάριος πιστὸς ϑεράπων ἐν ὅλῳ τῷ οἴκῳ Μωῦσῆς τὰ διατε- ταγμένα αὐτῷ πάντα ἐσημειώσατο ἐν ταῖς ἱεραῖς βίβλοις, ᾧ χαὲ ἐπηχολούϑησαν οἱ λοιποὶ προφῆται, συνεπιμαρτυροῦντες τοῖς ὕπ᾽ αὐτοῦ νενομοϑετημένόις. 2. ἐχεῖνος γάρ, ζήλου ἐμπεσόντος περὶ τῆς ἱερωσύνης χαὶ στασιαζουσῶν τῶν φυλῶν, ὁποία αὐτῶν εἴη τῷ
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ἐνδόξῳ ὀνόματι χεχοσμημένη; ἐχέλευσεν τοὺς δώδεχα φυλάρχους
ἢ -
ὄνομα: χαὶ λαβὼν ἀὐτὰς ἔδησεν xal ἐσφράγισεν τοῖς δαχτυλίοις τῶν φυλάρχων, χαὶ ἀπέϑετο αὐτὰς εἰς τὴν σχηνὴν τοῦ μαρτυρίου ἐπὶ τὴν τράπεζαν τοῦ ϑεοῦ. 8. χαὶ χλείσας τὴν σχηνὴν ἐσφρά- γισεν τὰς χλεῖδας ὡσαύτως χαὶ τὰς ῥάβδους, 4. καὶ εἶπεν αὐτοῖς " Ανδρες ἀδελφοί, ἧς ἂν φυλῆς ἡ ῥάβδος βλαστήσῃ, ταύτην ἐχλέ- χται ὃ ϑεὸς εἰς τὸ ἱερατεύειν χαὲὶ λειτουργεῖν αὐτῷ. ὅ. πρωΐᾶς γενομένης συνεχάλεσεν πάντα τὸν Ἰσραήλ, τὰς ἑξαχοσίας χιλι- ας τῶν ἀνδρῶν, καὶ ἐπεδείξατο τοῖς φυλάρχοις τὰς σφραγῖδας ἤνοιξεν τὴν σχηνὴν τοῦ μαρτυρίου καὶ προεῖλεν τὰς ῥάβδους " εὑρέϑη N ῥάβδος ᾿Ααρὼν οὐ μόνον βεβλαστηχυῖα, ἀλλὰ χαὶ
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προσενεγχεῖν αὐτῷ ῥάβδους ἐπιγεγραμμένας ἑχάστης φυλῆς χατ᾽
I CLEMENTIS AD COR. XLII, 6—XLV, 7. 57 χαρπὸν ἔχουσα. 6. τί δοκεῖτε, ἀγαπητοί τοῦτο μέλλειν ἔσεσϑαι; μάλιστα ἤδει" ] γένηται ἐν τῷ Ἰσραήλ, οὕτως ἐποίησεν, eis τὸ δοξασϑῆναι τὸ ὄνομα τοῦ ἀληϑινοῦ χαὶ μόνου ϑεοῦ: ᾧ ἡ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν.
XLIV. Καὶ οἱ ἀπόστολοι ἡμῶν ἔγνωσαν διὰ τοῦ χυρίου ἡμῶν Ἰησοῦ Χριστοῦ, ὅτι ἔρις ἔσται ἐπὶ τοῦ ὀνόματος τῆς ἐπισχοπῆς. διὰ ταύτην οὖν τὴν αἰτίαν πρόγνωσιν εἰληφότες τελείαν κατέ- στησαν τοὺς προειρημένους καὶ μεταξὺ ἐπινομὴν δεδώχασιν, ὅπως, ἐὰν χοιμηϑῶσιν, διαδέξωνται ἕτεροι δεδοχιμασμένοι ἄνδρες τὴν λειτουργίαν αὐτῶν. 8. τοὺς οὖν χατασταϑέντας ὑπ᾽ ἐχείνων ἢ μεταξὺ dp’ ἑτέρων ἐλλογίμων ἀνδρῶν συνευδοχησάσης τῆς ἐχχλη- σίας πάσης, χαὶ λειτουργήσαντας ἀμέμπτως τῷ ποιμνίῳ τοῦ Χρι- στοῦ μετὰ ταπεινοφροσύνης, ἡσύχως χαὶ ἀβαναύσως, μεμαρτυρη- μένους τε πολλοῖς χρόνοις ὑπὸ πάντων, τούτους οὐ δικαίως νομί- ζομεν ἀποβάλλεσϑαι τῆς λειτουργίας. 4. ἁμαρτία N; od μικρὰ ἡμῖν ἔσται, ἐὰν τοὺς ἀμέμπτως χαὶ ὁσίως προσενεγχόντας τὰ δῶρα τῆς ἐπισχοπῆς ἀποβάλωμεν. 5. μαχάριοι ol προοδοιπορήσαντες πρεσβύτεροι, οἵτινες ἔγχαρπον nal τελείαν ἔσχον τὴν ἀνάλυσιν οὗ γὰρ εὐλαβοῦνται, μή τις αὐτοὺς μεταστήσῃ ἀπὸ τοῦ ἱδρυμένου αὐτοῖς τόπου. 6. ὁρῶμεν γάρ, ὅτι ἐνίους ὑμεῖς μετηγάγετε χαλῶς πολιτευομένους Ex τῆς AR kr αὐτοῖς τετιμημένης λειτουργίας. XLV. Φιλόνεικοί ἐστε, ἀδελφοί, καὶ ζηλωταὶ περὶ τῶν ἀνη- χόντων εἰς σωτηρίαν. 2. ἐνχεχύφατε εἰς τὰς ἱερὰς γραφάς, τὰς ἀληϑεῖς, τὰς διὰ τοῦ πνεύματος τοῦ ἁγίδυ. 8. ἐπίστασϑε, ὅτι οὐδὲν ἄδικον οὐδὲ παραπεποιημένον γέγραπται ἐν αὐταῖς. οὐχ εὑρήσετε δικαίους ἀποβεβλημένους ἀπὸ ὁσίων ἀνδρῶν. 4. ἐδιώχ- ϑησαν δίκαιοι, ἀλλ᾽ ὑπὸ ἀνόμων: ἐφυλακίσϑησαν, ἀλλ᾽. ὑπὸ ἀνο- σίων᾽ Bi ὑπὸ παρανόμων" ἀπεχτάνϑησαν ἀπὸ τῶν μια- ρὸν χαὶ ἄδικον ζῆλον ἀνειληφότων. ὅ. ταῦτα πάσχοντες εὐχλεῶς ἤνεγχαν. 6. τί γὰρ εἴπωμεν, ἀδελφοί; Δανιὴλ ὑπὸ τῶν φοβου- μένων τὸν ϑεὸν ἐβλήϑη εἰς λάχχον λεόντων; 7. ἢ ᾿Ανανίας καὶ
οι: Pr x ἀλλ᾽ ἵνα μὴ ἀχαταστασία
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31 Dan. 6, 16. — 32 Dan. 3, 19 sqgq.
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58 I CLEMENTIS AD COR. XLV, 7—XLVI, 2.
᾿Αζαρίας χαὶ Μισαὴλ ὑπὸ τῶν ϑρησχευόντων τὴν μεγαλοπρεπῆ χαὶ ἔνδοξον ϑρησχείαν τοῦ ὑψίστου χατείρχϑησαν εἰς χάμινον πυ- pös; μηϑαμῶς τοῦτο γένοιτο. τίνες οὖν ol ταῦτα δράσαντες; οἵ στυγητοὶ καὶ πάσης χαχίας πλήρεις εἰς τοσοῦτο ἐξήρισαν ϑυμοῦ, 5 ὥστε τοὺς ἐν ὁσίᾳ χαὶ ἀμώμῳ προϑέσει δουλεύοντας τῷ ϑεῷ εἰς αἴχίαν περιβαλεῖν, μὴ εἰδότες, ὅτι ὃ ὕψιστος ὑπέρμαχος χαὶ ὕπερ- ασπιστής ἐστιν τῶν ἐν χαϑαρᾷ συνειδήσει λατρευόντων τῷ παᾶνα- ρέτῳ ὀνόματι αὐτοῦ: ᾧ ἡἣ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν. 8. οἱ δὲ ὑπομένοντες ἐν πεποιϑήσει δόξαν χαὶ τιμὴν ἔχλης- 10 ρογνγόμησαν, ἐπήρϑησαν τε χαὶ ἔγγραφοι ἐγένοντο ἀπὸ τοῦ ϑεοῦ ἐν τῷ μνημοσύνῳ αὐτῶν εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν. XLVI Τοιούτοις οὖν ὑποδείγμασιν κολληϑῆναι καὶ ἡμᾶς δεῖ, ἀδελφοί. 2. γέγραπται γάρ’ Κολλᾶσϑε τοῖς ἁγίοις, ὅτι οἵ κολ- λώμενοι αὐτοῖς ἁγιασθήσονται. 3. Aal πάλιν ἐν ἑτέρῳ τόπῳ ı5 λέγει: Μὲετὰ ἀνδρὸς ἀϑῴου ἀϑῷος ἔσῃ καὶ μετὰ ἐκλεκτοῦ ἐκ- λεχτὸς ἔσῃ, καὶ μετὰ στρεβλοῦ διαστρέψεις. 4. χολληϑῶμεν οὖν τοῖς ἀϑῴοις χαὶ δικαίοις: εἰσὶν δὲ οὗτοι ἐχλεχτοὶ τοῦ ϑεοῦ. 5. ἱνατί ἔρεις χαὶ ϑυμοὶ καὶ διχοστασίαι χαὶ σχίσματα πόλεμός TE ἐν ὑμῖν; 6. ἣ οὐχὶ ἕνα ϑεὸν ἔχομεν χαὶ ἕνα Χριστὸν xal ἕν πνεῦμα 20 τῆς χάριτος τὸ ἐχχυϑὲν ἐφ᾽ ἡμᾶς, χαὶ μία χλῆσις ἐν Χριστῷ ; 7. ἱνατί διέλχομεν χαὶ διασπῶμεν τὰ μέλη τοῦ Χριστοῦ χαὶ στα- σιάζομεν πρὸς τὸ σῶμα τὸ ἴδιον, χαὶ εἰς τοσαύτην ἀπόνοιαν Ep- χόμεϑα, ὥστε ἐπιλαϑέσθαι ἡμᾶς, ὅτι μέλη ἐσμὲν ἀλλήλων: υνήσϑητε τῶν λόγων ᾿Ιησοῦ τοῦ χυρίου ἡμῶν. 8. εἶπεν γάρ᾽ ο5 (ὐὐαὶ τῷ ἀνθρώπῳ ἐκείνῳ καλὸν ἣν αὐτῷ, ei οὐκ ἐγεννήϑη, ἢ ἕνα τῶν ἐκλεκτῶν μου σκανδαλίσαι" κρεῖττον Tv αὐτῷ περι- τεϑῆναι μύλον καὶ καταποντισϑῆναι εἰς τὴν ϑάλασσαν, ἢ ἕνα τῶν ἐχλεχτῶν μου es 9, τὸ σχίσμα ὑμῶν πολλοὺς διέστρεψεν, πολλοὺς εἰς ἀϑυμίαν ἔβαλεν, πολλοὺς εἰς δισταγμόνν , 30 τοὺς πάντας ἡμᾶς εἰς λύπην" χαὶ ἐπίμονος ὑμῶν ἐστὶν 7) στάσις. XLVI. ᾿Αναλάβετε τὴν ἐπιστολὴν τοῦ μακαρίου Παύλου τοῦ ἀποστόλου. 2. τί πρῶτον ὑμῖν ἐν ἀρχῇ τοῦ εὐαγγελίου ἔγραψεν: 182 — 15 Ps. 17, 26. 27. — 25 Matth. 26, 24 (Mare. 14, 21; Luc. 22, 22); Luc. 17, 2 (Matth. 18, 6; Marc. 9, 42).
I CLEMENTIS AD COR. XLVIL, 3—XÄLIX,
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3. ἐπ᾿ ἀληϑείας πνευματικῶς ἐπέστειλεν ὑμῖν περὶ ἑαυτοῦ τε καὶ Κηφᾶ τε nal ᾿Απολλώ, διὰ τὸ χαὶ τότε προσχλίσεις ὑμᾶς πεποι- ἦσϑαι. 4. ἀλλ᾽ ἡ πρόσχλισις ἐκείνη ἥπτονα ἁμαρτίαν ὑμῖν προσ- ἤνεγχεν " προσεχλίϑητε γὰρ ἀποστόλοις μεμαρτυρημένοις al
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δεδοχιμασμένῳ παρ᾽ αὐτοῖς. ὅ. vuvi δὲ κατανοήσατε, τίνες Of διέστρεψαν καὶ τὸ σεμνὸν τῆς περιβοήτου φιλαδελφίας ὑμῶν ἐμεί σαν. 6. αἰσχρά, ἀγαπητοί, καὶ λίαν αἰσχρὰ καὶ ἀνάξια τῆς ἐν Χριστῷ ἀγωγῆς ἀκούεσθαι, τὴν βεβαιοτάτην χαὶ ἀρχαίαν Κοριν- ϑίων ἐχχλησίαν δι᾽ Ev N δύο πρόσωπα στασιάζειν πρὸς τοὺς πρεσβυτέρους. 7. καὶ αὕτη ἣ ἀχοὴ οὐ μόνον εἰς ἡμᾶς ἐχώρησεν, ἀλλὰ χαὶ εἰς τοὺς ἑτεροχλινεῖς ὑπάρχοντας ἀφ᾽ ἡμῶν, ὥστε χαὶ βλασφημίας © ἐπιφέρεσϑαι τῷ ὀνόματι χυρίου διὰ τὴν ὑμετέραν ἀφρο- σύνην, ἑαυτοῖς δὲ χίνδυνον ἐπεξεργάζεσϑαι.
XLVII. Ἐξάρωμεν οὖν τοῦτο ἐν τάχει χαὶ προσπέσωμεν τῷ δεσπότῃ nal κλαύσωμεν ἱχετεύοντες αὐτόν, ὅπως ἵλεως γενό- pevos ἐπικαταλλαγῇ ἡμῖν χαὶ ἐπὶ τὴν σεμνὴν τῆς φιλαδελφίας ἡμῶν ἁγνὴν ἀγωγὴν ἀποχκαταστήσῃ ἡμᾶς. 2. πύλη γὰρ δικαιο- σύνης ἀνεῳγυῖα εἰς ζωὴν αὕτη, χαϑὼς γέγραπται" ᾿ἀνοίξατέ μοι πύλας δικαιοσύνης εἰσελϑὼν ἐν αὐταῖς ἐξομολογήσομαι τῷ κυρίῳ: 8. αὕτη ἣ πύλη τοῦ κυρίου" δίκαιοι εἰσελεύσονται ἐν αὐτῇ. 4. πολλῶν οὖν πυλῶν ἀνεῳγυιῶν ἣ ἐν δικαιοσύνῃ αὕτη ἐστὶν ἡ ἐν Χριστῷ, ἐν T) μαχάριοι πάντες οἵ εἰσελθόντες καὶ κα- τευϑύνοντες τὴν πορείαν αὐτῶν ἐν δσιότητι καὶ δικαιοσύνῃ, ἄτα- ράχως πάντα ἐπιτελοῦντες. 5. ἤτω τις πιστός, ἥτω δυνατὸς γνῶσιν ἐξειπεῖν, ἤτω σοφὸς ἐν διαχρίσει λόγων, ἤτω ἁγνὸς ἐν ἔργοις " 6. τοσούτῳ γὰρ μᾶλλον ταπεινοφρονεῖν ὀφείλει, ὅσῳ δοχεῖ μᾶλλον μείζων εἶναι, καὶ ζητεῖν τὸ χοινωφελὲς πᾶσιν, χαὶ μὴ τὸ ἑαυτοῦ.
XLIX. Ὁ ἔχων ἀγάπην ἐν Χριστῷ ποιησάτω τὰ τοῦ Χριστοῦ παραγγέλματα. 2. τὸν δεσμὸν τῆς ἀγάπης τοῦ ϑεοῦ τίς δύναται ἐξηγήσασθαι; 3. τὸ μεγαλεῖον τῆς χαλλονῆς αὐτοῦ τίς ἀρχετὸς ἐξειπεῖν ; 4. τὸ ὕψος, εἰς ὃ ἀνάγει ἣ ἀγάπη, ἀνεχδιήγητόν ἔστιν. 5. ἀγάπη χολλᾷ ἡμᾶς τῷ ϑεῷ, ἀγάπη καλύπτει πλῆϑος ἅμαρ-
ἘΠῚ Cor. 1, 10 sqq. — 18 Ps. 117, 19. 20. — 23 Inc. 1, 75. — 32 I Petr. 4, 8.
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60 I CLEMENTIS AD COR. XLIX, 5—LI, 2.
τιῶν, ἀγάπη πάντα ἀνέχεται, πάντα μαχροϑυμεῖ " οὐδὲν βάναυσον ἐν ἀγάπῃ, οὐδὲν ὑπερήφανον: ἀγάπη σχίσμα οὐχ ἔχει, ἀγάπη οὗ στασιάζει, ἀγάπη πάντα ποιεῖ ἐν ὁμονοίᾳ" ἐν τῇ ἀγάπῃ ἔτελει- ὥϑησαν πάντες οἱ ἐκλεχτοὶ τοῦ ϑεοῦ, δίχα ἀγάπης οὐδὲν εὐάρεστόν ἐστιν τῷ ϑεῷ. 6. ἐν ἀγάπῃ προσελάβετο ἡμᾶς ὃ δεσπότης " διὰ τὴν ἀγάπην, ἣν ἔσχεν πρὸς ἡμᾶς, τὸ αἷμα αὐτοῦ ἔδωκεν ὑπὲρ ἡμῶν Ἰησοῦς Χριστὸς ὃ χύριος ἡμῶν ἐν ϑελήματι ϑεοῦ, χαὶ τὴν σάρχα ὑπὲρ τῆς σαρχὸς ἡμῶν χαὶ τὴν ψυχὴν ὑπὲρ τῶν ψυχῶν ἡμῶν.
L. Ὃρᾶτε, ἀγαπητοί, πῶς μέγα χαὶ ϑαυμαστόν ἐστιν N ἀγά- πη, χαὶ τῆς τελειότητος αὐτῆς οὐχ ἔστιν ἐξήγησις. 2. τίς ἱκανὸς ἐν αὐτῇ εὑρεϑῆναι, εἰ μὴ οὺς ἂν καταξιώσῃ ὃ ϑεός; δεώμεϑα οὖν χαὶ αἰτώμεϑα ἀπὸ τοῦ ἐλέους αὐτοῦ, ἵνα ἐν ἀγάπῃ εὑρεϑῶμεν δίχα προσχλίσεως ἀνθρωπίνης, ἄμωμοι. 8. al γενεαὶ πᾶσαι ἀπὸ
᾿Αδὰμ ἕως τῆσδε τῆς ἡμέρας παρῆλθον, ἀλλ᾽ οἱ ἐν ἀγάπῃ τελει-
ωϑέντες χατὰ τὴν τοῦ ϑεοῦ χάριν ἔχουσιν χῶρον εὐσεβῶν, οἵ
φανερωϑήσονται ἐν τῇ ἐπισχοπῇ τῆς βασιλείας τοῦ Χριστοῦ. 4. γέγραπται yapı Εἰσέλϑετε εἰς τὰ ταμεῖα μικρὸν ὅσον ὅσον, ἕως οὗ παρέλθῃ N ὀργὴ καὶ ὃ ϑυμός μου, καὶ μνησθήσομαι ἡμέρας ἀγαθῆς, καὶ ἀναστήσω ὑμᾶς ἐκ τῶν ϑηκῶν ὑμῶν. 5. μαχάριοί ἐσμεν, ἀγαπητοί, εἰ τὰ προστάγματα τοῦ ϑεοῦ ἐποι- οὔμεν ἐν ὁμονοίᾳ ἀγάπης, εἰς τὸ ἀφεϑῆναι ἡμῖν δι᾿ ἀγάπης τὰς ἁμαρτίας. 6. γέγραπται γάρ: Μακάριοι, ὧν ἀφέϑησαν αἱ dvo- μίαι καὶ ὧν ἐπεκαλύφϑησαν αἱ ἁμαρτίαι" μακάριος ἀνήρ, οὗ οὐ μὴ λογίσηται κύριος ἁμαρτίαν, οὐδέ ἐστιν ἐν τῷ στόματι αὐτοῦ δόλος. 7. οὗτος ὃ μαχαρισμὸς ἐγένετο ἐπὶ τοὺς ἐχλελεγ- μένους ὑπὸ τοῦ ϑεοῦ διὰ Ἰησοῦ Χριστοῦ τοῦ χυρίου ἡμῶν, ᾧ ἣ δόξα εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν.
LI. Ὅσα οὖν παρεπέσαμεν nal ἐποιήσαμεν διά τινος τῶν τοῦ ἀντιχειμένου, ἀξιώσωμεν ἀφεϑῆναι ἡμῖν: χαὶ ἐχεῖνοι δέ, οἵτινες ἀρχηγοὶ στάσεως xal διχοστασίας ἐγενήϑησαν, ὀφείλουσιν τὸ χοινὸν τῆς ἐλπίδος σχοπεῖν. 2. οἱ γὰρ μετὰ φόβου χαὶ ἀγάπης πολίτευ-
11 Cor. 18, 1—7. — 18 168. 26, 20; Ezech. 37, 12. — 23 Ps. 31,1. 2.
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I CLEMENTIS AD COR. LI, 2—LIII, 61
ὄμενοι ἑαυτοὺς ϑέλουσιν μᾶλλον αἴχίαις περιπίπτειν ἣ τοὺς πλη- σίον " μᾶλλον δὲ ἑαυτῶν χατάγνωσιν φέρουσιν N τῆς παραδεδο- μένης ἣμῖν καλῶς χαὶ δικαίως ὁμοφωνίας. 8. καλὸν γὰρ ἀνϑρώ- rw ἐξομολογεῖσθαι περὶ τῶν παραπτωμάτων N σκληρῦνγαι τὴν
χαρδίαν αὐτοῦ, χαϑὼς ἐσχληρύνϑη ἡ REPAIR τῶν στασιαζόντων ı
πρὸς τὸν ϑεράποντα τοῦ ϑεοῦ Μωῦσῆν, ὧν τὸ χρίμα πρόδηλον ἐγενήϑη. 4. κατέβησαν γὰρ εἰς ἅδου ζῶντες, καὶ ϑάνατος ποι- μαινεῖ αὐτούς. 5. Φαραὼ χαὶ ἣ στρατιὰ αὐτοῦ χαὶ πάντες οἵ ἡγού- μενοι Αἰγύπτου, τά τε ἅρματα nal ol ἀναβάται αὐτῶν οὐ δι᾽ ἄλλην τινὰ αἰτίαν ἐβυϑίσϑησαν εἰς ϑάλασσαν ἐρυϑρὰν χαὶ ἀπώλοντο, ἀλλὰ διὰ τὸ σχληρυνϑῆναι αὐτῶν τὰς ἀσυνέτους χαρδίας μετὰ γενέσϑαι τὰ σημεῖα χαὶ τὰ τέρατα ἐν γῇ Αἰγύπτου διὰ τοῦ πόντος τοῦ ϑεοῦ Μωύσέως.
111. ᾿Απροσδεής, ἀδελφοί, ὃ δεσπότης ὑπάρχει τῶν ἁπάντων᾽ οὐδὲν οὐδενὸς χρύήζει εἰ μὴ τὸ ἐξομολογεῖσθαι αὐτῷ. 2. φησὶν
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γὰρ ὃ ἐχλεχτὸς Aaviö' ᾿Ηξομολογήσομαι τῷ κυρίῳ, καὶ ἀρέσει αὐτῷ ὑπὲρ μόσχον νέον κέρατα ἐκφέροντα καὶ ὅπλάς: ἰδέ- τωσαν πτωχοὶ καὶ εὐφρανθήτωσαν. 3. χαὶ πάλιν λέγει" Θῦ- σον τῷ ϑεῷ ϑυσίαν αἰνέσεως καὶ ἀπόδος τῷ ὑψίστῳ τὰς εὐχάς σου" καὶ ἐπικάλεσαί μὲ ἐν ἡμέρᾳ θλίψεώς σου, καὶ ἐξελοῦ- μαί σε, καὶ δοξάσεις με. 4. ϑυσία γὰρ τῷ ϑεῷ πνεῦμα συν- τετριμμένον.
LIMN. Ἐπίστασϑε γὰρ καὶ χαλῶς ἐπίστασϑε τὰς ἱερὰς γρα- φάς, ἀγαπητοί, χαὶ ἐνχεχύφατε εἰς τὰ λόγια τοῦ ϑεοῦ. πρὸς ἀνάμ- νησιν οὖν ταῦτα γράφομεν. 2. Μωύσέως γὰρ ἀναβάντος εἰς τὸ ὄρος χαὶ ποιήσαντος τεσσαράχοντα ἡμέρας καὶ τεσσαράχοντα νύχ- τὰς ἐν νηστείᾳ nal ταπεινώσει, εἶπεν πρὸς αὐτὸν ὃ ϑεός: Μωῦσῆ Mwöon, κατάβηϑι τὸ τάχος ἐντεῦϑεν, ὅτι ἠνόμησεν ὃ λαός σου, οὃς ἐξήγαγες ἐκ γῆς Αἰγύπτου: παρέβησαν ταχὺ ἐκ τῆς ὅὁδοῦ ἧς ἐνετείλω αὐτοῖς, ἐποίησαν ἑαυτοῖς χωνεύματα. 3. χαὶ εἶπεν χύριος πρὸς αὐτόν: Λελάληκα πρός σε ἅπαξ καὶ δὶς λέ-
τὸ ϑερά-
ἐν Num. 16. 7 Num. 16, 30.33. -- 8 Exod. 14. --- 16 Ps. 68, 31-33. — 18 Ps. 49, 14. 15. — 21 Ps. 50, 19. — 27 Deut. 9, 12 (Exod. 32, 7—8). — 31 Deut. 9, 13. 14 (Exod. 32, 9—10).
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γων: Ἑώραχα τὸν λαὸν τοῦτον, καὶ ἰδού ἐστιν σκληροτρά- χηλος" ἔασόν με ἐξολεθρεῦσαι αὐτούς, καὶ ἐξαλείψω τὸ ὄνομα αὐτῶν ὑποχάτωθϑεν τοῦ οὐρανοῦ, καὶ ποιήσω σε eis ἔϑνος μέγα καὶ ϑαυμαστὸν καὶ πολὺ μᾶλλον ἢ τοῦτο. 4. χαὶ εἶπεν Μωῦσῆς: ηϑαμῶς, κύριε. ἄφες τὴν ἁμαρτίαν τῷ λαῷ τού- τῳ, ἢ κἀμὲ ἐξάλειψον ἐκ βίβλου ζώντων. ὅ. ὦ μεγάλης ἀγά- πης, ὦ τελειότητος ἀνυπερβλήτου. παρρησιάζεται ϑεράπων πρὸς χύριον, αἰτεῖται ἄφεσιν τῷ πλήϑει, ἣ χαὶ ἑαυτὸν ἐξαλειφϑῆναι μετ᾽ αὐτῶν ἀξιοῖ.
LIV. Τίς οὖν ἐν ὑμῖν γενναῖος, τίς εὔσπλαγχνος, τίς πεπλη- ροφορημένος ἀγάπης; 2. εἰπάτω Ei δι᾽ ἐμὲ στάσις χαὶ ἔρις χαὶ σχίσματα, ἐχχωρῶ, ἄπειμι, οὗ ἐὰν βούλησϑε, χαὶ ποιῶ τὰ προσ- τασσόμενα ὑπὸ τοῦ πλήϑους" μόνον τὸ ποίμνιον τοῦ Χριστοῦ εἰ- ρηνευέτω μετὰ τῶν χαϑεσταμένων πρεσβυτέρων. 3. τοῦτο ὃ ποι- ἥσας ἑαυτῷ μέγα χλέος ἐν Χριστῷ περιποιήσεται, καὶ πᾶς τόπος δέξεται αὐτόν. τοῦ γὰρ κυρίου ἣ γῆ καὶ τὸ πλήρωμα αὐτῆς.
οἴησαν χαὶ ποιήσουσιν.
LV. Ἵνα δὲ καὶ ὑποδείγματα ἐϑνῶν ἐνέγκωμεν᾽ πολλοὶ βα- σιλεῖς χαὶ ἡγούμενοι, λοιμικοῦ τινος ἐνστάντος χαιροῦ, χρησμοδο- τηϑέντες παρέδωχαν ἑαυτοὺς εἰς ϑάνατον, ἵνα ῥύσωνται διὰ τοῦ ἑαυτῶν αἵματος τοὺς πολίτας “ πολλοὶ ἐξεχώρησαν ἰδίων πόλεων, ἵνα μὴ στασιάζωσιν ἐπὶ πλεῖον. 2. ἐπιστάμεϑα πολλοὺς ἐν ἡμῖν παράδεδωχότας ἑαυτοὺς εἰς nn ὅπως ἑτέρους λυτρώσονται" πολλοὶ ἑαυτοὺς παρέδωχαν εἰς δουλείαν, χαὶ λαβόντες τὰς τιμὰς
αὐτῶν ἑτέρους ἐψώμισαν. 8. πολλαὶ γυναῖχες ἐνδυναμωϑεῖσαι διὰ τῆς χάριτος τοῦ ϑεοῦ ἐπετελέσαντο πολλὰ ἀνδρεῖα. 4. ᾿Ιουδὶϑ' ἣ μαχαρία, ἐν συγχλεισμῷ οὔσης τῆς πόλεως, ἠτήσατο παρὰ τῶν πρεσβυτέρων ἐαϑῆναι αὐτὴν ἐξελϑεῖν εἰς τὴν παρεμβολὴν τῶν ἀλλοφύλων. 5. παραδοῦσα οὖν ἑάυτὴν τῷ κινδύνῳ ἐξῆλϑεν δι΄ ἀγάπην τῆς πατρίδος χαὶ τοῦ λαοῦ τοῦ ὄντος ἐν συγχλεισμῷ, xal παρέδωχεν χύριος ᾿Ολοφέρνην ἐν χειρὶ ϑηλείαὰς. 6. οὐχ ἥττονι χαὶ
5 Exod. 32, 31. 52. — 16 Ps. 23, 1. — 27 Indith 8 sqq. — 32 Esther 7. 8.
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I CLEMENTIS AD COR. LV, 6-LVI, 16. 63
ἢ τελεία χατὰ πίστιν ’Esdip κινδύνῳ ἑαυτὴν παρέβαλεν, ἵνα τὸ δωδεχάφυλον τοῦ Ἰσραὴλ μέλλον ἀπολέσϑαι ῥύσηται" διὰ γὰρ τῆς νηστείας χαὶ τῆς ταπεινώσεως αὐτῆς ἠξίωσεν τὸν παντεπόπτην δεσπότην, ϑεὸν τῶν αἰώνων" ὃς ἰδὼν τὸ ταπεινὸν τῆς ψυχῆς ad- τῆς ἐρύσατο τὸν λαόν, ὧν χάριν ἐκινδύνευσεν.
LVI. Καὶ ἡμεῖς οὖν ἐντύχωμεν περὶ τῶν ἔν τινι παραπτώ- μάτι ὑπαρχόντων, ὅπως δοϑῇ αὐτοῖς ἐπιείχεια χαὶ ταπεινοφροσύνη εἰς τὸ εἶξαι αὐτοὺς μὴ ἡμῖν, ἀλλὰ τῷ ϑελήματι τοῦ ϑεοῦ - οὕτως γὰρ ἔσται αὐτοῖς ἔγχαρπος. καὶ τελεία ἣ πρὸς τὸν ϑεὸν καὶ τοὺς ἁγίους μετ᾽ οἰκτιρμῶν μνεία. 2. ἀναλάβωμεν παιδείαν, ἐφ᾽ ἣ οὐδεὶς ὀφείλει ἀγαναχτεῖν, ἀγαπητοί. ἡἣ νουϑέτησις, ἣν ποιούμεϑα εἰς ἀλλήλους, χαλή ἐστιν χαὶ ὑπεράγαν ὠφέλιμος - χολλᾷ γὰρ ἡμᾶς τῷ ϑελήματι τοῦ ϑεοῦ. 8. οὕτως γάρ φησιν ὃ ἅγιος λόγος" Παιδεύων ἐπαίδευσέν με ὃ κύριος, καὶ τῷ ϑανάτῳ οὐ παρ- ἐδωχέν με 4. ὃν γὰρ ἀγαπᾷ κύριος, παιδεύει, μαστιγοῖ δὲ πάντα υἱόν, ὃν παραδέχεται. 5. Παιδεύσει με γάρ, φησίν, δί- καιος Ev ἐλέει καὶ ἐλέγξει με, ἔλαιον δὲ ἁμαρτωλῶν μὴ λι- πανάτω τὴν χεφαλήν μου. 6. Καὶ πάλιν λέγει: Μακάριος ἄνθρωπος, ὃν ἤλεγξεν ὃ κύριος" νουϑέτημα δὲ παντοκράτορος μὴ ἀπαναίνου" αὐτὸς γὰρ ἀλγεῖν ποιεῖ, καὶ πάλιν ἀποκαϑίστη- σιν" 7. ἔπαισεν, καὶ αἱ χεῖρες αὐτοῦ ἰάσαντο. : 8. ἑξάκις ἐξ ἀναγκῶν ἐξελεῖταί σε, ἐν δὲ τῷ ἑβδόμῳ οὐχ ἅψεταί σου κακόν. 9. ἐν λιμῷ δύσεταί σε ἐκ ϑανάτου, ἐν πολέμῳ δὲ ἐκ χειρὸς σιδήρου λύσει σε 10. καὶ ἀπὸ μάστιγος γλώσσης σε κρύψει, χαὶ οὐ μὴ φοβηϑήσῃ κακῶν ἐπερχομένων. 11. ἀδίκων καὶ ἀνόμων καταγελάσῃ, ἀπὸ δὲ ϑηρίων ἀγρίων οὐ μὴ φοβηϑῆς. 12. ϑῆρες γὰρ ἄγριοι εἰρηνεύσουσίν σοι. 13. εἴτα γνώσῃ; ὅτι εἰρηνεύσει σοὺ ὃ οἶκος, ἣ δὲ δίαιτα τῆς σκηνῆς σου οὐ μὴ ἁμάρτῃ. 14. γνώσῃ δέ, ὅτι πολὺ τὸ σπέρμα σου, τὰ δὲ τέκνα σου ὥσπερ τὸ παμβότανον τοῦ ἀγροῦ. 15. ἐλεύσῃ δὲ ἐν τάφῳ ὥσπερ σῖτος ὥριμος κατὰ καιρὸν ϑεριζόμενος, ἢ ὥσπερ ϑη- μωνιὰ ἅλωνος καϑ' ὥραν συγχομισϑεῖσα. 16. βλέπετε, ἀγα- 2 Esther 4, 16. — 14 Ps. 117, 18. — 15 Prov. 8, 12 (Hebr. 12, 6). — 16 Ps. 140, 5. — 18 Τοῦ 5, 17—26.
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& δευομένοις ὑπὸ τοῦ δεσ- πότου πατὴρ γὰρ ἀγαϑὸς ὧν παιδεύει εἰς τὸ ἐλεηϑῆναι ἥμᾶς διὰ
LVII. Ὑμεῖς οὖν οἵ τὴν χὰ ταβολὴν ki στάσεως ποιήσαντες 2 ς πρεσβυτέροις nal παιδεύϑητε de χάμψαν- τες τὰ γόνατα τῆς χαρδίας ὑμῶν. 2. ie TE ἄἅπο- ϑέμενοι τὴν ἀλαζόνα χαὶ ὑπερήφανον τῆς γλώσσης ὑμῶν αὐϑάδεϊαν " ἄμεινον γάρ ἐστιν ὑμῖν, ἐν τῷ ποιμνίῳ τοῦ Χριστοῦ μικροὺς χαὶ ἐλλογίμους εὑρεϑῆναι, 7) Rad” ὑπεροχὴν δοχοῦντας ἐκριφῆναι ἐχ τῆς ἐλπίδος αὐτοῦ. 8. οὕτως γὰρ λέγει N) πανάρετος σοφία" Ιδού, προήσομαι ὑμῖν ἐμῆς πνοῆς δῆσιν, διδάξω δὲ ὑμᾶς τὸν ἐμὸν λόγον. 4. ἐπειδὴ ἐκάλουν χαὶ οὐχ ὑπηκούσατε, καὶ ἐξέτεινον λόγους καὶ οὐ προσείχετε, ἀλλὰ ἀκύρους ἐποεῖτε τὰς ἐμὰς βουλάς, τοῖς δὲ ἐμοῖς ἐλέγχοις ἠπειϑήσατε: τοιγαροῦν χαγὼ τῇ ὑμετέρᾳ ἀπωλείᾳ ἐπιγελάσομαι, καταχαροῦμαι δέ, ἡνίκα ἂν ἔρχηται ὑμῖν ὄλεϑρος καὶ ὡς ἂν ἀφίκηται ὑμῖν ἄφνω ϑόρυ- βος, ἣ δὲ καταστροφὴ ὁμοία καταιγίδι παρῇ, ἢ ὅταν ἔρχηται ὑμῖν θλίψις καὶ πολιορκία. 5. ἔσται γάρ, ὅταν ἐπικαλέσησϑέ με, ἐγὼ δὲ οὐκ εἰσακούσομαι ὑμῶν" ζητήσουσίν μὲ κακοὶ καὶ οὐχ εὑρήσουσιν. ἐμίσησαν γὰρ σοφίαν, τὸν δὲ φόβον τοῦ κυρίου οὐ προείλαντο. οὐδὲ ἤϑελον ἐμαῖς προσέχειν βουλαῖς. ἐμυχτήριζον δὲ ἐμοὺς ἐλέγχους. 6. τοιγαροῦν ἔδονται τῆς ἑαυτῶν ὅδδοῦ τοὺς καρποὺς χαὶ τῆς ξαυτῶν ἀσεβείας πλησϑή- σονται. 7. ἀνϑ᾽ ὧν γὰρ ἠδίκουν νηπίους φονευϑήσονται, καὶ ἐξετασμὸς ἀσεβεῖς ὀλεῖ. ὃ δὲ ἐμοῦ ἀκούων κατασκηνώσει ἐπ᾽ ἐλπίδι πεποιϑὼς καὶ ἡσυχάσει ἀφόβως ἀπὸ παντὸς χακοῦ. LVII. Ὑπαχούσωμεν οὖν τῷ παναγίῳ χαὶ ἐνδόξῳ ὀνόματι ; οφίας τοῖς ἀπειϑοῦσιν ἀπειλάς, ἵνα χατασχηνώσωμεν πεποιϑότες ἐπὲ τὸ ὁσιώτατον τῆς μεγαλωσύνης αὐτοῦ ὄνομα. 2. δέξασϑε τὴν συμβουλὴν ἡμῶν, χαὶ ἔσται ἀμεταμέλητα ὃμῖν. ζῇ γὰρ ὃ ϑεὸς χαὶ ζῇ 6 χύριος Ἰησοῦς
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αὑτοῦ φυγόντες τὰς προειρημένας διὰ τῇ γ΄
Χριστὸς χαὶ τὸ πνεῦμα τὸ ἅγιον, I τε πίστις χαὲὶ ἢ ἐλπὶς τῶν
10 Prov. 1. 23—33.
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I CLEMENTIS AD COR. LYVIII, 2—LIX, 4. 65
ἐχλεχτῶν, ὅτι ὃ ποιῆσας ἐν ταπεινοφροσύνῃ μετ᾽ ἐχτενοῦς ἐπιεικείας > r x Θ > ὃ ἂς -ΗΙ " 4 ἀμεταμελήτως τὰ ὑπὸ τοῦ ϑεοῦ δεδομένα δικαιώματα χαὶ προστάγ-
[4 [4 \ nme "“ \ " ματα, οὗτος ERS LESS χα: ἑελλογίμος εσται un τὸν ἂρ ΌΧ δό
τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν.
LIX. Ἐὰν δέ τινες ἀπειϑήσωσιν τοῖς ὕπ᾽ αὐτοῦ δι᾽ ἡμῶν εἰρημένοις, γινωσχέτωσαν, ὅτι παραπτώσ ἑαυτοὺς ἐνδήσουσιν 2. ἡμεῖς δὲ ἀϑῷοι ἁμαρτίας χαὶ αἰτησόμεϑα ἐχτενῆ τὴν δέησιν χαὶ ἱχεσίαν ποιούμε- vor, ὅπως τὸν ἀριϑιμὸν τὸν χατηριϑμημένον τῶν ἐχλεχτῶν αὐτοῦ ἐν ὅλῳ τῷ χόσμῳ διαφυλάξῃ ἄϑραυστον ὃ δημιουργὸς τῶν ἁπάν- τῶν διὰ τοῦ ἠγαπημένου παιδὸς αὐτοῦ Ἰησοῦ Χριστοῦ, δι᾽ οὗ ἐχά-
ι χαὶ χινδύνῳ οὐ μιχρῷ
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λεσεν ἡμᾶς ἀπὸ σχότους εἰς φῶς, ἀπὸ ἀγνωσίας eis ἐπίγνωσιν δόξης ὀνόματος αὐτοῦ, 8. ἐλπίζειν ἐπὶ τὸ ἀρχεγόνον πάσης χτίσεως ὄνομα σου, ἀνοίξας τοὺς ὀφϑαλμοὺς τῆς χαρδίας ἡμῶν εἰς τὸ γι- γώσχειν σε τὸν μόνον ὕψιστον ἐν ὑψίστοις, ἅγιον ἐν ἁγίοις dva- σαυόμενον" τὸν ταπεινοῦντα ὕβριν ὑπερηφάνων, τὸν διαλύοντα λογισμοὺς ἐθνῶν, τὸν ποιοῦντα ταπεινοὺς εἰς ὕψος χαὶ τοὺς ὁψηλοὺς ταπεινοῦντα, τὸν πλουτίζοντα καὶ πτωχίζοντα,, τὸν
ἀποκτείνοντα χαὶ σώζοντα καὶ ζῆν ποιοῦντα, μόνον εὐεργέτην :
πνευμάτων καὶ ϑεὸν πάσης σαρκός" τὸν ἐπιβλέποντα ἐν τοῖς ἀβύσσοις, τὸν ἐπόπτην ἀνϑρωπίνων ἔργων, τὸν τῶν χινδυνευόντων βοηϑόν, τὸν τῶν ἀπηλπισμένων σωτῆρα, τὸν παντὸς πνεύματος χτίστην χαὶ ἐπίσχοπον" τὸν πληϑύνοντα ἔϑνη ἐπὶ γῆς καὶ ἐκ πάν-
τῶν ἐχλεξάμενον τοὺς ἀγαπῶντάς σε διὰ Ἰησοῦ Χριστοῦ τοῦ ἢγα- 2
εὐ ὧν παιδός σου, δι᾿ οὗ ἡμᾶς ἐπαίδευσας, ἡγίασας, ἐτίμησας. 4. ἀξιοῦμέν σε, δέσποτα, βοηϑὸν γενέσϑαι καὶ ἀντιλήπτορα ἡμῶν. τοὺς ἐν ϑλίψει ἡμῶν σῶσον, τοὺς ταπεινοὺς ἐλέησον, τοὺς πεπτω- χότας ἔγειρον, τοῖς δεομένοις ἐπιφάνηϑι, τοὺς ἀσϑενεῖς ἴασαι, τοὺς πλανωμένους τοῦ λαοῦ σου ἐπίστρεψον - χόρτασον τοῦς πεινῶντας,
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Beet: — tr les. 13. 11... 17 Ps. 991 10: — 18 Tb 5, II 191 Reg. 2, 7 cf. Luc. 1, 53. — 20 Deut. 32, 39 cf. I Reg. 2, 6; IV Reg. 5, 7. — 21 Num. 16, 22; 27, 16. — 21 Dan. 3, 31 (Vulg. 3, 55) cf. Sirach 16, 18. 19. — 23 Iudith 9, 11. — 27 Ps. 118, 114 cf. Iudith 9, 11.
Patrum apost. opera. Fasc. 1. 5
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λύτρωσαι τοὺς δεσμίους ἡμῶν, ἐξανάστησον τοὺς ἀσϑενοῦντας, παραχάλεσον τοὺς ὀλιγοφψυχοῦντας: γνώτωσάν σε ἅπαντα τὰ ἔϑνη, ὅτι σὺ εἴ ὃ ϑεὸς μόνος χαὶ Ἰησοῦς Χριστὸς ὃ παῖς σοὺ xal ἡμεῖς λαός σου καὶ πρόβατα τῆς νομῆς σου.
LX. Σὺ γὰρ τὴν ἀέναον τοῦ χόσμου σύστασιν διὰ τῶν Evep- γουμένων ἐφανεροποίησας: σύ, χύριε, τὴν οἰκουμένην ἔχτισας, ὃ πιστὸς ἐν πάσαις ταῖς γενεαῖς, δίκαιος ἐν τοῖς χρίμασιν, ϑαυμαστὸς
ἐν ἰσχύϊ χαὶ μεγαλοπρεπείᾳ, ὃ σοφὸς ἐν τῷ χτίζειν χαὶ συγετὸς
ν τοῖς ὁρωμένοις καὶ πισ- τὸς ἐν τοῖς πεποιϑόσιν ἐπὶ σέ, ἐλεῆμον καὶ οἰκτίρμον, ἄφες ἡμῖν ὰς ἀνομίας ἡμῶν χαὶ τὰς ἀδικίας χαὶ τὰ παραπτώματα χαὶ πλη]"- \elag. 2. μὴ λογίσῃ πᾶσαν ἁμαρτίαν δούλων σου χαὶ παιδισχῶν, ἀλλὰ χαϑάρισον ἡμᾶς τὸν χαϑαρισμὸν τῆς σῆς ἀληϑείας; καὶ κατεύϑυνον τὰ διαβήματα ἡμῶν ἐν ὁσιότητι καρδίας πορεύ- eodaı χαὶ ποιεῖν τὰ καλὰ καὶ εὐάρεστα ἐνώπιόν 00V χαὶ ἐνώ- πιον τῶν ἀρχόντων ἡμῶν. 3. ναί, δέσποτα, ἐπίφανον τὸ πρόσ- ὠπόν σου ἐφ᾽ ἡμᾶς εἰς ἀγαϑὰ ἐν εἰρήνῃ, εἰς τὸ σχεπασϑ'ῆναι ἡμᾶς τῇ χειρί σου τῇ κραταιᾷ χαὶ ῥυσϑῆναι ἀπὸ πάσης ἁμαρτίας τῷ βραχίονί σου τῷ ὑψηλῷ, καὶ ῥῦσαι ἡμᾶς ἀπὸ τῶν μισούν- τῶν ἡμᾶς ἀδίκως. 4. δὸς ὁμόνοιαν al εἰρήνην ἡμῖν τε χαὶ πᾶσιν BR Er; τὴν γῆν, χαϑὼς ἔδωχας τοῖς πατρᾶσιν ἡμῶν, ἐπ αὐτῶν τὸς ἐν πίστει χαὶ ἀληθείᾳ, ὕπη- χόους γὐδμένουξ τῷ παντοχράτ τ χαὶ παναρέτῳ ὀνόματί σοὺ, τοῖς
= a Φ A N- — ῷ ΄ς O τις: 2 - N an [Ὁ Ὁ N [01 oO Qu aD ἵν N oO” u
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τε ἄρχουσιν χαὶ ἡγουμένοις ἡμῶν ἐπὶ τῆς γῆς. LXI. Σύ Kae ἔδωχας τὴν ἐξουσίαν τῆς βασιλείας αὐτοῖς
Α [4 καὶ ἀνεχδιηγήτου χράτους σοῦ, εἰς τὸ γι-
νώσχοντας ᾿ἥμας ς τὶν ὑπὸ σοῦ αὐτοῖς. δεδομένην δόξαν χαὶ τιμὴν ὑποτάσσεσϑαι αὐτοῖς, μηδὲν ἐναντιουμένους τῷ ϑελήματί σοὺ" οἷς 2 III Reg. 8, 60; IV Reg. 19, 19; Ezech. 36, 23. — 3 Ps. 78, 13;
94,7; 99, 3. -- τ Ioel 2, 13; Sirach 2, 11; UI Paralip. 50, 9. — 14 Ps. 39, 3; 118, 133. — 14 Ill Reg. 9, 4. — 15 Deut. 12, 25. 28; 13, 18; 21,
9. — 16 Ps.66, 2; 79, 4: 8.20; Num. 6, 25. 26. — II Genau ze Τοῦ. 21,10; 24, 6;.Am.'9, 4: Deut. 30, 9. — "18 Tee τ σν-
6, 1; Deut. 4, 34; 5, 15; Ier. 39, 21; Ezech, 20, 33. 986 — 22 ΒΒ 15. 140. 9. cr: Tim 4
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I CLEMENTIS AD COR. LXI, 1—LXII, 2. 67
δός, χύριε, ὑγίειαν, εἰρήνην, ὁμόνοιαν, εὐστάϑειαν, εἰς τὸ διέπει)"
-
αὐτοὺς τὴν ὑπὸ σοῦ δεδομένην αὐτοῖς ἡγεμονίαν ἀπροσχόπως. 2. σὺ γάρ, δέσποτα, ἐπουράνιε βασιλεῦ τῶν αἰώνων, δίδως τοῖς υἱοῖς τῶν ἀνθρώπων δόξαν χαὶ τιμὴν καὶ ἐξουσίαν τῶν Ent τῆς
% γῆς ὑπαρχόντων᾽ σύ, χύριε, διεύϑυνον τὴν βουλὴν αὐτῶν χατὰ
‘ πως
τὸ καλὸν καὶ εὐάρεστον ἐνώπιόν 00V, ὅ διέποντες ἐν εἰρήνῃ χαὶ πραὔτητι εὐσεβῶς τὴν ὑπὸ σοῦ αὐτοῖς δεδομένην ἐξουσίαν ἵλεώ
σοὺ τυγχάνωσιν. 8. ὃ μόνος δυνατὸς ποιῆσαι ταῦτα χαὶ περισ- σότερα ἀγαϑὰ ned” ἡμῶν, σοὶ ἐξομολογούμεϑα διὰ τοῦ ἀρχιερέως χαὶ προστάτου τῶν ψυχῶν ἡμῶν Ἰησοῦ Χριστοῦ, δι᾿ οὗ σοι ἣ δόξα χαὶ ἢ μεγαλωσύνη χαὶ νῦν χαὶ εἰς γενεὰν γενεῶν καὶ εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. ἀμήν.
LXTI. Περὶ μὲν τῶν ἀνηκόντων τῇ ϑρησχείᾳ ἡμῶν χαὶ τῶν ὠφελιμωτάτων εἰς ἐνάρετον βίον τοῖς ϑέλουσιν εὐσεβῶς χαὶ δικαίως διευθύνειν, ἱχανῶς ἐπεστείλαμεν ὑμῖν, ἄνδρες ἀδελφοί. 2. περὶ γὰρ πίστεως χαὶ μετανοίας χαὶ γνησίας ἀγάπης χαὶ ἐγχρατείας χαὶ σωφροσύνης καὶ ὑπομονῆς πάντα τόπον ἐψηλαφήσαμεν, ὗπο- ιμνήσχοντες δεῖν ὑμᾶς ἐν δικαιοσύνῃ καὶ ἀληϑείᾳ καὶ De μίᾳ τῷ παντοχράτορι ϑεῷ ὁσίως εὐαρεστεῖν, ven ας ἄμνησι-
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χάχως ἐν ἀγάπῃ καὶ Ν᾽ τ eeemapevet πατέρε
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οἱ τὰ πρὸς τὸν πατέρα χαὶ ϑεὸν χαὶ χτίστην χαὶ πάντας ἀνϑρώποι
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εὐηρέστησαν ταπεινοφρονοῦντες
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οσούτῳ ἥδιον ὑπεμνήσαμεν, 1 ιδὴ σαφῶς a
Too ἀνδράσιν πιστοῖς χαὶ ἐλλογιμωτάτοις καὶ ἐνχεχυφόσιν
τῆς παιδείας τοῦ ϑεοῦ.
LXIM. Θεμιτὸν οὖν ἐστὶν. τοῖς τοιούτοις χαὶ τοσούτοις ὕπο- δείγμασιν προσελὺ λϑόντας ὑποϑεῖναι τὸν τράχηλον χαὶ τὸν τῆς ὕπα-
Roi; τόπον ἄναπλη ηρῶσαι, ὅπως συχάσαντες τῆς ματαίας στ
m ἐπὶ τὸν En ἡμῖν Ev ἀληϑεί μου χαταντήσωμεν. 2. χαρὰν γὰρ χαὶ ἀγαλλίασιν ἡμῖν παρέξετε, ἐὰν ὑπήχοοι γενόμενοι τοῖς dp’ ἡμῶν γεγραμμένοις διὰ τοῦ ἁγίου πνεύ-
μᾶτος ἐκχόψητε τὴν ἀϑέμιτον τοῦ ζήλους ὑμῶν ὀργὴν χατὰ τὴν
Βα 19. 95. 28; 13, 18.
μετὰ ἐχτενοῦς ἐπιεικείας, χαϑὼς χαὶ :
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